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Vortragsreihe

Sterben, Krise, Selbstbestimmung - Psychotherapeutische Perspektiven auf das Lebensende

Prof.in Mag.a Dr.in Monika Wogrolly-Domej


Alle Termine:
17.09.2026
18:30 - 21:00
24.09.2026
18:30 - 21:00
12.11.2026
18:30 - 21:00

Zielgruppe

Psychotherapeut*innen, Personen in Gesundheitsberufen sowie alle Personen, die sich für psychologische, philosophische und existentielle Fragen rund um Sterben, Trauer und Tod interessieren.

Inhalt

Die Vortragsreihe "Sterben, Krise, Selbstbestimmung - Psychotherapeutische Perspektiven auf das Lebensende" umfasst folgende Online-Seminare:

  1. "Sterben, Trauer, Tod" am Donnerstag, 17.09.2026,
  2. "Suizid - Krise des Lebens" am Donnerstag, 24.09.2026,
  3. "Sterben statt Therapie? - Assistierter Suizid zwischen Autonomie, Leid und Gesellschaft" am Donnerstag, 12.11.2026.

Bei Buchung der gesamten Vortragsreihe erhalten Sie hier automatisch 10% Rabatt:

  • regulärer Preis: 240 € statt 270 €
  • für VÖPP Mitglieder: 200€ statt 225 €


"Sterben, Trauer, Tod"

Sterben, Verlust und Trauer gehören zu den existenziellsten Erfahrungen des Menschen und werden zugleich in modernen Gesellschaften häufig tabuisiert, funktionalisiert oder als medizinische Themen verdrängt. Das Seminar widmet sich psychotherapeutischen, philosophischen und kulturellen Perspektiven auf das Lebensende, auf Endlichkeit, Abschied und den Trauerprozess.

Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der Bedeutung von Verlust, unterschiedliche Formen von Trauer, Angst vor dem Tod sowie Methoden therapeutischer Begleitung, Arten philosophischer Reflexion und gesellschaftliche Vorstellungen von Würde und Abschied.

Thematisiert werden zentral:

  • Psychologische und existenzielle Aspekte von Trauer
  • Sterben zwischen Autonomieverlust und Beziehung
  • Philosophische Perspektiven auf Endlichkeit und Sinn
  • Gesellschaftlicher Umgang mit Tod und Verlust
  • Professionelle Haltung in der Begleitung sterbender und trauernder Menschen

Veranstaltungsziele

  • Verständnis psychotherapeutischer und philosophischer Perspektiven auf Sterben und Trauer
  • Reflexion professioneller Haltung im Umgang mit Abschied, Verlust und Trauer
  • Sensibilisierung für existenzielle und ethische Fragestellungen in Gesundheitsberufen
  • Erweiterung von Gesprächs- und Reflexionskompetenz in der Begleitung Betroffener.


"Suizid - Krise des Lebens"

Suizidalität konfrontiert Menschen und Professionen mit fundamentalen Fragen nach Leid, Hoffnungslosigkeit, Freiheit, Verzweiflung, Autononomie und Verantwortung. Das Seminar beleuchtet psychotherapeutische, philosophische und gesellschaftliche Perspektiven auf suizidale Krisen und existenzielle Überforderung.

Im Zentrum stehen sowohl klinische Aspekte suizidaler Entwicklung als auch philosophische Fragen nach Lebenssinn, Autonomie und dem Verhältnis von Paternalismus und Freiheit. Thematisiert werden außerdem gesellschaftliche Tabuisierung, Sprachlosigkeit und die professionelle Herausforderung, Warnzeichen zu erkennen und mit Betroffenen in Kontakt zu bleiben.

Das Seminar behandelt unter anderem:

  • psychodynamische und existenzielle Aspekte suizidaler Krisen
  • Warnsignale, Sprachformen und Beziehungsgestaltung
  • philosophische Perspektiven auf Hoffnungslosigkeit und Freiheit
  • Suizidalität zwischen Individualisierung und gesellschaftlichem Druck
  • professionelle Verantwortung und Grenzen therapeutischer Begleitung

Veranstaltungsziele

  • Vertiefung psychotherapeutischer und philosophischer Perspektiven auf Suizidalität
  • Sensibilisierung für existenzielle Krisendynamiken
  • Reflexion professioneller Haltung im Umgang mit suizidalem Erleben
  • Förderung von Gesprächs- und Reflexionskompetenz in belastenden Krisensituationen


"Sterben statt Therapie? - Assistierter Suizid zwischen Autonomie, Leid und Gesellschaft"

Die Debatte um assistierten Suizid gehört zu den kontroversesten ethischen Fragen der Gegenwart. Zwischen Autonomie, Leidensdruck, Würde und gesellschaftlicher Verantwortung entstehen Spannungsfelder, die Gesundheitsberufe ebenso betreffen wie Philosophie, Politik und Öffentlichkeit.

Das Seminar widmet sich psychotherapeutischen, philosophischen und gesellschaftlichen Perspektiven auf assistierten Suizid und fragt nach den Folgen einer Kultur, in der Sterben zunehmend als individuelle Freiheit und autonome Entscheidung verstanden wird.

Thematisiert werden unter anderem:

  • Autonomie und Selbstbestimmung am Lebensende
  • psychische Erkrankung, Hoffnungslosigkeit und Entscheidungsfähigkeit
  • gesellschaftlicher Druck, Einsamkeit und Ökonomisierung
  • philosophische Perspektiven auf Würde, Freiheit und Leid
  • Rolle und Verantwortung therapeutischer Berufe

Veranstaltungsziele

  • Reflexion ethischer und psychotherapeutischer Fragestellungen rund um assistierten Suizid
  • Sensibilisierung für gesellschaftliche und existenzielle Dimensionen der Debatte
  • Erweiterung professioneller Reflexions- und Gesprächskompetenz
  • Förderung differenzierter Urteilsbildung 
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Vortragende

Moderator Image
Prof.in Mag.a Dr.in Monika Wogrolly-Domej

publiziert seit 1987 als Literatin, Sachbuchautorin und Journalistin, promovierte in Philosophie, arbeitet als Psychotherapeutin und in ihrer philosophischen Praxis. Stationen...

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Erster Termin

17.09.2026

Uhrzeit

18:30 - 21:00

Preise

Regulär: 240€
Mitgliedspreis: 200€

Bei Buchung der gesamten Vortragsreihe erhalten Sie einen 10%-igen Rabatt!

Veranstaltungsort

Online

Unterrichtseinheiten

9 Einheiten

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