Frage: „...welche Nachweise kann ich dem Erhebungsbogen beilegen?“

Alle Bestätigungen und Zeugnisse von Kongressen, Symposien, Seminaren, Workshops und Vorträgen (auf Ihren Namen ausgestellt, mit Angabe der Fort-oder Weiterbildungseinheiten, ausgewiesen für das Thema Kinder- und Jugendliche), die Sie nach Eintragung in die Liste der PsychotherapeutInnen des BMG absolviert haben.

Maximal 75 kinder- und jugendpsychotherapeutische Theoriestunden können Sie aus Ihrer Fachausbildung anrechnen lassen: Auch diese müssen durch Belege nachgewiesen werden.

Seminare zum Thema z.B. Persönlichkeitsstörung, Essstörung, Tod, chronische Erkrankung, etc. ohne Angabe der Zielgruppe „Kinder und Jugendliche“ können per se nicht angerechnet werden.


Frage: „Tätigkeitsnachweis?......wie bestätige ich meine 200 Kinder- und Jugendlichenpsychotherapiestunden, die ich ausschließlich in freier Praxis gemacht habe?“

Im Erhebungsbogen - in den ergänzenden Hinweisen unter Punkt 5b. - empfiehlt das BMG in Kopie exemplarische Abrechnungsnachweise, etc. an uns zu übersenden.

Weitere Möglichkeiten wären:

-Eine Tätigkeitsbestätigung über Ihren/Ihre SupervisorIn. Lassen Sie sich diese Therapiestunden zusätzlich zu den Supervisionsstunden bestätigen, die Sie zum Thema Kinder- und Jugendliche gemacht haben.

-Die Tätigkeitsbestätigung von KollegInnnen, deren Berufsort beim BMG ebenfalls in Ihrer Gemeinschaftspraxis gemeldet ist, dass einer Ihrer Schwerpunkte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie ist, und diese nach Einblick in Ihre vertraulichen KlientInnen-Unterlagen (in Form einer Hilfsperson- unterliegt somit der Verschwiegenheit) –  bestätigen können, dass Sie im Zeitraum von-bis in etwa diese 200 Stunden Therapien mit Kindern und Jugendlichen gemacht haben.


Frage: „...muss mein(e) SupervisorIn ebenfalls in der Liste der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutIinnen eingetragen sein?“

Nein.


Frage: „...ich bin Klinische PsychologIn. Was wird mir angerechnet?“

Die Übergangsregeln berücksichtigen Ihre Qualifikation/Weiterbildung als Klinische PsychologIn. Entsprechenden Fortbildungen im Rahmen der Klinischen Psychologie können einbezogen werden. Seminare aus dem Psychologiestudium können jedoch nicht angerechnet werden.


Frage: „...ich bin kein VÖPP-Mitglied. Kann ich mich dennoch für die Liste der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen der VÖPP-Akademie zertifizieren lassen?“

Ja, Sie können sich selbstverständlich bei der VÖPP-Akademie zertifizieren lassen, unabhängig von Ihrer fachspezifischen Ausbildung und unabhängig einer Mitgliedschaft.


Frage: „...erhalte ich Geld zurück, sollte mein Antrag nicht positiv entschieden werden?“

Nein. Die Gebühr ist für den Zeitaufwand der Überprüfung gerechnet, egal wie die Zertifizierung ausfällt.


Frage: „…kann ich meinen Antrag auch persönlich mit dem Team der AG besprechen? Wenn ja, ist eine weitere Gebühr zu bezahlen?“

Der Antrag wird schriftlich per Post eingebracht. Sollten etwaige Nachfragen nur in einem persönlichen Gespräch zu klären sein, behält sich die VÖPP-Akademie vor, eine weitere Gebühr einzuholen, sollte dieser Vorgang einen erhöhten Zeitaufwand bedeuten.