Fachliteratur

Was ist das therapeutische Sandspiel?

Das therapeutische Sandspiel hat seine Wurzeln in der Analytischen Psychologie nach Carl Gustav Jung und wurde von der Jungianerin Dora Kalff entwickelt. Meine Arbeit baut darauf auf und entwickelt das therapeutische Sandspiel weiter.

Sandspiel ist eine fundierte tiefenpsychologische Methode zur psychosozialen Diagnostik und nonverbalen Psychotherapie und ermöglicht und intensiviert das Symbolerleben von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. In der Psychotherapie ist das Sandspiel ein Beitrag, um Leidensdruck nonverbal zum Ausdruck zu bringen und Wandlungsprozesse zu initiieren und zu begleiten.

Das therapeutische Sandspiel

  • hilft schwer Aussprechbares (z.B. nach einer Traumatisierung) anhand von Symbolik in einem speziell angefertigten Tisch- Sandkasten mitzuteilen
  • bringt Problemsituationen zum Ausdruck und hat diagnostischen und prognostischen Charakter
  • fördert die Spiellust und ermöglicht einen Zugang zur eigenen Imagination und zum Unbewussten
  • schafft auch für Erwachsene einen Kontakt zur Magie der Kindheit
  • regt an Selbstheilungskräfte zu entwickeln, Resilienz zu fördern und neue Möglichkeiten und Wege wahrzunehmen

Im Seminar

  • werden wir vertraut mit der Sprache des Unbewussten anhand von Symbolen
  • lernen wir durch Selbsterfahrung unsere eigenen unbewussten Anteile kennen, begleitet von Imaginationen und kreativen Techniken
  • erkennen wir die Wichtigkeit, den inneren Prozessen ihre eigene ungestörte Entwicklung zu lassen und diese verantwortungsbewusst bei unseren KlientInnen zu begleiten

Methoden

Theoretische Inputs, Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit, Selbsterfahrung

Begleitende Literatur

Kalff, Dora: Sandspiel. Seine therapeutische Wirkung auf die Psyche. München 1996

Paß, Tanja: Der Seelengarten. Das therapeutische Sandspiel als Brücke zum Unbewussten. Münster 2013

REFERENTIN: Tanja Paß, Mag. a,  Dr. in, Analytikerin nach Carl Gustav Jung, Lehrtherapeutin, Professorin für Child Development www.pass-psychotherapie.at