Vortragsreihe Sexualtherapie

 

WIRD VERSCHOBEN ! Integrative Gestaltsexualtherapie - Ein sexualtherapeutischer Handlungsansatz basierend auf den Grundlagen der Integrativen Gestalttherapie.

17.03.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Dienstag, 17. März 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr Euro 70.-, VÖPP Mitglieder Euro 50.-

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Im Rahmen des Vortrags sollen Sexualität, sexuelle Funktionsstörungen und authentische Sexualität anhand gestalttherapeutischer Erklärungsmodelle betrachtet werden. Ein ganzheitlicher Handlungsansatz wird vorgestellt, darf diskutiert werden und wer will, kann durch kleine Übungen auch ein bisschen hin spüren.


Vortragende: Maga(FH) Magdalena Ségur-Cabanac, MSc, arbeitet seit 2014 in freier Praxis in Wien als Psychotherapeutin und seit 2016 mit einem sexualtherapeutischen Schwerpunkt. Sie hat eine Weiterbildung in Paar-und Sexualtherapie(Psychodrama) absolviert und ihre Masterthese dem Thema „Integrative Gestaltsexualtherapie“ gewidmet.

Auch im Rahmen ihres Grundberufs als Sozialarbeiterin in der Interventionsstelle für Betroffene des Frauenhandels und im Verein Wiener Frauenhäuser beschäftigte sie sich mit Sexualität- allerdings hauptsächlich mit den Schattenseiten wie sexueller Gewalt und Ausbeutung. Während ihrer Tätigkeit als Sexualberaterin für die Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF) sammelte sie vielschichtige Einblicke in die sexuelle Lebensrealität unterschiedlichster Menschen in Österreich.


WIRD VERSCHOBEN ! Sexualität in der Psychoanalyse

30.03.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Montag, 30. März 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr Euro 70.-, VÖPP Mitglieder Euro 50.-

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Freud hat vor rund 100 Jahren mit seinem Werk Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie  eine progressive Theorie zur Psychosexualität des Kindes und des Erwachsenen vorgelegt. Darin wird aufgezeigt, dass unsere Sexualität von unbewussten seelischen Vorgängen geprägt ist, die drängenden Charakter haben und im Umgang mit den Liebesobjekten zum Ausleben der Lust, aber auch zu Konflikten und Hemmungen des Begehrens führen. Was daran ist heute noch zeitgemäß um klassische Krankheitsbilder, sowie die tiefgreifenden Veränderungen des Sexuellen besser verstehen zu können?

In der Verknüpfung von Theorie und Fallvignetten werden triebtheoretische, sowie intersubjektiv-bindungsorientierte Zugangsweisen der psychoanalytischen Behandlungspraxis erläutert und diskutiert.

Vortrag mit Powerpoint-Unterstützung, Diskussionszeit.

Vortragende: Mag.a Dr.in Anita Dietrich-Neunkirchner 

Psychoanalytikerin, klinische Psychologin und Feministin
Lehranalytikerin, Gruppenanalytikerin und Supervisorin in eigener Praxis in Wien.

Gründungsmitfrau des Vereins Selbstlaut, wo Sexualerziehung und Workshops zur Prävention von Sexuellem Missbrauch für Kinder und Jugendliche angeboten wurde sowie Beratung bei Verdacht von sexualisierter Gewalt für Pädagoginnen.

Seit 2003 in universitärer Lehre und Ausbildung als Lektorin an der SFU Wien, am Psychoanalytischen Seminar Innsbruck und am Interuniversitären College in Graz tätig.

Schwerpunkt der Lehre betrifft Psychoanalyse und Sexualität, Genderthemen und Gesellschaftskritik, Entwicklungspsychologie, Supervision und klinische Fallarbeit. Initiatorin und Leiterin der GenderStudyGroup an der SFU, einem psychotherapeutischem Forschungsseminar mit gendersensibler Ausrichtung.


Autonomie und Erotik

21.04.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Dienstag, 21. April 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr Euro 70.-, VÖPP Mitglieder Euro 50.-

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

In meinem Vortrag werde ich mich mit der emotionalen Abhängigkeit innerhalb von Liebesbeziehungen befassen. Diese Dynamik stört die erotische Ausstrahlung des abhängigen Partners. Die Bereitschaft für Sex nimmt somit ab. Dieser Faktor belastet wiederum die Paarbeziehung und eröffnet damit ein weiteres Konfliktfeld.

Weiteres möchte ich ein Tool vorstellen, dass eine Möglichkeit bietet in der Praxis einen Weg raus aus der Abhängigkeit zu schaffen.

Vortragende: Mag. Barbara Stadler, Klinische Psychologin, Integrative Gestalttherapeutin (ÖAGG), Lehrtätigkeit im ÖAGG IG, Mehrere Vortragstätigkeiten, Imago Paartherapeutin, Supervisorin, selbstständige Tätigkeit in freier Praxis seit 2005.

 


Sexualität im personzentrierten Paradigma

27.04.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Montag, 27. April 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr Euro 70.-, VÖPP Mitglieder Euro 50.-

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Dieser Vortrag befasst sich inhaltlich mit personzentrierten Konzeptualisierungen von Sexualität, insbesondere mit der Beziehungsdimension dieser.
Zunächst wird die Herangehensweise an Sexualität im personzentrierten Ansatz, in Abgrenzung zu libidinösen und triebhaften Konzepten dargestellt.  Dabei zeigt sich, dass das personzentrierte Paradigma und tiefenpsychologische Schulen mit der Bedeutung, dem Stellenwert im menschlichen Leben und dem insgesamten Verstehen von Sexualität doch sehr unterschiedlich umgehen.
In der Folge wird gezeigt, wie sich Sexualität als eine mögliche Form der Aktualisierungstendenz begreifen lässt.
Anschließend wird der Frage nachgegangen, wie sich Sexualität als Ausdruck der Beziehungsgestaltung einer Person verstehen lässt und was kongruente Sexualität im personzentrierten Sinne bedeutet.

Vortragende: Mag. Alina Kerber
Personzentrierte Psychotherapeutin in freier Praxis, Psychotherapiewissenschafterin, Vortragtätigkeit in verschiedenen Institutionen, Leitung des Sexualtherapie-Curriculums an der VÖPP-Akademie Wien, Mitwirkung in verschiedenen psychotherapeutischen und supervisorischen Gruppen


Einführung in die IMAGO-Paartherapie

29.04.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Mittwoch, 29. April 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr Euro 70.-, VÖPP Mitglieder Euro 50.-

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Der Abend soll dazu dienen einen Überblick über Theorie und Methode der IMAGO-Paartherapie nach den Begründern Harville Hendrix PH.D. und Helen LaKelly Hunt PH.D. sowie Einblick über die therapeutische Arbeit mit dem IMAGO-Konzept zu geben.

Überdies werden auch die vielfältigen Möglichkeiten der IMAGO-Dialoge sowie eine praktische Übung im Mittelpunkt stehen.

Es freut uns sehr, dass Frau Evelin Brehm, die Hauptausbildnerin der IMAGO Paartherapie in Österreich – von „Brehms Zentrum „Evelin und Klaus Brehm“ und IRI = Imago Relationships International – zertifizierte Clinical Instruktorin für den deutschsprachigen Raum beim VÖPP-Themenabend dabei sein und für Fragen zur Verfügung stehen wird. Die Imago Paartherapie Ausbildung ist vom österreichischen Bundesverband für Psychotherapie als Weiterbildung anerkannt.

Anmerkung: IRI - (Imago Relationships International (IRI) ist eine von Harville Hendrix, Helen LaKelly Hunt (Gründer der IMAGO-Paartherapie) und ihren MitarbeiterInnen gegründete Non-Profit-Organisation, die die Ausbildung von mehr als 1.000 aktiven Imago-TherapeutInnen in mehr als 30 Ländern anbietet.)

Vortragende: Dr. phil. Ines Stamm

Personenzentrierte Psychotherapeutin, Imago-Paartherapeutin, Positive Transkulturelle Psychotherapeutin nach dem Begründer Nossrat-Peseschkian, Psychotherapeutische Gutachterin, Seminarleiterin des VÖPP-Fortbildungscurriculums Psychotherapeutische Gutachter/innen, VÖPP-Landesleitung Wien.


Das Facettenmodell der Sexualität

14.05.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Donnerstag, 14. Mai 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr Euro 70.-, VÖPP Mitglieder Euro 50.-

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Das Facettenmodell der Sexualität stellt ein sexualtherapeutisches Instrument dar. Es ermöglicht eine rasche und therapeutisch effiziente Reflexion über verschiedene, einander nicht ausschließende Zugänge/Motive für Sexualität und kann in der Einzelpsychotherapie und -beratung,  Paartherapie und Sexualtherapie, aber auch im Rahmen von Aus- und Weiterbildung bzw. zur Selbstreflexion eingesetzt werden.

Sowohl die eigene als auch die Sexualität unserer Gesprächspartner kann unter neuen Gesichtspunkten erforscht werden,  Bedingungen für eine gelingende Sexualität erkundet und eine Beleuchtung bekannter und unbekannter Zugänge ermöglicht werden.

Auch in der Partnersexualität hat sich das Modell bewährt: Die verschiedenen Motive für Sexualität der PartnerInnen lassen sich schnell herausarbeiten und zeigen sich in ihrer Unterschiedlichkeit. Aufgrund der Ressourcenorientierung  des Modells treten Scham und Angst vor Entwertung der eigenen Sexualität in den Hintergrund, und es kommt durch das Nebeneinanderstehen von zwei verschiedenen und unterschiedlich motivierten Sexualitäten zu einem neuen Prozess, einer anderen Dynamik. Für eine neue gemeinsame Lust wird der Boden bereitet.

Rund um die Thematik der sogenannten sexuellen Lustlosigkeit ermöglicht das Facettenmodell eine fruchtbare Neuorientierung: Die oft als mühsam beschriebene Suche nach der sexuellen Lust entfällt, weil mit wir uns damit beschäftigen, was kommt bzw. kommen will und nicht mit dem, was fehlt.

Die sechs Facetten (Beziehungsfacette, emotionale Facette, Vitalitätsfacette, Bestätigungsfacette, Abenteuerfacette, spirituelle Facette) stehen für Motive und Aspekte von Sexualität. Unsere GesprächspartnerInnen können dort abgeholt werden, wo sie stehen und haben Worte zur Verfügung, mit denen sie ihre vielleicht sehr vagen Vorstellungen über ihre Sexualität ausdrücken können und dies schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt des therapeutischen Prozesses. Die häufige Angst, irgendwie sexuell nicht O.K. zu sein oder nicht zu genügen, wird gleich zu Beginn minimiert. Der Schwerpunkt liegt implizit auf Erweiterung und Bereicherung der Sexualität, sowie der Förderung von sexueller Resilienz.

Vortragende: Mag.a Katharina Hinsch

Psychologin (Uni Wien), Systemische Psychotherapeutin (LaSF Wien), klinische Sexologin (approche sexocorporelle)

Mehrjährige Arbeit im Kinderheim mit Jugendlichen, langjährige Tätigkeit an der Psychosomatik des Waldviertelklinikums Eggenburg, selbständige psychotherapeutische, paartherapeutische und sexualtherapeutische Arbeit in eigener Praxis.

Lehrtätigkeit u. a. in den Bereichen Sexualität, Persönlichkeitsentwicklung und Paartherapie


Vortragsreihe "Psychopharmaka"

 

WIRD VERSCHOBEN ! Psychopharmakologie

18.03.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Mittwoch, 18. März 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Psychopharmaka sind zu einem immer wichtigeren und bestimmenderen Teil der Behandlung psychischer Störungen geworden. Fast eine Million Österreicher und Österreicherinnen nehmen gelegentlich oder regelmäßig Psychopharmaka.

Für die Psychotherapie bedeutet das eine neue Herausforderung, weil Psychopharmaka auch während einer Psychotherapie genommen werden und Menschen mit psychischen Störungen oft schon mit Medikamenten in die Therapie kommen.

Was kann man von Psychopharmaka erwarten? Was können sie? Und was können sie nicht? Welche Störungen sollten mit Medikamenten behandelt werden? Welche nicht? Gibt es Kriterien, diese Fragen zu entscheiden?

Darauf versucht diese Veranstaltungsreihe Antworten zu geben. Es wird genügend Zeit geben, um auch konkrete Fälle zu besprechen und Erfahrungen auszutauschen.


Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine [APG, ÖAGG, ARGE Bildungsmanagement], Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Wirkmechanismen von Antidepressiva

23.04.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Donnerstag, 23. April 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Was bewirken Antidepressiva eigentlich im Gehirn? Welche Veränderungen werden durch Antidepressiva ausgelöst? Wie lange müssen Antidepressiva genommen werden? Und wie lange maximal?

Im ersten Teil unserer Vortragsreihe versuchen wir eine Ortsbestimmung der Wirkprinzipien von stimmungsaufhellenden Medikamenten und deren Wirkungen und Nebenwirkungen. Außerdem werden die verschiedenen Substanzgruppen (mehr als zehn Gruppen) von Antidepressiva vorgestellt.

Praxisnahe wird auch genug Zeit und Raum sein, um konkrete Fälle aus deiner Praxis zu besprechen.

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine [APG, ÖAGG, ARGE Bildungsmanagement], Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Wirkmechanismen von Antidepressiva, Teil 2

13.05.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Mittwoch, 13. Mai 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:
Welche Antidepressiva sind für welche psychischen Störungen sinnvoll? Und für welche nicht?

Was ist der rationale Zugang zu deren Verwendung?

Wie ist die Sichtweise der Psychiatrie dazu? Wie sieht der Zugang der Psychotherapie zur

Anwendung von Antidepressiva aus?

Im zweiten Teil unserer Vortragsreihe versuchen wir die Erstellung von „Leitlinien“ zur sicheren und sinnvollen Anwendung von Antidepressiva. Welche Behandlungsziele sind mit der medikamentösen Therapie verbunden? Wie kann ein Behandlungsplan aussehen? Was muss/soll der Patient wissen (Psychoedukation)?

Wie wirksam sind Antidepressiva eigentlich?

Wieder wird Zeit sein, um konkrete Fälle aus der Praxis zu besprechen.

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine [APG, ÖAGG, ARGE Bildungsmanagement], Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Antipsychotika

25.06.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Donnerstag, 25. Juni 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Die Wahl des geeigneten Antipsychotikums ist für den Erfolg der Behandlung von schizophrenen Erkrankungen und Psychosen, für die Compliance des Patienten und die Prophylaxe von zentraler Wichtigkeit.

Hierbei sollen berücksichtigt werden:

§ Das klinische Zielsyndrom

§ Vorerfahrungen bezüglich Wirkungen und Nebenwirkungen früherer Medikamente

§ Vor- und Nachteile des jeweiligen Präparats

§ Metabolische, motorische, kardiovaskuläre, hormonelle und sexuelle

Nebenwirkungen

§ Nutzen und Risiken bei Verzicht auf eine Behandlung mit Antipsychotika

§ Geschlechtsspezifische Aspekte, Alter der Patienten und Komorbiditäten

§ Erarbeitung von Behandlungsvereinbarungen und Krisenplänen

§ Risiko-Nutzen-Bewertung

In diesem Teil der Vortragsreihe sollen aktuelle psychiatrische Therapiestrategien vorgestellt und therapeutische Möglichkeiten generell diskutiert werden.

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine [APG, ÖAGG, ARGE Bildungsmanagement], Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Phasenprophylaxe

16.09.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Mittwoch, 16. September 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Bipolare Störungen treten mit einer Lebenszeitprävalenz von etwa 3% - 5% häufiger auf als früher angenommen. Wegen der Unterschiedlichkeit der Phasenverläufe wird in jüngster Zeit der Begriff „Bipolar-Spektrumerkrankungen“ vorgeschlagen.

Die Neuerkrankungen bei jungen Menschen zwischen 14 und 24 Jahre (in einem Zeitraum von zehn Jahren) beträgt nach jüngsten Studien 2,9% für manische, 4,0% für hypomanische, 29,4% für depressive und 19,0% für subdepressive Episoden.

In der Therapie der Bipolaren Störungen werden kurzfristige und langfristige Ziele unterschieden. Kurzfristige Ziele betreffen die Verminderung oder Beseitigung der Symptome. Langfristige Ziele beinhalten die Reduktion bzw. Vermeidung weiterer affektiver Episoden und die Verflachung der Verläufe (Phasenprophylaxe).

In diesem Teil der Vortragsreihe sollen die unterschiedlichen Strategien bei unterschiedlichen Verläufen, Schweregraden, bei Suizidversuchen in der Anamnese, komorbiden Erkrankungen und unterschiedlicher Selbstkompetenz und etwaigen Ressourcen des Patienten vorgestellt und diskutiert werden.

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine [APG, ÖAGG, ARGE Bildungsmanagement], Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Sucht- und Drogentherapie

21.10.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Mittwoch, 21. Oktober 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Drogentherapie umfasst alle therapeutischen Methoden zur Behandlung von Suchterkrankungen.

Neben der Behandlung der Wirkungen der (illegalen) Substanzen auf den Körper, (insbesondere auf den Neurotransmitterstoffwechsel, z.B. auf das limbische System, den Dopamin- und Serotoninhaushalt) müssen auch psychische Probleme behandelt werden, die überhaupt erst zu einem außer Kontrolle geratenen Substanzmissbrauch, Selbstmedikation und Abhängigkeit geführt haben.

In diesem Teil der Vortragsreihe soll der Stellenwert von Substitution und Entzugsbehandlung diskutiert werden, außerdem eine Rationale überlegt und vorgestellt werden, wann was sinnvoll ist. Der Einsatz von potentiell süchtig machenden Substanzen in der Therapie erfordert außerdem Sorgfalt und Kontrolle, um dem neuerlichen Missbrauch dieser Substanzen nicht Tür und Tor zu öffnen.

Welche Substanzen stehen zur Verfügung? Wie wirken diese? Was ist bei der Verschreibung zu beachten? Wie sehen Symptome des Missbrauchs der Medikation aus? Wann ist Psychotherapie sinnvoll und wann nicht?

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine [APG, ÖAGG, ARGE Bildungsmanagement], Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Psychopharmaka und Psychotherapie

19.11.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Donnerstag, 19. November 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:
Psychotherapie und Psychoanalyse standen der gleichzeitigen psychopharmakologischen Behandlung immer skeptisch bis ablehnend gegenüber.

Warum? Welche Probleme sieht die Psychotherapie in Bezug auf psychopharmakologische Behandlungen? Was sind die gegenwärtigen Bedenken in Bezug auf die Zugänge der Medizin zu psychischen Störungen?

Wer verschreibt Psychopharmaka überhaupt? Und wem? Was kann/darf/soll/muss die Psychotherapie bei gleichzeitiger medikamentöser Behandlung tun und beachten? Kooperation oder Konkurrenz?

Wie sieht das Verhältnis von Psychotherapie und Psychopharmakologie in Bezug auf das Geist-Gehirn-Problem aus? Welche Rolle spielen die Neurowissenschaften darin? Ist die Psyche kartographierbar? Warum interessieren sich Pentagon, Google und Microsoft für diese Projekte?

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine [APG, ÖAGG, ARGE Bildungsmanagement], Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Schlaf, Tranquilizer, Benzodiazepine

16.12.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Mittwoch, 16. Dezember 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Schlaf ist der Zustand äußerer und innerer Ruhe bei Mensch und Tier. Dabei unterscheiden sich viele Lebenszeichen von denen des Wachzustands. Puls, Atemfrequenz und Blutdruck sinken ab (besonders im NREM-Schlaf) und die Gehirnaktivität verändert sich.

Der REM-Schlaf hingegen ähnelt dem Wach-Sein (erhöhte Gehirnaktivität, Traumtätigkeit, Anstieg von Herz- und Atemfrequenz und des Blutdrucks), nur die Muskulatur ist im REM-Schlaf weiterhin blockiert.

Mit den Störungen und der Physiologie des Schlafs beschäftigt sich ein eigenes Teilgebiet der Psychiatrie, die Somnologie (Schlafmedizin oder auch Schlafforschung). Die Funktionen des Schlafs sind erst teilweise geklärt.

Trotzdem wird beispielsweise Schlafentzug therapeutisch eingesetzt. Auch Medikamente beeinflussen die Schlafarchitektur. Welche Medikamente zur Verfügung stehen, welche Wirkungen und Nebenwirkungen sie haben, ist Thema des letzten Teils der Vortragsreihe.

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine [APG, ÖAGG, ARGE Bildungsmanagement], Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


WIRD VERSCHOBEN ! Steuerseminar für PsychotherapeutInnen

02.04.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Donnerstag, 2. April 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Getränke und Snacks): Mitglieder € 35,00, Nichtmitglieder € 50,00
Barzahlung vor Ort!

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Es wird auf die folgenden Themen eingegangen:

  • Steuerliche Absetzbarkeit
  • Sozialversicherungspflicht und –berechnung
  • Inhalt und Form der Aufzeichnungen
  • Honorarnoten und Verschwiegenheitsverpflichtung
  • Umsatzsteuer, ein Thema auch für Therapeuten?
  • Reisekosten
  • Praxisräume im Wohnungsverband
  • Steuererklärung (Frist, was muss ausgefüllt werden)
  • Registrierkassenpflicht

Falls es der zeitliche Rahmen zulässt, werden ebenfalls Fragen der Teilnehmerinnen beantwortet!

Vortragender: Mag. Rudolf Frisch

Steuerberater seit 1983, Buchprüfer seit 1989, Wirtschaftsprüfer seit 2006, Mediator seit 2007, Coach und Supervisor seit 2007, Alle bisher aufgezählten Tätigkeiten werden selbständig in eigener Kanzlei/Praxis ausgeübt

Fachkundiger Laienrichter seit 2017


Hochsensibilität

16.04.2020, 19:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Donnerstag, 16. April 2020

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 15,00, Nichtmitglieder € 35,00
Barzahlung vor Ort!

Einheiten: 2 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:
Das Konstrukt Hochsensibilität wird vor dem Hintergrund von bio-psycho-sozialen Aspekten gesehen.

Im ersten Teil werden eigene Studienergebnisse sowie der aktuelle Stand der Wissenschaft zum Thema Hochsensibilität besprochen und diskutiert. Wichtige Punkte, die wissenschaftlich noch abzuklären sind, werden aufgezeigt.

Im zweiten Teil wird der Bezug zur Praxis hergestellt, insofern als ein Screening-Verfahren zur Erhebung der Ausprägung der Hochsensibilität vorgestellt und der Zusammenhang mit praktisch relevanten Aspekten des Konstrukts herausgearbeitet wird (inkl. möglichen Interventionsstrategien).

Des Weiteren wird auf einen aktiven Austausch mit den Teilnehmern/innen Wert gelegt.

Vortragende: Mag.a Dr.in Christina Blach, Klinische- und Gesundheitspsychologin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Graz und in freier Praxis, Arbeitspsychologin


Steuerseminar für PsychotherapeutInnen

10.09.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Donnerstag, 10. September 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Getränke und Snacks): Mitglieder € 35,00, Nichtmitglieder € 50,00
Barzahlung vor Ort!

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Es wird auf die folgenden Themen eingegangen:

  • Steuerliche Absetzbarkeit
  • Sozialversicherungspflicht und –berechnung
  • Inhalt und Form der Aufzeichnungen
  • Honorarnoten und Verschwiegenheitsverpflichtung
  • Umsatzsteuer, ein Thema auch für Therapeuten?
  • Reisekosten
  • Praxisräume im Wohnungsverband
  • Steuererklärung (Frist, was muss ausgefüllt werden)
  • Registrierkassenpflicht

Falls es der zeitliche Rahmen zulässt, werden ebenfalls Fragen der Teilnehmerinnen beantwortet!

Vortragender: Mag. Rudolf Frisch

Steuerberater seit 1983, Buchprüfer seit 1989, Wirtschaftsprüfer seit 2006, Mediator seit 2007, Coach und Supervisor seit 2007, Alle bisher aufgezählten Tätigkeiten werden selbständig in eigener Kanzlei/Praxis ausgeübt

Fachkundiger Laienrichter seit 2017


Berufsethik und Berufsrecht in der Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

13.11.2020, 14:00 bis 17:30 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Freitag, 13. November 2020

Uhrzeit: 14:00 bis 17:30 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 15,00, Nichtmitglieder € 35,00
Barzahlung vor Ort!

Einheiten: 3 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Hon. Prof. Dr. Michael Kierein präsentiert im Rahmen des Säuglings-, Kinder- und Jugendlichencurriculums zu den Themen:

  • Berufsethik und Berufsrecht
  • Schweigepflicht
  • Kooperation mit anderen Berufsgruppen
  • Fortbildungspflicht
  • Rechtliche Bedingungen der ambulanten und stationären Psychotherapie
  • Basisdokumentation in der Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Vortragender: Hon. Prof. Dr. Michael Kierein (Abteilungsleiter im Bundesministerium für Gesundheit, zuständig u.a. für Angelegenheiten PsychotherapeutInnen und PsychologInnen; Vorsitz im Psychotherapiebeirat und Psychologenbeirat in Stellvertretung des Bundesministers)


WIRD VERSCHOBEN! B.A.S.E.®-Babywatching - Zur Förderung der Empathie als Prävention gegen Angst und Aggression

21.03.2020, 09:00 bis 17:30 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Samstag, 21.03.2020

Uhrzeit: 09:00 - 17:30 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung): Mitglieder € 185.-, Nichtmitglieder € 210.-

Einheiten: 8 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Ausbildung zum/r B.A.S.E.®- GruppenleiterIn

Abschluss mit Zertifikat

Bei diesem Seminar handelt es sich um ein geschütztes Programm, das " B.A.S.E.®-Babywatching - Zur Förderung der Empathie als Prävention gegen Angst und Aggression" heißt. Es ist eine - von Karl Heinz Brisch - konzipierte Ausbildung zur/zum "Babywatching-GruppenleiterIn", für die es auch ein Zertifikat aus München und die Berechtigung gibt, Babywatching-Gruppen zu leiten.

Aufbauend auf den Studien des Verhaltensforschers Henri Parens, wurde das Präventionsprojekt B.A.S.E.® „Baby-Beobachtung im Kindergarten gegen Aggression und Angst zur Förderung von Sensitivität und Empathie" vom Münchner Bindungsforscher PD Dr. med. Karl Heinz Brisch an der Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München entwickelt.

Inhalte von B.A.S.E.®: Bisherige Ergebnisse zeigen, dass auf diese Weise die Empathiefähigkeit der Kinder gefördert wird. Sie beginnen, diese Fähigkeit auf alltägliche Situationen mit ihren FreundInnen zu übertragen, indem sie sich feinfühliger, sozialer sowie weniger ängstlich untereinander verhalten. Studien ergaben, dass dadurch aggressive sowie ängstliche Verhaltensstörungen verringert werden.

Im Seminar werden die TeilnehmerInnen geschult, solche Baby-Beobachtungsgruppen durchzuführen. Mit Hilfe von Videodemonstrationen und einer Live-Demonstration werden sowohl die Inhalte als auch die Art der Durchführung der Beobachtung vorgestellt und eingeübt.

Vortragende: Ursula Henzinger, Pädagogin, Humanethologin, B.A.S.E®-Trainerin, begleitete vier eigene Kinder ins Erwachsenenleben und hat langjährige Erfahrung in der Leitung von Eltern-Kind-Gruppen, Obfrau von ZOI-Tirol (www.zoi-tirol.at)


Psycho-Soziale Notfallversorgung (PSNV) für Einzelne

28.08.2020, 09:00 Uhr bis 30.08.2020, 17:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: 28., 29. und 30. August 2020

Uhrzeit: jeweils 09:00 - 17:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr € 775.-, für VÖPP Mitglieder € 700.-

Einheiten: 24 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Resilienz einfach und schnell herbeiführen nach potentiell traumatischen Ereignissen

Gewalt ruft in allen Kulturen psycho-soziale Reaktionen hervor: Die Schwelle für und auch die Interpretation von Gewalt ist jedoch sehr kulturspezifisch. Was vereint uns als Menschen dennoch? Es sind einerseits die Trancephänomene, welche bei hohem Stress auftreten und die dahinter liegenden ubiquitären biologischen Grundlagen. Was können wir tun, um bei einer schnellen "eleganten" Integration behilflich zu sein, d.h. die Stress Symptomatik zu beruhigen. Dazu braucht es Kenntnis von: durch Stress bedingte Trancephänomene, wie wir sie von der Hypnose kennen, und deren Utilisation. Bekannte biologische Basen für Stressreaktionen: die Rollen von Sympathikus und Parasympathikus; die Rolle der Sprache für Trance-Induktion - wie auch für Detrance und damit schnelle Integration; Erinnerungsaktivierung und neues Speichern unter anderen Gegebenheiten (memory retrieval and stocking); Ressourcenaktivierung und Wiederherstellung eines Ressourcengleichgewichtes. Wir werden mit Übungen hauptsächlich daran arbeiten, wie man über die Sprache welche Trance bei potentiell Traumatisierten hervorrufen kann….und wie man sich vor der Negativtrance der Betroffenen schützt.

Wenn Menschen hohem Stress ausgesetzt sind, sei es in der Arbeit, sei es bei Unglücksfällen, oder auch kriminellen Akten, reagieren sie auf allen Ebenen ihres Seins: auf der biologischen, psychologischen und sozialen Ebene.  Die biologischen Reaktionen stehen primär im Dienste des Überlebens, doch später können sie zu einem Problem werden. Die psychologisch-emotionalen und die sozialen Reaktionen treten abhängig von den biologischen auf, und haben häufig mit einem erlebten Ressourcenverlust und fehlender Sinnhaftigkeit zu tun. 

Wer als Helfer mit hohem oder sogar extremem Stress konfrontiert wird, kann davon betroffen werden; denn schon nur das Beobachten eines Ereignisses mit hohem Stress kann Menschen belasten, hat eine ansteckende Seite. Deswegen gehören neben direkt der Gewalt ausgesetzten Menschen, auch indirekt ausgesetzte, u.a. Helfer jeglicher Art, Sanitäter, Feuerwehrleute, medizinisches Personal von Notfallstationen, Therapeuten und Flüchtlingshelfer usw.  zur Risikogruppe; 

Wenn nun dieser Stress eine spezielle Saite (eigene frühere Erfahrungen oder persönliche wichtige Werte) antippt, kumuliert oder immer wieder die Gleichen belastet, kann das zu Folgestörungen führen, welche Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit beeinflussen und die als post-traumatisch bezeichnet werden können. Heute weiss man, dass  psycho-soziale Notfallversorgung (PSNV) eine präventive Antwort auf dieses Problem ist. PSNV sollte in der ersten Zeit nach der Exposition niederschwellig durch geschulte Laien, und nicht durch Psychologen oder sogar Psychotherapeuten oder Psychiater angeboten und geleistet werden.

Der Kurs soll psychologischen Laien, "Peers" und Psychotherapeuten die theoretischen und praktischen Grundlagen für eine effiziente PSNV vermitteln,

 

Theorie:

  • Stress, Eustress, Distress; (neuro) biologische und soziale Grundlagen (Selye, Cannon,  Hobfoll)
  • Die Rolle des autonomen Nervensystems, Sympathikus und Parasympathicus, Polyvagaltheorie nach Porgess
  • Salutogenese, Ressourcen und Resilienz (Antonovski, Erickson, Perren-Klingler)
  • Biologische und linguistische Bedingungen für Stress-Bearbeitung und –Integration

Techniken:

  • Techniken des Umgangs mit betroffenen Einzelnen
  • Biologische Beruhigung des Stress
  • Linguistische Techniken für Erarbeitung eines Narrativs, kognitive Sprache, emotionale Sprache
  • Selbstschutz
  • Sinn, Zweck und Techniken der Psychoedukation
  • Verhandeln der Hausaufgaben
  • Psychologisches Debriefing für Einzelne nach Perren-Klingler als Ganzes     
  • Indikation für PD
  • Kontraindikationen

Abschluss: Teilnahmebestätigung durch die VÖPP-Akademie, Bestätigung über die absolvierten Theorieeinheiten

Darüber hinaus ist es möglich eine Anerkennung von Dr. Gisela Perren-Klingler und dem IPTS zu erhalten. Dazu ist es notwendig, 5 Protokolle an Dr. Perren-Klingler zu übermitteln. Die Supervision per Mail sowie die Anerkennung durch das IPTS sind gratis

Vortragende: Gisela Perren-Klingler, Dr.med. Psychotherapie und Psychiatrie, Basel

Aufgewachsen im Europäischen  Ausland  und der Schweiz; Studium der Medizin in Basel und Oxford, Ausbildung in Psychiatrie und Psychotherapie. Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie (auch in eigener Praxis), Systemische Therapie (London), Gruppentherapie (Göttingen), Fokaltherapie (Boston). Missionen für das Internationale Rote Kreuz z.B. in Lateinamerika, Israel/Palästina, Afrika (Visiten bei - meist gefolterten - politischen Häftlingen) sensibilisieren sie für Folgen extremer Gewalt. Beginn menschenrechtlichen Engagements, spezifischer und ressourcen-orientierter Traumatherapie. Hinwendung zur Sekundärprävention und zur Unter-stützung von Einsatzkräften (Polizei, Feuerwehr, Sanitäter).

Wichtig bei der Arbeit sind Respekt vor dem Patienten und seiner Autonomie, eine psychosoziale Sichtweise des Traumas, die Idee der Salutogenese und der Resilienz; begleitet von Aktivitäten im menschenrechtlichen Bereich. 

Interessen: Ubiquitäre und transkulturelle Phänomene von Trance, und deren Beziehung zur Neurobiologie und zur Politik.  

1987 – 2015 Mitglied der International Society for Traumatic Stress Studies; 1993 bis 2001 Schweizer Mitglied des Europäischen Komitees zur Prävention von Folter (Straßburg), von 2007 – 2017 Mitglied der IHFFC (International Humanitarian Fact Finding Commission- bei Verletzungen des humanitären Völkerrechts), die letzten 5 Jahre als Präsidentin;  Gründerin des Institut Psychotrauma Schweiz (1991).


Der Körper spricht --- der Verstand setzt aus!

17.04.2020, 11:00-19:00 Uhr bis 18.04.2020, 10:00-18:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Freitag, 17. April und Samstag, 18. April 2020

Uhrzeit: Freitag 11:00 bis 19:00 Uhr, Samstag 10:00 bis 18:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausensnacks): Mitglieder € 385,00, Nichtmitglieder € 465,00

Einheiten: 16 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

max. TeilnehmerInnenzahl: 15

Zum Inhalt:

Der Körper spricht --- der Verstand setzt aus!

Walter Samuel Bartussek mit der Methode seiner MimoSonanz und Traudl Szyszkowitz mit der Methode der Familienaufstellung

Mit beiden Methoden werden unbewusste Anteile einer körperlichen oder seelischen Problematik sichtbar gemacht und gewandelt!

Gefühle steuern unsere körperlichen und seelischen Bewegungen.

Samuel Bartussek, der Pantomime, kann mit dem, was die Klienten und Klientinnen innerlich bewegt, in Resonanz gehen  und es dadurch mit seinem Körper sichtbar machen. In dem dabei entstehenden Bewegungsablauf zeigen sich auch Lösungsansätze, die vielleicht mit einer Familienaufstellung noch vertieft werden können oder diese ergänzen.

Traudl Szyszkowitz, Psychotherapeutin, kann mit den Vorstellungen über Beziehungen, die in der Seele ihrer Klienten und Klientinnen gespeichert sind in Resonanz gehen und diese durch Aufstellungen sichtbar machen.

Durch die Kombination dieser beiden Methoden ergeben sich sicherlich neue Erfahrungen.

Neugierig geworden?

Vortragende: Dr. phil. Traudl Szyszkowitz
AHS-Lehrerin für Biologie, Doktorat in Zoologie an der Universität Graz. Sozial- und Lebensberaterin, Psychotherapeutin und Supervisorin in freier Praxis, anerkannt in Klientenzentrierter Psychotherapie. Zusatzausbildung in NLP, Fortbildung in Existentieller Traumarbeit, 20 jährige Erfahrung mit systemischer Aufstellungsarbeit in der Psychotherapie. Mitglied im ÖfS (Österreichisches Forum Systemaufstellung) und der VÖPP

Prof. D.I. Walter Samuel Bartussek , Pantomime, Trainer, Coach,  Spezialisierung auf Bewusstseinsschulung und Energiearbeit. Entwicklung der MimoSonanz®Methode, der Darstellung unbewusster energetischer Aspekte durch Bewegung und Körperausdruck; Professor am Bruckner Konservatorium in Linz; Lehrauftrag an der Musik und Kunst Universität in Wien;  Internationale Tätigkeit als Trainer

 

 


Ausgebucht ! Skillstraining

08.05.2020, 14:00 - 18:30 Uhr bis 09.05.2020, 09:30 - 17:30 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Ausgebucht!

Datum & Uhrzeit:
Freitag, 8.5.2020, 14:00 bis 18:30 Uhr
Samstag, 9.5.2020, 9:30 bis 17:30 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung): VÖPP Mitglieder € 265, Nichtmitglieder € 300,00

Einheiten: 14 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Limitierte Teilnehmerzahl: max. 16 Personen

Zum Inhalt:

Das Skillstraining von Marsha Linehan ist ein Fertigkeitentraining für Menschen, die Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation und Impulskontrolle haben (v.a. PatientInnen mit Borderline-Störung, PTBS, Essstörungen oder Suchterkrankungen).  In der Gruppe üben die Betroffenen Fertigkeiten (Skills) ein, die helfen, sowohl den Alltag als auch Krisensituationen besser zu meistern. Durch gezielte Übungen lernen sie ihre Anspan­nung und das damit verbundene selbstschädigende Verhalten zu reduzieren, ihre Gefühle besser zu steuern und in Beziehungen zu bestehen.

Das Skillstraining gliedert sich in fünf Module, die sowohl in der Gruppe als auch im Einzelsetting vermittelt werden können:

1. Innere Achtsamkeit

2. Stresstoleranz (Krisenskills)

3. Bewusster Umgang mit Gefühlen

4. Zwischenmenschliche Fertigkeiten

5. Selbstwertsteigerung

Dieses Seminar lädt dazu ein, das Skillstraining von seiner praktischen Seite kennen zu lernen und es mit seinen vielfältigen Möglichkeiten in die eigene Arbeit zu integrieren. Wir machen Übungen zur Inneren Achtsamkeit, zur Stresstoleranz, zum bewussten Umgang mit Gefühlen, zu zwischen­menschlichen Fertigkeiten und Selbstwertsteigerung, wie ich sie mit den TeilnehmerInnen meiner Skills­gruppen mache. Gemeinsames Reflektieren der Übungen sowie Theorie-Imputs runden das Seminar ab.

Vortragende: Mag.a Irene Apfalter, MSc

Ehemalige AHS-Lehrerin für Deutsch und Geschichte, danach Ausbildung zur Psychotherapeutin an der Donau-Universität Krems (Fachspezifikum Integrative Therapie), Zertifizierung und langjährige Arbeit als Skillstrainerin, Traumatherapeutin (zap), Poesietherapeutin (FPI)

Seit 2010 Arbeit in eigener Praxis in Maria Enzersdorf/NÖ mit dem Schwerpunkt Borderline & Trauma, mehrjährige Vortrags- und Seminartätigkeit zu den Themen Skillstraining, Borderline, therapeutische Arbeit mit Märchen



Bindung, Trennung, Trauer

09.05.2020, 09:00 bis 17:30 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Samstag, 9. Mai 2020

Uhrzeit: 09:00 - 17:30 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 185.-, Nichtmitglieder € 210.-

Einheiten: 8 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

"Trauer ist regelmäßig die Reaktion auf den Verlust einer geliebten Person oder einer an ihre Stelle gerückten Abstraktion wie Vaterland, Freiheit, ein Ideal usw.“, schreibt Sigmund Freud. Trauer ist demnach eine normale, natürliche und spontane Reaktion auf vielfältige und unterschiedliche Verlusterlebnisse, die auch auf vielfältige Weise zum Ausdruck kommen kann. Sie ist der Weg um die Trennung einer Bindung zu bewältigen.

Dieses Seminar will sich der Trauer ausgehend von der Sterbesituation nähern. Konkret nimmt sie die Trauer des oder der Sterbenden, die ihr Leben verlieren, und die Trauer der Hinterbliebenen, die einen nahen Menschen verlieren, in den Blick.

Leitende Fragen werden sein:

Wie lassen sich die Prozesse der Trauer verstehen?

Was macht komplizierte Trauer aus?

Welche Hilfestellung kann Psychotherapie bieten?

Welchen helfenden Rahmen bietet Palliative Care?

Auf der Basis von Fallberichten und theoretischen Inputs sollen im fachlich-kollegialen Austausch Dimensionen des Umgangs mit Sterben, Tod und Trauer erarbeitet werden.

Vortragender: Mag. Dr. Erich Lehner, Psychoanalyse, Palliative Care, Männlichkeits-und Geschlechterforschung


Kinderzeichnungen deuten und diagnostizieren

06.06.2020, 09:00 bis 17:30 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Samstag, 6. Juni 2020

Uhrzeit: 09:00 - 17:30 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 185.-, Nichtmitglieder € 210.-

Einheiten: 8 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Wir folgen anhand von Kinderzeichnungen den Entwicklunglinien der Psyche und setzen uns mit Konzepten der Symbolisierungsfähigkeit auseinander. Ich stelle zwei Achsen des OPD-KJ II (Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik) vor und wir werden die sinnvolle Anwendung des OPD-KJ II bei Kinderzeichnungen diskutieren. Der Stellenwert der Zeichnung und der Imagination in der tiefenpsychologischen Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen wird anhand von praktischen Fällen veranschaulicht.   Literatur: Arbeitskreis OPD-KJ 2 (Hrsg.) (2016): Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter. Überarbeitete Auflage. Grundlagen und Manual. Hogrefe, Bern.

Vortragende: MMag.a Regina Schnallinger, Klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Katathym Imaginative Psychotherapie), Lehrtherapeutin mit partieller Lehrbefugnis und Referentin (ÖGATAP), Schwerpunkt: Säuglinge, Kinder und Jugendliche, 2003 bis 2017 tätig an der Child Guidance Clinic Wien, seit 2008 eigene Praxis Wien, seit 2009 Juvis Judenau (Einrichtung für fremduntergebrachte Kinder und Jugendliche)


Gerontopsychosomatik im Kontext der OPD-2 Diagnostik

02.10.2020, 10:00 Uhr bis 03.10.2020, 18:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Freitag 2. Oktober und Samstag 3. Oktober 2020 

Uhrzeit: jeweils 10:00 - 18:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr € 485.-, für VÖPP Mitglieder € 395.-

Einheiten: 16 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Die Psychotherapie von Menschen jenseits des 60. Lebensjahres wird zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Das Seminar soll ein aktuelles, empirisch gestütztes Wissen über die Entwicklungspsychologie der Lebensspanne mit
dem Schwerpunkt auf der Entwicklung in der zweiten Hälfte des Erwachsenenalters vermitteln. Diese Kenntnisse ermöglichen
nachfolgend, die Psychodynamik psychischer Störungen im Alter besser zu verstehen.
Dazu werden, unterstützt durch Fallbeispiele, diagnostische und therapeutische Strategien auf der Basis der
Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD-2) eingeübt. Insbesondere werden dabei intergenerationelle
Übertragungs- und Gegenübertragungswahrnehmungen trainiert. In einer Vertiefungsphase werden Fragen zur Psychotraumatologie
und Trauma-Reaktivierung im Alter, zum Thema Persönlichkeitsstörungen im Alter, Sexualität
im Lebenslauf und paartherapeutisch behandelbare Konfliktkonstellation, die für Ältere typisch sind, behandelt.

Das Einbringen eigener Behandlungserfahrungen mit Älteren ist erwünscht. OPD-Erfahrung von Vorteil.

Vortragender: Univ.-Prof. Dr. Dr. med. Gereon Heuft
Position: Lehrstuhl für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik
und Psychotherapie – Universität Münster
Mitherausgeber und Schriftleiter der Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
Ärztlicher Vorsitzender des des Wissenschaftlichen Beirates Psychotherapie der Bundesärzte- und Bundespsychotherapeutenkammer. Verhandlungsführer der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (DGPM) und des Deutschen
Kollegiums für Psychosomatisch Medizin (DKPM) in Bezug auf das Psych-Entgeltsystem.


Psycho-Soziale Notfallversorgung (PSNV) für Gruppen

02.10.2020, 09:00 Uhr bis 04.10.2020, 17:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: 2., 3. und 4. Oktober 2020

Uhrzeit: jeweils 09:00 - 17:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr € 775.-, für VÖPP Mitglieder € 700.-

Einheiten: 24 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Voraussetzung für die Anmeldung ist die Teilnahme am Seminar "Psychosoziale Notfallversorgung für Einzelne

Zum Inhalt:

Resilienz stärken in der Arbeit mit Gruppenressourcen

Gewalt ruft in allen Kulturen psycho-soziale Reaktionen hervor: Die Schwelle für und auch die Interpretation von Gewalt ist jedoch sehr kulturspezifisch. Was vereint uns als Menschen dennoch? Es sind einerseits die Trancephänomene, welche bei hohem Stress auftreten und die dahinter liegenden ubiquitären biologischen Grundlagen. Was können wir tun, um bei einer schnellen "eleganten" Integration behilflich zu sein, d.h. die Stress Symptomatik zu beruhigen. Dazu braucht es Kenntnis von: durch Stress bedingte Trancephänomene, wie wir sie von der Hypnose kennen, und deren Utilisation. Bekannte biologische Basen für Stressreaktionen: die Rollen von Sympathikus und Parasympathikus; die Rolle der Sprache für Trance-Induktion - wie auch für Detrance und damit schnelle Integration; Erinnerungsaktivierung und neues Speichern unter anderen Gegebenheiten (memory retrieval and stocking); Ressourcenaktivierung und Wiederherstellung eines Ressourcengleichgewichtes. Wir werden mit Übungen hauptsächlich daran arbeiten, wie man über die Sprache welche Trance bei potentiell Traumatisierten hervorrufen kann….und wie man sich vor der Negativtrance der Betroffenen schützt.

Wenn Menschen hohem Stress ausgesetzt sind, sei es in der Arbeit, sei es bei Unglücksfällen, oder auch kriminellen Akten, reagieren sie auf allen Ebenen ihres Seins: auf der biologischen, psychologischen und sozialen Ebene.  Die biologischen Reaktionen stehen primär im Dienste des Überlebens, doch später können sie zu einem Problem werden. Die psychologisch-emotionalen und die sozialen Reaktionen treten abhängig von den biologischen auf, und haben häufig mit einem erlebten Ressourcenverlust und fehlender Sinnhaftigkeit zu tun. 

Wer als Helfer mit hohem oder sogar extremem Stress konfrontiert wird, kann davon betroffen werden; denn schon nur das Beobachten eines Ereignisses mit hohem Stress kann Menschen belasten, hat eine ansteckende Seite. Deswegen gehören neben direkt der Gewalt ausgesetzten Menschen, auch indirekt ausgesetzte, u.a. Helfer jeglicher Art, Sanitäter, Feuerwehrleute, medizinisches Personal von Notfallstationen, Therapeuten und Flüchtlingshelfer usw.  zur Risikogruppe; 

Wenn nun dieser Stress eine spezielle Saite (eigene frühere Erfahrungen oder persönliche wichtige Werte) antippt, kumuliert oder immer wieder die Gleichen belastet, kann das zu Folgestörungen führen, welche Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit beeinflussen und die als post-traumatisch bezeichnet werden können. Heute weiss man, dass  psycho-soziale Notfallversorgung (PSNV) eine präventive Antwort auf dieses Problem ist. PSNV sollte in der ersten Zeit nach der Exposition niederschwellig durch geschulte Laien, und nicht durch Psychologen oder sogar Psychotherapeuten oder Psychiater angeboten und geleistet werden.

Der Kurs soll psychologischen Laien, "Peers" und Psychotherapeuten die theoretischen und praktischen Grundlagen für eine effiziente PSNV vermitteln.

Theorie:

  • Stress, Eustress, Distress; (neuro) biologische und soziale Grundlagen (Selye, Cannon, Porgess)
  • Salutogenese, Ressourcen und Resilienz (Antonovski, Erickson, Perren-Klingler)
  • Biologische und linguistische Bedingungen für Stress-Bearbeitung und –Integration

Techniken:

  • Techniken des Umgangs mit Gruppen
  • Zusammenarbeit der verschiedenen Debriefer
  • Szenarios für Gruppen (mit definierten Rollenspielen) für kritische Ereignisse in Unternehmungen, bei Flüchtlingen, Feuerwehr usw.
  • Indikation für Gruppendebriefings
  • Zusammenstellung der Gruppen
  • Kontraindikationen

Abschluss: Teilnahmebestätigung durch die VÖPP-Akademie, Bestätigung über die absolvierten Theorieeinheiten

Darüber hinaus ist es möglich eine Anerkennung von Dr. Gisela Perren-Klingler und dem IPTS zu erhalten. Dazu ist es notwendig, 5 Protokolle (gemischt, Einzel und Gruppen) an Dr. Perren-Klingler zu übermitteln. Die Supervision per Mail sowie die Anerkennung durch das IPTS sind gratis

Vortragende: Gisela Perren-Klingler, Dr.med. Psychotherapie und Psychiatrie, Basel

Aufgewachsen im Europäischen  Ausland  und der Schweiz; Studium der Medizin in Basel und Oxford, Ausbildung in Psychiatrie und Psychotherapie. Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie (auch in eigener Praxis), Systemische Therapie (London), Gruppentherapie (Göttingen), Fokaltherapie (Boston). Missionen für das Internationale Rote Kreuz z.B. in Lateinamerika, Israel/Palästina, Afrika (Visiten bei - meist gefolterten - politischen Häftlingen) sensibilisieren sie für Folgen extremer Gewalt. Beginn menschenrechtlichen Engagements, spezifischer und ressourcen-orientierter Traumatherapie. Hinwendung zur Sekundärprävention und zur Unter-stützung von Einsatzkräften (Polizei, Feuerwehr, Sanitäter).

Wichtig bei der Arbeit sind Respekt vor dem Patienten und seiner Autonomie, eine psychosoziale Sichtweise des Traumas, die Idee der Salutogenese und der Resilienz; begleitet von Aktivitäten im menschenrechtlichen Bereich. 

Interessen: Ubiquitäre und transkulturelle Phänomene von Trance, und deren Beziehung zur Neurobiologie und zur Politik.  

1987 – 2015 Mitglied der International Society for Traumatic Stress Studies; 1993 bis 2001 Schweizer Mitglied des Europäischen Komitees zur Prävention von Folter (Straßburg), von 2007 – 2017 Mitglied der IHFFC (International Humanitarian Fact Finding Commission- bei Verletzungen des humanitären Völkerrechts), die letzten 5 Jahre als Präsidentin;  Gründerin des Institut Psychotrauma Schweiz (1991).


Grundlagen der psychotherapeutischen Krisenintervention

16.01.2021, 09:00 bis 17:30 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: 16. Jänner 2021

Uhrzeit: 09:00 - 17:30 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr € 285.-, für VÖPP Mitglieder € 210.-

Einheiten: 8 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Psychotherapeuten/innen sind häufig mit Menschen konfrontiert, die sich unmittelbar in einer schweren Lebenskrise befinden. Ausgelöst durch plötzliche Verlusterfahrungen (Trennung oder Tod von Angehörigen) oder tiefgreifende Lebensveränderungen (Wechsel von Arbeit, Lebensraum etc.) leiden jene Menschen an intensiven Gefühlen wie Ohnmacht, Erschöpfung, Verzweiflung und Ausweglosigkeit. Die Konfrontation mit akuten Krisen sowie die Aufgabe, die Betroffenen angemessen zu unterstützen, stellt oft auch für die Psychotherapeuten/innen eine hohe Herausforderung dar. Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, sich mit der spezifischen Dynamik von Krisen vertraut zu machen und die Prinzipien der Krisenintervention kennen zu lernen. In der Diskussion werden die Möglichkeiten und Grenzen von ambulanter Krisenintervention aufgezeigt. Es besteht auch die Möglichkeit eigene Fälle einzubringen.

Themenschwerpunkte:

·         Phänomenologie von Krisen

·         Gefährdungen in psychosozialen Krisen

·         Beziehungsgestaltung in der Krisenintervention

·         Spezifischer Ablauf der ambulanten Krisenintervention

Vortragender: Dr. Claudius Stein ist Ärztlicher Leiter des Kriseninterventionszentrum Wien, sowie stv. Vorsitzender der Österreich. Gesellschaft für Suizidprävention und zertifizierter Gatekeepertrainer für Suizidprävention (SUPRA). Er ist Arzt für Allgemeinmedizin und  Psychotherapeut (KIP, Traumatherapie) und Lehrtherapeut (KIP) in eigener Praxis. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Krisenintervention, Suizidalität, Trauer und Trauma. Er ist Autor des Buches Spannungsfelder der Krisenintervention im Kohlhammerverlag (2020).


Curricula

Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD-2): Aufbaukurs 1

24.04.2020, 09:00-19:00 Uhr bis 25.04.2020, 09:00-19:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Freitag, 24. und Samstag 25. April 2020

Uhrzeit: Freitag und Samstag jeweils 09:00 -19:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen) je Seminar: 
Mitglieder € 310,00, Nichtmitglieder € 390,00

Einheiten: 20 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular 

Zum Inhalt: Die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik besteht seit 1996 als Ergänzung zur phänomenologisch-deskriptiven Diagnostik nach ICD-10 bzw. DSM-IV. Sie wurde aus der Erkenntnis heraus entwickelt, dass eine rein phänomenologische Diagnostik zu wenige Informationen über die individuellen Entstehungshintergründe einer psychischen Erkrankung sowie die Therapieplanung und -durchführung liefert.

Die OPD-2 umfasst fünf Achsen: I: Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen, II: Beziehung, III: Konflikt, IV: Struktur, V: Psychische und Psychosomatische Störungen nach ICD-10/DSM-IV. Auf diesen Achsen werden die entsprechenden psychodynamischen Inhalte operationalisiert, die in einem teilstrukturierten Interview gewonnen wurden. Eine anschließende Fokusformulierung entlang der Achsen ermöglicht eine differenzierte Indikationsstellung und Therapieplanung.

Der Arbeitskreis OPD sieht einen Grundkurs und zwei Aufbaukurse von je 20 Stunden à 45 Minuten für das Erlernen und eine sichere Anwendung der OPD-2 vor. Im Anschluss an den 2. Aufbaukurs kann eine Zertifikatsprüfung abgelegt werden. Das Zertifikat berechtigt zur Anwendung der OPD-2 in wissenschaftlichen Studien und kann darüber hinaus als spezifische Qualifikation bei diagnostischen und gutachterlichen Fragestellungen angeführt werden.

Im Grundkurs wird zunächst in die fünf Achsen eingeführt, bevor anhand von zwei Videobeispielen der Ratingprozess nach OPD-2 geübt und diskutiert wird. In den beiden Aufbaukursen werden drei Videointerviews geratet.

Für die Teilnahme an den Trainingskursen ist die vorherige Lektüre des OPD-2 Manuals (Arbeitskreis OPD 2006) hilfreich, die Manuale müssen für das Rating im Kurs mitgebracht werden.

Die Kurse können auch einzeln gebucht werden. Bei der Einzelbuchung ist wichtig, dass jede(r), der/die an einem Aufbaukurs teilnehmen möchte, zuvor an einem Grundkurs teilgenommen haben muss. Entweder bei uns oder in einem anderen OPD-Trainingszentrum. Die Teilnahme am Einführungsseminar reicht nicht aus.

Termine:

13./14.03.2020                   Grundkurs

24./25.04.2020                  Aufbaukurs I

15./16.05.2020                  Aufbaukurs II mit Zertifikatsprüfung

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Vortragender: Univ.-Prof. Dr. med. Stephan Doering
Leiter der Klinik für Psychoanalyse und Psychotherapie, Medizinische Universität Wien, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien, Mitglied und Trainer im Arbeitskreis OPD

Literatur: Arbeitskreis OPD: ODP-2. Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik. Das Manual für Diagnostik und Therapieplanung. Bern: Hans Huber Verlag, 2006.  


Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD-2): Aufbaukurs 2

15.05.2020, 09:00-19:00 Uhr bis 16.05.2020, 09:00-19:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Freitag, 15. und Samstag 16. Mai 2020

Uhrzeit: Freitag und Samstag jeweils 09:00 -19:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen) je Seminar: 
Mitglieder € 310,00, Nichtmitglieder € 390,00

Einheiten: 20 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular 

Zum Inhalt: Die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik besteht seit 1996 als Ergänzung zur phänomenologisch-deskriptiven Diagnostik nach ICD-10 bzw. DSM-IV. Sie wurde aus der Erkenntnis heraus entwickelt, dass eine rein phänomenologische Diagnostik zu wenige Informationen über die individuellen Entstehungshintergründe einer psychischen Erkrankung sowie die Therapieplanung und -durchführung liefert.

Die OPD-2 umfasst fünf Achsen: I: Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen, II: Beziehung, III: Konflikt, IV: Struktur, V: Psychische und Psychosomatische Störungen nach ICD-10/DSM-IV. Auf diesen Achsen werden die entsprechenden psychodynamischen Inhalte operationalisiert, die in einem teilstrukturierten Interview gewonnen wurden. Eine anschließende Fokusformulierung entlang der Achsen ermöglicht eine differenzierte Indikationsstellung und Therapieplanung.

Der Arbeitskreis OPD sieht einen Grundkurs und zwei Aufbaukurse von je 20 Stunden à 45 Minuten für das Erlernen und eine sichere Anwendung der OPD-2 vor. Im Anschluss an den 2. Aufbaukurs kann eine Zertifikatsprüfung abgelegt werden. Das Zertifikat berechtigt zur Anwendung der OPD-2 in wissenschaftlichen Studien und kann darüber hinaus als spezifische Qualifikation bei diagnostischen und gutachterlichen Fragestellungen angeführt werden.

Im Grundkurs wird zunächst in die fünf Achsen eingeführt, bevor anhand von zwei Videobeispielen der Ratingprozess nach OPD-2 geübt und diskutiert wird. In den beiden Aufbaukursen werden drei Videointerviews geratet.

Für die Teilnahme an den Trainingskursen ist die vorherige Lektüre des OPD-2 Manuals (Arbeitskreis OPD 2006) hilfreich, die Manuale müssen für das Rating im Kurs mitgebracht werden.

Die Kurse können auch einzeln gebucht werden. Bei der Einzelbuchung ist wichtig, dass jede(r), der/die an einem Aufbaukurs teilnehmen möchte, zuvor an einem Grundkurs teilgenommen haben muss. Entweder bei uns oder in einem anderen OPD-Trainingszentrum. Die Teilnahme am Einführungsseminar reicht nicht aus.

Termine:

13./14.03.2020                   Grundkurs

24./25.04.2020                  Aufbaukurs I

15./16.05.2020                  Aufbaukurs II mit Zertifikatsprüfung

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Vortragender: Univ.-Prof. Dr. med. Stephan Doering
Leiter der Klinik für Psychoanalyse und Psychotherapie, Medizinische Universität Wien, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien, Mitglied und Trainer im Arbeitskreis OPD

Literatur: Arbeitskreis OPD: ODP-2. Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik. Das Manual für Diagnostik und Therapieplanung. Bern: Hans Huber Verlag, 2006.  


Fortbildung zum/r psychotherapeutischen Gutachter/in 2020

25.09.2020, 10:00 -18:00 Uhr bis 12.12.2020, 10:00-18:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum - Start : Freitag, 25. und Samstag 26. September 2020

Uhrzeit: Freitag und Samstag jeweils 10:00 -18:00 Uhr

Die weiteren Vortragszeiten entnehmen Sie bitte dem Info-Blatt.

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen) : 
€ 1.820,- für VÖPP-Mitglieder, € 2.500,- für Nicht-Mitglieder

Einheiten: 457 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Für den Abschluss des Curriculums ist die Absolvierung aller Module erforderlich.

Verpflichtende Anwesenheit bei 2 Gerichtsverhandlungen (Gerichtstermine sind frei wählbar).

Prüfungsgebühr (inkl. Zertifikat und Listenführung in der VÖPP-GutachterInnen-Liste): € 160,00

Schriftliche Abschlussprüfung Erstellung eines Gutachtens, Rechtsfragen, Erstellung einer Gebührennote

Teilnahmevoraussetzung Alle eingetragenen Psychotherapeut/innen und Psycho-therapeut/innen in Ausbildung unter Supervision

Anmeldung: Anmeldeformular 

Zum Inhalt: 
Der Bedarf an psychotherapeutischen Sachverständigen ist in der letzten Zeit stetig angewachsen. In Abgrenzung zu psychologischen und psychiatrischen Gutachten ist das psychotherapeutische Gutachten in der Lage, prognostische Überlegungen zur psychischen Gesundheit der zu begutachtenden Person und allfälliger weiterer relevanter Personen zu erfassen. Das psychotherapeutische Gutachten schließt im besonderen Maße fachlich begründete und vernetzt ausgearbeitete prozessorientierte Empfehlungen ein.

Einsatzmöglichkeiten: Pflegschaftsangelegenheiten (u.a. Fragen zu Besuchsrecht, Obsorge), psychotherapeutische Fragestellungen im Bereich des Arbeits- und Sozialrechts, psychotherapeutische Kunstfehler, Fragen zum Strafrecht (u.a. Suchtmittelgesetz), Asylverfahren etc.  

Die Aufgaben in diesem neuen Feld sind vielfältig und die Nachfrage bei zivil- und strafrechtlichen Verfahren, bei familienrechtlichen Angelegenheiten sowie im Arbeits- und Sozialrecht steigt stetig.

Dieses Gutachtercurriculum bietet die fachlich wichtigen Informationen und Grundvoraussetzungen für Psychotherapeut/innen, welche psychotherapeutische (Kurz)Gutachten verfassen bzw. zukünftig als gerichtlich beeidete Sachverständige arbeiten möchten.

Im Rahmen des Gutachtercurriculums werden Sie umfassend auf die Spezialisierung zum/zur psychotherapeutischen Gutachter/in vorbereitet. Im Focus dieser Fortbildung werden auch die psychotherapeutischen Besonderheiten im Rahmen der Erstellung von Gutachten, die praktischen Beispiele mit Falldarstellungen sowie die ersten Schritte zur Umsetzung in die Praxis stehen. Vortragende sind Richter/Richterinnen, Experten/Expertinnen aus dem Psychotherapierecht und unterschiedlichen psychotherapeutischen Schwerpunkten, Psychiater/Psychiaterinnen sowie psychotherapeutische Gutachter/Gutachterinnen.

Das Curriculum schließt mit einer schriftlichen Abschlussarbeit in Form eines Gutachtens und einer Gebührennote und beantworteten Rechtsfragen ab und inkludiert die Absolvierung von zwei Gerichtsverhandlungen.

Der Sachverständigenstatus im Bereich der psychotherapeutischen Gutachter/innen kann anschließend nur mittels einer eigenen kommissionellen Zertifizierungsprüfung durch den Hauptverband für gerichtlich beeidete Sachverständige erlangt werden.


Vortragende: Mag. Christa Edwards, Prof. Dr. Reinhard Eher, Mag. Johann Guggenbichler, Dr. Gerd Hermann, Dr. Mag. Monika Korber, Mag. Franz Mauthner, Mag. Tanja Pfleger, Mag. Klaus Priechenfried, Mag. Dr. Frank Schilling, Dr. Ines Stamm

Die genauen Termine und Inhalte finden Sie in diesem Info-Blatt.


Kinder und Jugendlichen Traumapsychotherapie

25.09.2020, 09:00-17:30 Uhr bis 12.12.2020, 09:00-17:30 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Start: Freitag, 25.09.2020

Uhrzeit: 09:00-17:30 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Aufbau und Termine
jeweils Fr. und Sa. von 9-17:30 Uhr

Modul 1: 25/26. September 2020

Modul 2: 9/10. Oktober 2020

Modul 3: 6/7. November 2020

Modul 4: 13/14. November 2020

Modul 5: 27/28. November 2020

Modul 6: 11/12. Dezember 2020

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen): 1500.-für VÖPP-Mitglieder, 1850.- für Nicht-Mitglieder

Einheiten: 131

Anmeldung: Anmeldeformular 

Abschluss mit Zertifikat

Zum Inhalt:
Mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen zu arbeiten bedarf der besonderen Beachtung der eigenen Psychohygiene. Wir tragen dem Rechnung indem wir Gruppen mit max. 15 TN anbieten. Sie erwerben spezifische, theoretische und praktische Kenntnisse über die psychotherapeutische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Bezugspersonen, die unter Traumafolgestörungen leiden.

Dieses Angebot richtet sich an PsychotherapeutInnen und PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision.

Die VÖPP Akademie bietet ein Curriculum in der Traumabehandlung von Kindern und Jugendlichen mit namhaften Vortragenden und den folgenden Schwerpunkten an: 

  • Kennzeichen spezifischer Traumatisierungen
  • Bindungstheoretische Grundlagen
  • Diagnostik von Trauma
  • Einführung in der Traumabehandlung von Kindern und Jugendlichen
  • Stabilisierung und Ressourcenmobilisierung in der Traumtherapie
  • Behandlungsmethoden (Brainspotting, EMDR)
  • Spezielle Aspekte in der Traumabehandlung von Kinder und Jugendlichen
  • Relevante juristische Grundkenntnisse (Zivil-, Straf-, Opferrecht; Kinder- und Jugendschutzgesetz)

Psychotherapeutinnen, die in die Liste der zertifizierten Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen eingetragen sind, erwerben die Zusatzbezeichnung: "Fortbildung in Traumapsychotherapie für Kinder- und Jugendliche"

Vortragende sind: Sonja Katrin Brauner, Dr. Matthias Herzog, Mag. Cristina Budroni, Mag. Sabine Griesebner, Dr. Brigitte Schimpl, Mag. Barbara Wilfinger, Dr. Gabriela Thoma-Twaroch, MMag. Elisabeth Mandl, Mag. Hubert Kühmaier

Die genauen Inhalte der einzelnen Module entnehmen Sie bitte dem Info-Folder:

Info-Folder (PDF)


Tagungen

Frühjahrstagung // Affekte in der Psychotherapie

15.05.2020, 10:00 bis 17:00 Uhr,

Datum: Freitag, 15. Mai 2020

Uhrzeit: 10:00 bis 17:00 Uhr

Seminarort: Loisium Wine&Spa Resort, Loisium Allee2, 3550 Langenlois

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung)

Frühbucherbonus bis 15.04.2020

Teilnahmegebühr € 190.-
für VÖPP Mitglieder € 150.-, VÖPP MG Pthp iAuS  € 100.–

danach Teilnahmegebühr 210.-
VÖPP MG 170.-, VÖPP MG Pthp iAuS  110.-

Einheiten: 8 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen
6 Fortbildungspunkte für PsychologInnen
8 DFP Punkte für Ärzte und Ärztinnen

Anmeldung: Anmeldeformular 



Vortragende und Inhalte:

Dr. Petra Sackl-Pammer
Zwangsstörung im Kindes– und Jugendalter

Prof. Dr. Wolfgang Berner
Differenzierung und Mischung der sexuellen Affekte

Dr. Edith Wiesmüller
Affekte in der Musiktherapie mit Fallvignetten zu den Themen Affektregulierung, Affektabstimmung

Univ.Prof.DDr. Gabriele Sachs
Affektive Störungen - mit Fokus auf Depression

Prim. Priv.-Doz. Dr. Andreas Erfurth
Affektive Störungen - mit Fokus auf Bipolarität

Mag.a Elfi Redtenbacher, MSc
Scham - unsere Begleiterin. Reflexionen zu Entstehung des Affekts und Relevanz für die psychotherapeutische Arbeit



Info-Folder (PDF)