ZOOM Steuerwebinar für PsychotherapeutInnen

12.09.2020, 10:00 bis 13:00 Uhr

Datum: Samstag, 12. September 2020

Uhrzeit: 10:00 bis 13:00 Uhr

Kosten: Teilnahmegebühr € 70,00, für VÖPP Mitglieder € 50,00

Einheiten: 3 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Teilnehmerzahl: max. 15 Personen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Herr Mag. Rudolf Frisch steht Ihnen für alle Steuerfragen zur Verfügung.

Es wird auf die folgenden Themen eingegangen:

  • Aktuelle Fragen in der Covid-19-Krise
  • Steuerliche Absetzbarkeit
  • Sozialversicherungspflicht und –berechnung
  • Inhalt und Form der Aufzeichnungen
  • Honorarnoten und Verschwiegenheitsverpflichtung
  • Umsatzsteuer, ein Thema auch für Therapeuten?
  • Reisekosten
  • Praxisräume im Wohnungsverband
  • Steuererklärung (Frist, was muss ausgefüllt werden)
  • Registrierkassenpflicht

Vortragender: Mag. Rudolf Frisch
Steuerberater seit 1983, Buchprüfer seit 1989, Wirtschaftsprüfer seit 2006, Mediator seit 2007, Coach und Supervisor seit 2007, Alle bisher aufgezählten Tätigkeiten werden selbständig in eigener Kanzlei/Praxis ausgeübt

Fachkundiger Laienrichter seit 2017


ZOOM Seminar // Kinderzeichnungen deuten und diagnostizieren

15.09.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr

Datum: Dienstag, 15. September 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Kosten: Teilnahmegebühr € 90,00, für VÖPP Mitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Teilnehmerzahl: max. 15 Personen

Zum Inhalt:
Wir folgen den Entwicklungslinien der Psyche und beschäftigen uns anschließend mit dem Stellenwert der Zeichnung in Diagnostik und in der psychotherapeutischen Begegnung.

Wir werden im Seminar die sinnvolle Anwendung des OPD-KJ II bei Kinderzeichnungen diskutieren.

Der Bedeutung der Zeichnung und der Imagination in der tiefenpsychologischen Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen wird anhand von vielen praktischen Fällen veranschaulicht.  

Literatur:

Arbeitskreis OPD-KJ 2 (Hrsg.) (2016): Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter. Überarbeitete Auflage. Grundlagen und Manual. Hogrefe, Bern.

Krenz, A. (2018): Was Kinderzeichnungen erzählen: Kinder in ihrer Bildsprache verstehen.

Schuster, M. (2010). Kinderzeichnungen: wie sie entstehen, was sie bedeuten. Ernst Reinhardt Verlag.

Vortragende: MMag.a Regina Schnallinger, Klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Katathym Imaginative Psychotherapie), Lehrtherapeutin mit partieller Lehrbefugnis (ÖGATAP), Schwerpunkt: Säuglinge, Kinder und Jugendliche, 2003 bis 2017 tätig an der Child Guidance Clinic Wien,  2009  bis 2019 tätig in Juvis Judenau (Einrichtung für fremduntergebrachte Kinder und Jugendliche), eigene Praxis Wien und Hollabrunn (Nö)


ZOOM Seminar // Wirkmechanismen von Antidepressiva

16.09.2020, 19:00 bis 21:00 Uhr

Datum: Mittwoch, 16. September 2020

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 2 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Zum Inhalt:

Was bewirken Antidepressiva eigentlich im Gehirn? Welche Veränderungen werden durch Antidepressiva ausgelöst? Wie lange müssen Antidepressiva genommen werden? Und wie lange maximal?

Im ersten Teil unserer Vortragsreihe versuchen wir eine Ortsbestimmung der Wirkprinzipien von stimmungsaufhellenden Medikamenten und deren Wirkungen und Nebenwirkungen. Außerdem werden die verschiedenen Substanzgruppen (mehr als zehn Gruppen) von Antidepressiva vorgestellt.

Praxisnahe wird auch genug Zeit und Raum sein, um konkrete Fälle aus deiner Praxis zu besprechen.

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine, Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Der digitale Dialog. Online-Setting in der psychotherapeutischen Praxis

02.10.2020, 16:00 bis 18:00 Uhr

Datum: Freitag, 02. Oktober 2020

Uhrzeit: 16:00 bis 18:00 Uhr

Kosten: Teilnahmegebühr € 70,00, für VÖPP Mitglieder € 50,00

Einheiten: 2 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Teilnehmerzahl: max. 35 Personen

Anmeldung: Anmeldeformular

INFO: Der Einstieg in die virtuelle Lernwelt ist ganz einfach. Das Seminar findet über ZOOM statt, und Sie können am PC wie auch auf gängigen Handys und Tablets daran teilnehmen.
Sie erhalten  per E-Mail einen Link für die Teilnahme zugeschickt und verfolgen online über Ihren Bildschirm die Präsentation der Referentin, hören den Vortrag und treten auch in Interaktion.

Zum Inhalt:

Das Leben von uns allen unterliegt derzeit einer radikalen Veränderung.

Die Bedeutung der Gesundheitsversorgung wird uns in der CO-VID 19 Krise täglich eindrucksvoll vor Augen geführt.

Soweit es geht, haben wir als PsychotherapeutInnen den Weg in die digitale Praxis gefunden und leisten unseren Beitrag.

Das Webinar

  • behandelt den gegenwärtigen Stand der Forschung,
  • bietet einen Einblick in unterschiedliche Online-Interventionen mit dem Schwerpunkt: Video-Setting
  • gibt Orientierung beim Aufbau der eigenen digitalen Praxis:

o   Gestaltung des Videoarbeitsplatz,

o   Gestaltung des Gesprächs,

o   Gestaltung des eigenen Bildschirmarbeitsplatz (aus Sicht der Orthoptik),

o   Mindestanforderungen an die Technik (Datenschutz, Verschwiegenheit, Sorgfaltspflicht)

o   Qualitätsanforderung

o   Selbstfürsorge für Online-TherapeutInnen

o   Risiken des Video-Settings, Notfallplan

  • klärt den Begriff „blended Treatment“ (in Deutschland zugelassene Form der PT Online-Arbeit) für die Zeit nach Corona
  • setzt sich mit rechtlichen Rahmenbedingungen auseinander und
  • wagt einen wohlwollenden als auch kritischen Blick auf das Thema.

Im Anschluss gibt es Möglichkeiten zur Diskussion und zum Austausch via Chat.


Vortragende: Mag.a Andrea Legerer-Bratengeyer, MSc ist freiberufliche Psychotherapeutin (EA) und zertifizierte psychosoziale Online-Beraterin. Seit 2008 führ sie eine Gemeinschaftspraxis in Wien und seit 2016 arbeitet sie beratend im Video-Setting mit Menschen in Europa und Asien. Mehr zur Person


ZOOM Seminar // Tod und Sterblichkeit - Psychotherapie in der letzten Lebensphase

02.10.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr

Datum: Freitag, 02. Oktober 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Kosten: Teilnahmegebühr € 90,00, für VÖPP Mitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Teilnehmerzahl: max. 30 Personen

Zum Inhalt:

In der psychotherapeutischen Praxis kommt man an den Themen Tod und Trauer kaum vorbei. Jedoch die Arbeit mit Sterbenden - ob im hohen Alter oder während eines Krankheitsverlaufes - ist seltener und erfordert spezielle Herangehensweisen. In diesem Seminar wird eine Einleitung und ein Überblick über die Arbeit mit der Sterblichkeit unserer KlientInnen und letztendlich auch unserer eigenen Endlichkeit gegeben. Das Ziel des Seminars ist ein klarer, informierter Umgang mit der Behandlung dieser Themen in der psychotherapeutischen Praxis. Das theoretische  Wissen wird durch praktische Fallbeispiele und Erfahrungswerte abgerundet.

Ein kurzer Überblick über einige der Inhalte:

  • Mortalität und Suizidalität in der Therapie
  • verschiedene Behandlungsansätze
  • Authentizität und therapeutische Haltung
  • Umgang mit chronischen Erkrankungen und Diagnosen
  • Trauerarbeit und - phasen
  • Psychohygiene für BehandlerInnen
  • die Fünf Sterbephasen
  • versch. Settingswechsel und aufsuchende Therapie (“Hausbesuche”)

Vortragende: Mag. Anna M. Binder-Kita BBA, ist psychosoziale Gerontoberaterin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision in eigener Praxis, Bezirkspsychotherapievertretung und Vortragende für verschiedene psychosoziale Vereine. Sie begleitete über mehrere Jahre Menschen im hohen Alter und bei schwerer Krankheit im Rahmen von aufsuchenden Therapien, in freier Praxis ist einer ihrer Schwerpunkte Psychotherapie bei onkologischen Erkrankungen. 


ZOOM Steuerwebinar für PsychotherapeutInnen

03.10.2020, 10:00 bis 13:00 Uhr

Datum: Samstag, 03. Oktober 2020

Uhrzeit: 10:00 bis 13:00 Uhr

Kosten: Teilnahmegebühr € 70,00, für VÖPP Mitglieder € 50,00

Einheiten: 3 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Teilnehmerzahl: max. 15 Personen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Herr Mag. Rudolf Frisch steht Ihnen für alle Steuerfragen zur Verfügung.

Es wird auf die folgenden Themen eingegangen:

  • Aktuelle Fragen in der Covid-19-Krise
  • Steuerliche Absetzbarkeit
  • Sozialversicherungspflicht und –berechnung
  • Inhalt und Form der Aufzeichnungen
  • Honorarnoten und Verschwiegenheitsverpflichtung
  • Umsatzsteuer, ein Thema auch für Therapeuten?
  • Reisekosten
  • Praxisräume im Wohnungsverband
  • Steuererklärung (Frist, was muss ausgefüllt werden)
  • Registrierkassenpflicht

Vortragender: Mag. Rudolf Frisch
Steuerberater seit 1983, Buchprüfer seit 1989, Wirtschaftsprüfer seit 2006, Mediator seit 2007, Coach und Supervisor seit 2007, Alle bisher aufgezählten Tätigkeiten werden selbständig in eigener Kanzlei/Praxis ausgeübt

Fachkundiger Laienrichter seit 2017


ZOOM Seminar // Kinderzeichnungen deuten und diagnostizieren

13.10.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr

Datum: Dienstag, 13. Oktober 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Kosten: Teilnahmegebühr € 90,00, für VÖPP Mitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Teilnehmerzahl: max. 15 Personen

Zum Inhalt:
Wir folgen den Entwicklungslinien der Psyche und beschäftigen uns anschließend mit dem Stellenwert der Zeichnung in Diagnostik und in der psychotherapeutischen Begegnung.

Wir werden im Seminar die sinnvolle Anwendung des OPD-KJ II bei Kinderzeichnungen diskutieren.

Der Bedeutung der Zeichnung und der Imagination in der tiefenpsychologischen Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen wird anhand von vielen praktischen Fällen veranschaulicht.  

Literatur:

Arbeitskreis OPD-KJ 2 (Hrsg.) (2016): Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter. Überarbeitete Auflage. Grundlagen und Manual. Hogrefe, Bern.

Krenz, A. (2018): Was Kinderzeichnungen erzählen: Kinder in ihrer Bildsprache verstehen.

Schuster, M. (2010). Kinderzeichnungen: wie sie entstehen, was sie bedeuten. Ernst Reinhardt Verlag.

Vortragende: MMag.a Regina Schnallinger, Klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Katathym Imaginative Psychotherapie), Lehrtherapeutin mit partieller Lehrbefugnis (ÖGATAP), Schwerpunkt: Säuglinge, Kinder und Jugendliche, 2003 bis 2017 tätig an der Child Guidance Clinic Wien,  2009  bis 2019 tätig in Juvis Judenau (Einrichtung für fremduntergebrachte Kinder und Jugendliche), eigene Praxis Wien und Hollabrunn (Nö)


ZOOM Seminar // Antipsychotika

21.10.2020, 19:00 bis 21:00 Uhr

Datum: Mittwoch, 21. Oktober 2020

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 2 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Zum Inhalt:

Die Wahl des geeigneten Antipsychotikums ist für den Erfolg der Behandlung von schizophrenen Erkrankungen und Psychosen, für die Compliance des Patienten und die Prophylaxe von zentraler Wichtigkeit.

Hierbei sollen berücksichtigt werden:

§ Das klinische Zielsyndrom

§ Vorerfahrungen bezüglich Wirkungen und Nebenwirkungen früherer Medikamente

§ Vor- und Nachteile des jeweiligen Präparats

§ Metabolische, motorische, kardiovaskuläre, hormonelle und sexuelle

Nebenwirkungen

§ Nutzen und Risiken bei Verzicht auf eine Behandlung mit Antipsychotika

§ Geschlechtsspezifische Aspekte, Alter der Patienten und Komorbiditäten

§ Erarbeitung von Behandlungsvereinbarungen und Krisenplänen

§ Risiko-Nutzen-Bewertung

In diesem Teil der Vortragsreihe sollen aktuelle psychiatrische Therapiestrategien vorgestellt und therapeutische Möglichkeiten generell diskutiert werden.

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine, Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


ZOOM Seminar // Phasenprophylaxe

19.11.2020, 19:00 bis 21:00 Uhr

Datum: Donnerstag, 19. November 2020

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 2 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Zum Inhalt:

Bipolare Störungen treten mit einer Lebenszeitprävalenz von etwa 3% - 5% häufiger auf als früher angenommen. Wegen der Unterschiedlichkeit der Phasenverläufe wird in jüngster Zeit der Begriff „Bipolar-Spektrumerkrankungen“ vorgeschlagen.

Die Neuerkrankungen bei jungen Menschen zwischen 14 und 24 Jahre (in einem Zeitraum von zehn Jahren) beträgt nach jüngsten Studien 2,9% für manische, 4,0% für hypomanische, 29,4% für depressive und 19,0% für subdepressive Episoden.

In der Therapie der Bipolaren Störungen werden kurzfristige und langfristige Ziele unterschieden. Kurzfristige Ziele betreffen die Verminderung oder Beseitigung der Symptome. Langfristige Ziele beinhalten die Reduktion bzw. Vermeidung weiterer affektiver Episoden und die Verflachung der Verläufe (Phasenprophylaxe).

In diesem Teil der Vortragsreihe sollen die unterschiedlichen Strategien bei unterschiedlichen Verläufen, Schweregraden, bei Suizidversuchen in der Anamnese, komorbiden Erkrankungen und unterschiedlicher Selbstkompetenz und etwaigen Ressourcen des Patienten vorgestellt und diskutiert werden.

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine, Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


ZOOM Seminar // Sucht- und Drogentherapie

16.12.2020, 19:00 bis 21:00 Uhr

Datum: Mittwoch, 16. Dezember 2020

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 2 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Zum Inhalt:

Drogentherapie umfasst alle therapeutischen Methoden zur Behandlung von Suchterkrankungen.

Neben der Behandlung der Wirkungen der (illegalen) Substanzen auf den Körper, (insbesondere auf den Neurotransmitterstoffwechsel, z.B. auf das limbische System, den Dopamin- und Serotoninhaushalt) müssen auch psychische Probleme behandelt werden, die überhaupt erst zu einem außer Kontrolle geratenen Substanzmissbrauch, Selbstmedikation und Abhängigkeit geführt haben.

In diesem Teil der Vortragsreihe soll der Stellenwert von Substitution und Entzugsbehandlung diskutiert werden, außerdem eine Rationale überlegt und vorgestellt werden, wann was sinnvoll ist. Der Einsatz von potentiell süchtig machenden Substanzen in der Therapie erfordert außerdem Sorgfalt und Kontrolle, um dem neuerlichen Missbrauch dieser Substanzen nicht Tür und Tor zu öffnen.

Welche Substanzen stehen zur Verfügung? Wie wirken diese? Was ist bei der Verschreibung zu beachten? Wie sehen Symptome des Missbrauchs der Medikation aus? Wann ist Psychotherapie sinnvoll und wann nicht?

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine, Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


ZOOM Seminar // Schlaf, Tranquilizer, Benzodiazepine

26.01.2021, 19:00 bis 21:00 Uhr

Datum: Dienstag, 26. Jänner 2021

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 2 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Zum Inhalt:

Schlaf ist der Zustand äußerer und innerer Ruhe bei Mensch und Tier. Dabei unterscheiden sich viele Lebenszeichen von denen des Wachzustands. Puls, Atemfrequenz und Blutdruck sinken ab (besonders im NREM-Schlaf) und die Gehirnaktivität verändert sich.

Der REM-Schlaf hingegen ähnelt dem Wach-Sein (erhöhte Gehirnaktivität, Traumtätigkeit, Anstieg von Herz- und Atemfrequenz und des Blutdrucks), nur die Muskulatur ist im REM-Schlaf weiterhin blockiert.

Mit den Störungen und der Physiologie des Schlafs beschäftigt sich ein eigenes Teilgebiet der Psychiatrie, die Somnologie (Schlafmedizin oder auch Schlafforschung). Die Funktionen des Schlafs sind erst teilweise geklärt.

Trotzdem wird beispielsweise Schlafentzug therapeutisch eingesetzt. Auch Medikamente beeinflussen die Schlafarchitektur. Welche Medikamente zur Verfügung stehen, welche Wirkungen und Nebenwirkungen sie haben, ist Thema des letzten Teils der Vortragsreihe.

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine, Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


ZOOM Seminar // Psychopharmaka und Psychotherapie

02.03.2021, 19:00 bis 21:00 Uhr

Datum: Dienstag, 2. März 2021

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 2 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Zum Inhalt:
Psychotherapie und Psychoanalyse standen der gleichzeitigen psychopharmakologischen Behandlung immer skeptisch bis ablehnend gegenüber.

Warum? Welche Probleme sieht die Psychotherapie in Bezug auf psychopharmakologische Behandlungen? Was sind die gegenwärtigen Bedenken in Bezug auf die Zugänge der Medizin zu psychischen Störungen?

Wer verschreibt Psychopharmaka überhaupt? Und wem? Was kann/darf/soll/muss die Psychotherapie bei gleichzeitiger medikamentöser Behandlung tun und beachten? Kooperation oder Konkurrenz?

Wie sieht das Verhältnis von Psychotherapie und Psychopharmakologie in Bezug auf das Geist-Gehirn-Problem aus? Welche Rolle spielen die Neurowissenschaften darin? Ist die Psyche kartographierbar? Warum interessieren sich Pentagon, Google und Microsoft für diese Projekte?

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine, Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Vortragsreihe Sexualtherapie

 

Das Facettenmodell der Sexualität

19.10.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Montag, 19. Oktober 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr Euro 70.-, VÖPP Mitglieder Euro 50.-

Einheiten: 3 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Das Facettenmodell der Sexualität stellt ein sexualtherapeutisches Instrument dar. Es ermöglicht eine rasche und therapeutisch effiziente Reflexion über verschiedene, einander nicht ausschließende Zugänge/Motive für Sexualität und kann in der Einzelpsychotherapie und -beratung,  Paartherapie und Sexualtherapie, aber auch im Rahmen von Aus- und Weiterbildung bzw. zur Selbstreflexion eingesetzt werden.

Sowohl die eigene als auch die Sexualität unserer Gesprächspartner kann unter neuen Gesichtspunkten erforscht werden,  Bedingungen für eine gelingende Sexualität erkundet und eine Beleuchtung bekannter und unbekannter Zugänge ermöglicht werden.

Auch in der Partnersexualität hat sich das Modell bewährt: Die verschiedenen Motive für Sexualität der PartnerInnen lassen sich schnell herausarbeiten und zeigen sich in ihrer Unterschiedlichkeit. Aufgrund der Ressourcenorientierung  des Modells treten Scham und Angst vor Entwertung der eigenen Sexualität in den Hintergrund, und es kommt durch das Nebeneinanderstehen von zwei verschiedenen und unterschiedlich motivierten Sexualitäten zu einem neuen Prozess, einer anderen Dynamik. Für eine neue gemeinsame Lust wird der Boden bereitet.

Rund um die Thematik der sogenannten sexuellen Lustlosigkeit ermöglicht das Facettenmodell eine fruchtbare Neuorientierung: Die oft als mühsam beschriebene Suche nach der sexuellen Lust entfällt, weil mit wir uns damit beschäftigen, was kommt bzw. kommen will und nicht mit dem, was fehlt.

Die sechs Facetten (Beziehungsfacette, emotionale Facette, Vitalitätsfacette, Bestätigungsfacette, Abenteuerfacette, spirituelle Facette) stehen für Motive und Aspekte von Sexualität. Unsere GesprächspartnerInnen können dort abgeholt werden, wo sie stehen und haben Worte zur Verfügung, mit denen sie ihre vielleicht sehr vagen Vorstellungen über ihre Sexualität ausdrücken können und dies schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt des therapeutischen Prozesses. Die häufige Angst, irgendwie sexuell nicht O.K. zu sein oder nicht zu genügen, wird gleich zu Beginn minimiert. Der Schwerpunkt liegt implizit auf Erweiterung und Bereicherung der Sexualität, sowie der Förderung von sexueller Resilienz.

Vortragende: Mag.a Katharina Hinsch

Psychologin (Uni Wien), Systemische Psychotherapeutin (LaSF Wien), klinische Sexologin (approche sexocorporelle)

Mehrjährige Arbeit im Kinderheim mit Jugendlichen, langjährige Tätigkeit an der Psychosomatik des Waldviertelklinikums Eggenburg, selbständige psychotherapeutische, paartherapeutische und sexualtherapeutische Arbeit in eigener Praxis.

Lehrtätigkeit u. a. in den Bereichen Sexualität, Persönlichkeitsentwicklung und Paartherapie


Vortragsreihe "Psychopharmaka"

 

Psychopharmakologie

25.06.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Donnerstag, 25. Juni 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr € 70,00, für VÖPP Mitglieder € 50,00,

Einheiten: 3 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Psychopharmaka sind zu einem immer wichtigeren und bestimmenderen Teil der Behandlung psychischer Störungen geworden. Fast eine Million Österreicher und Österreicherinnen nehmen gelegentlich oder regelmäßig Psychopharmaka.

Für die Psychotherapie bedeutet das eine neue Herausforderung, weil Psychopharmaka auch während einer Psychotherapie genommen werden und Menschen mit psychischen Störungen oft schon mit Medikamenten in die Therapie kommen.

Was kann man von Psychopharmaka erwarten? Was können sie? Und was können sie nicht? Welche Störungen sollten mit Medikamenten behandelt werden? Welche nicht? Gibt es Kriterien, diese Fragen zu entscheiden?

Darauf versucht diese Veranstaltungsreihe Antworten zu geben. Es wird genügend Zeit geben, um auch konkrete Fälle zu besprechen und Erfahrungen auszutauschen.


Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine, Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Wirkmechanismen von Antidepressiva

24.09.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Donnerstag, 24. September 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Was bewirken Antidepressiva eigentlich im Gehirn? Welche Veränderungen werden durch Antidepressiva ausgelöst? Wie lange müssen Antidepressiva genommen werden? Und wie lange maximal?

Im ersten Teil unserer Vortragsreihe versuchen wir eine Ortsbestimmung der Wirkprinzipien von stimmungsaufhellenden Medikamenten und deren Wirkungen und Nebenwirkungen. Außerdem werden die verschiedenen Substanzgruppen (mehr als zehn Gruppen) von Antidepressiva vorgestellt.

Praxisnahe wird auch genug Zeit und Raum sein, um konkrete Fälle aus deiner Praxis zu besprechen.

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine, Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Antipsychotika

27.10.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Dienstag, 27. Oktober 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Die Wahl des geeigneten Antipsychotikums ist für den Erfolg der Behandlung von schizophrenen Erkrankungen und Psychosen, für die Compliance des Patienten und die Prophylaxe von zentraler Wichtigkeit.

Hierbei sollen berücksichtigt werden:

§ Das klinische Zielsyndrom

§ Vorerfahrungen bezüglich Wirkungen und Nebenwirkungen früherer Medikamente

§ Vor- und Nachteile des jeweiligen Präparats

§ Metabolische, motorische, kardiovaskuläre, hormonelle und sexuelle

Nebenwirkungen

§ Nutzen und Risiken bei Verzicht auf eine Behandlung mit Antipsychotika

§ Geschlechtsspezifische Aspekte, Alter der Patienten und Komorbiditäten

§ Erarbeitung von Behandlungsvereinbarungen und Krisenplänen

§ Risiko-Nutzen-Bewertung

In diesem Teil der Vortragsreihe sollen aktuelle psychiatrische Therapiestrategien vorgestellt und therapeutische Möglichkeiten generell diskutiert werden.

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine, Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Phasenprophylaxe

25.11.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Mittwoch, 25. November 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Bipolare Störungen treten mit einer Lebenszeitprävalenz von etwa 3% - 5% häufiger auf als früher angenommen. Wegen der Unterschiedlichkeit der Phasenverläufe wird in jüngster Zeit der Begriff „Bipolar-Spektrumerkrankungen“ vorgeschlagen.

Die Neuerkrankungen bei jungen Menschen zwischen 14 und 24 Jahre (in einem Zeitraum von zehn Jahren) beträgt nach jüngsten Studien 2,9% für manische, 4,0% für hypomanische, 29,4% für depressive und 19,0% für subdepressive Episoden.

In der Therapie der Bipolaren Störungen werden kurzfristige und langfristige Ziele unterschieden. Kurzfristige Ziele betreffen die Verminderung oder Beseitigung der Symptome. Langfristige Ziele beinhalten die Reduktion bzw. Vermeidung weiterer affektiver Episoden und die Verflachung der Verläufe (Phasenprophylaxe).

In diesem Teil der Vortragsreihe sollen die unterschiedlichen Strategien bei unterschiedlichen Verläufen, Schweregraden, bei Suizidversuchen in der Anamnese, komorbiden Erkrankungen und unterschiedlicher Selbstkompetenz und etwaigen Ressourcen des Patienten vorgestellt und diskutiert werden.

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine, Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Sucht- und Drogentherapie

20.01.2021, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Mittwoch, 20. Jänner 2021

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Drogentherapie umfasst alle therapeutischen Methoden zur Behandlung von Suchterkrankungen.

Neben der Behandlung der Wirkungen der (illegalen) Substanzen auf den Körper, (insbesondere auf den Neurotransmitterstoffwechsel, z.B. auf das limbische System, den Dopamin- und Serotoninhaushalt) müssen auch psychische Probleme behandelt werden, die überhaupt erst zu einem außer Kontrolle geratenen Substanzmissbrauch, Selbstmedikation und Abhängigkeit geführt haben.

In diesem Teil der Vortragsreihe soll der Stellenwert von Substitution und Entzugsbehandlung diskutiert werden, außerdem eine Rationale überlegt und vorgestellt werden, wann was sinnvoll ist. Der Einsatz von potentiell süchtig machenden Substanzen in der Therapie erfordert außerdem Sorgfalt und Kontrolle, um dem neuerlichen Missbrauch dieser Substanzen nicht Tür und Tor zu öffnen.

Welche Substanzen stehen zur Verfügung? Wie wirken diese? Was ist bei der Verschreibung zu beachten? Wie sehen Symptome des Missbrauchs der Medikation aus? Wann ist Psychotherapie sinnvoll und wann nicht?

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine, Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Schlaf, Tranquilizer, Benzodiazepine

02.02.2021, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Dienstag, 2. Februar 2021

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Schlaf ist der Zustand äußerer und innerer Ruhe bei Mensch und Tier. Dabei unterscheiden sich viele Lebenszeichen von denen des Wachzustands. Puls, Atemfrequenz und Blutdruck sinken ab (besonders im NREM-Schlaf) und die Gehirnaktivität verändert sich.

Der REM-Schlaf hingegen ähnelt dem Wach-Sein (erhöhte Gehirnaktivität, Traumtätigkeit, Anstieg von Herz- und Atemfrequenz und des Blutdrucks), nur die Muskulatur ist im REM-Schlaf weiterhin blockiert.

Mit den Störungen und der Physiologie des Schlafs beschäftigt sich ein eigenes Teilgebiet der Psychiatrie, die Somnologie (Schlafmedizin oder auch Schlafforschung). Die Funktionen des Schlafs sind erst teilweise geklärt.

Trotzdem wird beispielsweise Schlafentzug therapeutisch eingesetzt. Auch Medikamente beeinflussen die Schlafarchitektur. Welche Medikamente zur Verfügung stehen, welche Wirkungen und Nebenwirkungen sie haben, ist Thema des letzten Teils der Vortragsreihe.

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine, Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Psychopharmaka und Psychotherapie

09.03.2021, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Dienstag, 9. März 2021

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Mitglieder € 50,00, Nichtmitglieder € 70,00

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:
Psychotherapie und Psychoanalyse standen der gleichzeitigen psychopharmakologischen Behandlung immer skeptisch bis ablehnend gegenüber.

Warum? Welche Probleme sieht die Psychotherapie in Bezug auf psychopharmakologische Behandlungen? Was sind die gegenwärtigen Bedenken in Bezug auf die Zugänge der Medizin zu psychischen Störungen?

Wer verschreibt Psychopharmaka überhaupt? Und wem? Was kann/darf/soll/muss die Psychotherapie bei gleichzeitiger medikamentöser Behandlung tun und beachten? Kooperation oder Konkurrenz?

Wie sieht das Verhältnis von Psychotherapie und Psychopharmakologie in Bezug auf das Geist-Gehirn-Problem aus? Welche Rolle spielen die Neurowissenschaften darin? Ist die Psyche kartographierbar? Warum interessieren sich Pentagon, Google und Microsoft für diese Projekte?

Vortragender: Dr. Wolfgang Gombas, Lektor an der Sigmund-Freud-Universität, Vortragender am FH-Campus Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter der MedUniWien, Vortragender für verschiedene Psychotherapie-Ausbildungsvereine, Ärztlicher Leiter der VÖPP-Akademie


Steuerseminar für PsychotherapeutInnen

10.09.2020, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Donnerstag, 10. September 2020

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Getränke und Snacks): Teilnahmegebühr € 50,00, für VÖPP Mitglieder € 35,00

Einheiten: 3 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Es wird auf die folgenden Themen eingegangen:

  • Steuerliche Absetzbarkeit
  • Sozialversicherungspflicht und –berechnung
  • Inhalt und Form der Aufzeichnungen
  • Honorarnoten und Verschwiegenheitsverpflichtung
  • Umsatzsteuer, ein Thema auch für Therapeuten?
  • Reisekosten
  • Praxisräume im Wohnungsverband
  • Steuererklärung (Frist, was muss ausgefüllt werden)
  • Registrierkassenpflicht

Falls es der zeitliche Rahmen zulässt, werden ebenfalls Fragen der Teilnehmerinnen beantwortet!

Vortragender: Mag. Rudolf Frisch

Steuerberater seit 1983, Buchprüfer seit 1989, Wirtschaftsprüfer seit 2006, Mediator seit 2007, Coach und Supervisor seit 2007, Alle bisher aufgezählten Tätigkeiten werden selbständig in eigener Kanzlei/Praxis ausgeübt

Fachkundiger Laienrichter seit 2017


Berufsethik und Berufsrecht in der Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

13.11.2020, 14:00 bis 17:30 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Freitag, 13. November 2020

Uhrzeit: 14:00 bis 17:30 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr € 35,00, für VÖPP Mitglieder € 15,00

Einheiten: 3 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Hon. Prof. Dr. Michael Kierein präsentiert im Rahmen des Säuglings-, Kinder- und Jugendlichencurriculums zu den Themen:

  • Berufsethik und Berufsrecht
  • Schweigepflicht
  • Kooperation mit anderen Berufsgruppen
  • Fortbildungspflicht
  • Rechtliche Bedingungen der ambulanten und stationären Psychotherapie
  • Basisdokumentation in der Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Vortragender: Hon. Prof. Dr. Michael Kierein (Abteilungsleiter im Bundesministerium für Gesundheit, zuständig u.a. für Angelegenheiten PsychotherapeutInnen und PsychologInnen; Vorsitz im Psychotherapiebeirat und Psychologenbeirat in Stellvertretung des Bundesministers)


ausgebucht! Psycho-Soziale Notfallversorgung (PSNV) für Einzelne

28.08.2020, 09:00 Uhr bis 30.08.2020, 17:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: 28., 29. und 30. August 2020

Uhrzeit: jeweils 09:00 - 17:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr € 775.-, für VÖPP Mitglieder € 700.-

Einheiten: 24 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Resilienz einfach und schnell herbeiführen nach potentiell traumatischen Ereignissen

Gewalt ruft in allen Kulturen psycho-soziale Reaktionen hervor: Die Schwelle für und auch die Interpretation von Gewalt ist jedoch sehr kulturspezifisch. Was vereint uns als Menschen dennoch? Es sind einerseits die Trancephänomene, welche bei hohem Stress auftreten und die dahinter liegenden ubiquitären biologischen Grundlagen. Was können wir tun, um bei einer schnellen "eleganten" Integration behilflich zu sein, d.h. die Stress Symptomatik zu beruhigen. Dazu braucht es Kenntnis von: durch Stress bedingte Trancephänomene, wie wir sie von der Hypnose kennen, und deren Utilisation. Bekannte biologische Basen für Stressreaktionen: die Rollen von Sympathikus und Parasympathikus; die Rolle der Sprache für Trance-Induktion - wie auch für Detrance und damit schnelle Integration; Erinnerungsaktivierung und neues Speichern unter anderen Gegebenheiten (memory retrieval and stocking); Ressourcenaktivierung und Wiederherstellung eines Ressourcengleichgewichtes. Wir werden mit Übungen hauptsächlich daran arbeiten, wie man über die Sprache welche Trance bei potentiell Traumatisierten hervorrufen kann….und wie man sich vor der Negativtrance der Betroffenen schützt.

Wenn Menschen hohem Stress ausgesetzt sind, sei es in der Arbeit, sei es bei Unglücksfällen, oder auch kriminellen Akten, reagieren sie auf allen Ebenen ihres Seins: auf der biologischen, psychologischen und sozialen Ebene.  Die biologischen Reaktionen stehen primär im Dienste des Überlebens, doch später können sie zu einem Problem werden. Die psychologisch-emotionalen und die sozialen Reaktionen treten abhängig von den biologischen auf, und haben häufig mit einem erlebten Ressourcenverlust und fehlender Sinnhaftigkeit zu tun. 

Wer als Helfer mit hohem oder sogar extremem Stress konfrontiert wird, kann davon betroffen werden; denn schon nur das Beobachten eines Ereignisses mit hohem Stress kann Menschen belasten, hat eine ansteckende Seite. Deswegen gehören neben direkt der Gewalt ausgesetzten Menschen, auch indirekt ausgesetzte, u.a. Helfer jeglicher Art, Sanitäter, Feuerwehrleute, medizinisches Personal von Notfallstationen, Therapeuten und Flüchtlingshelfer usw.  zur Risikogruppe; 

Wenn nun dieser Stress eine spezielle Saite (eigene frühere Erfahrungen oder persönliche wichtige Werte) antippt, kumuliert oder immer wieder die Gleichen belastet, kann das zu Folgestörungen führen, welche Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit beeinflussen und die als post-traumatisch bezeichnet werden können. Heute weiss man, dass  psycho-soziale Notfallversorgung (PSNV) eine präventive Antwort auf dieses Problem ist. PSNV sollte in der ersten Zeit nach der Exposition niederschwellig durch geschulte Laien, und nicht durch Psychologen oder sogar Psychotherapeuten oder Psychiater angeboten und geleistet werden.

Der Kurs soll psychologischen Laien, "Peers" und Psychotherapeuten die theoretischen und praktischen Grundlagen für eine effiziente PSNV vermitteln,

 

Theorie:

  • Stress, Eustress, Distress; (neuro) biologische und soziale Grundlagen (Selye, Cannon,  Hobfoll)
  • Die Rolle des autonomen Nervensystems, Sympathikus und Parasympathicus, Polyvagaltheorie nach Porgess
  • Salutogenese, Ressourcen und Resilienz (Antonovski, Erickson, Perren-Klingler)
  • Biologische und linguistische Bedingungen für Stress-Bearbeitung und –Integration

Techniken:

  • Techniken des Umgangs mit betroffenen Einzelnen
  • Biologische Beruhigung des Stress
  • Linguistische Techniken für Erarbeitung eines Narrativs, kognitive Sprache, emotionale Sprache
  • Selbstschutz
  • Sinn, Zweck und Techniken der Psychoedukation
  • Verhandeln der Hausaufgaben
  • Psychologisches Debriefing für Einzelne nach Perren-Klingler als Ganzes     
  • Indikation für PD
  • Kontraindikationen

Abschluss: Teilnahmebestätigung durch die VÖPP-Akademie, Bestätigung über die absolvierten Theorieeinheiten

Darüber hinaus ist es möglich eine Anerkennung von Dr. Gisela Perren-Klingler und dem IPTS zu erhalten. Dazu ist es notwendig, 5 Protokolle an Dr. Perren-Klingler zu übermitteln. Die Supervision per Mail sowie die Anerkennung durch das IPTS sind gratis

Vortragende: Gisela Perren-Klingler, Dr.med. Psychotherapie und Psychiatrie, Basel

Aufgewachsen im Europäischen  Ausland  und der Schweiz; Studium der Medizin in Basel und Oxford, Ausbildung in Psychiatrie und Psychotherapie. Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie (auch in eigener Praxis), Systemische Therapie (London), Gruppentherapie (Göttingen), Fokaltherapie (Boston). Missionen für das Internationale Rote Kreuz z.B. in Lateinamerika, Israel/Palästina, Afrika (Visiten bei - meist gefolterten - politischen Häftlingen) sensibilisieren sie für Folgen extremer Gewalt. Beginn menschenrechtlichen Engagements, spezifischer und ressourcen-orientierter Traumatherapie. Hinwendung zur Sekundärprävention und zur Unter-stützung von Einsatzkräften (Polizei, Feuerwehr, Sanitäter).

Wichtig bei der Arbeit sind Respekt vor dem Patienten und seiner Autonomie, eine psychosoziale Sichtweise des Traumas, die Idee der Salutogenese und der Resilienz; begleitet von Aktivitäten im menschenrechtlichen Bereich. 

Interessen: Ubiquitäre und transkulturelle Phänomene von Trance, und deren Beziehung zur Neurobiologie und zur Politik.  

1987 – 2015 Mitglied der International Society for Traumatic Stress Studies; 1993 bis 2001 Schweizer Mitglied des Europäischen Komitees zur Prävention von Folter (Straßburg), von 2007 – 2017 Mitglied der IHFFC (International Humanitarian Fact Finding Commission- bei Verletzungen des humanitären Völkerrechts), die letzten 5 Jahre als Präsidentin;  Gründerin des Institut Psychotrauma Schweiz (1991).


Psycho-Soziale Notfallversorgung (PSNV) für Gruppen

02.10.2020, 09:00 Uhr bis 04.10.2020, 17:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: 2., 3. und 4. Oktober 2020

Uhrzeit: jeweils 09:00 - 17:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr € 775.-, für VÖPP Mitglieder € 700.-

Einheiten: 24 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Voraussetzung für die Anmeldung ist die Teilnahme am Seminar "Psychosoziale Notfallversorgung für Einzelne

Zum Inhalt:

Resilienz stärken in der Arbeit mit Gruppenressourcen

Gewalt ruft in allen Kulturen psycho-soziale Reaktionen hervor: Die Schwelle für und auch die Interpretation von Gewalt ist jedoch sehr kulturspezifisch. Was vereint uns als Menschen dennoch? Es sind einerseits die Trancephänomene, welche bei hohem Stress auftreten und die dahinter liegenden ubiquitären biologischen Grundlagen. Was können wir tun, um bei einer schnellen "eleganten" Integration behilflich zu sein, d.h. die Stress Symptomatik zu beruhigen. Dazu braucht es Kenntnis von: durch Stress bedingte Trancephänomene, wie wir sie von der Hypnose kennen, und deren Utilisation. Bekannte biologische Basen für Stressreaktionen: die Rollen von Sympathikus und Parasympathikus; die Rolle der Sprache für Trance-Induktion - wie auch für Detrance und damit schnelle Integration; Erinnerungsaktivierung und neues Speichern unter anderen Gegebenheiten (memory retrieval and stocking); Ressourcenaktivierung und Wiederherstellung eines Ressourcengleichgewichtes. Wir werden mit Übungen hauptsächlich daran arbeiten, wie man über die Sprache welche Trance bei potentiell Traumatisierten hervorrufen kann….und wie man sich vor der Negativtrance der Betroffenen schützt.

Wenn Menschen hohem Stress ausgesetzt sind, sei es in der Arbeit, sei es bei Unglücksfällen, oder auch kriminellen Akten, reagieren sie auf allen Ebenen ihres Seins: auf der biologischen, psychologischen und sozialen Ebene.  Die biologischen Reaktionen stehen primär im Dienste des Überlebens, doch später können sie zu einem Problem werden. Die psychologisch-emotionalen und die sozialen Reaktionen treten abhängig von den biologischen auf, und haben häufig mit einem erlebten Ressourcenverlust und fehlender Sinnhaftigkeit zu tun. 

Wer als Helfer mit hohem oder sogar extremem Stress konfrontiert wird, kann davon betroffen werden; denn schon nur das Beobachten eines Ereignisses mit hohem Stress kann Menschen belasten, hat eine ansteckende Seite. Deswegen gehören neben direkt der Gewalt ausgesetzten Menschen, auch indirekt ausgesetzte, u.a. Helfer jeglicher Art, Sanitäter, Feuerwehrleute, medizinisches Personal von Notfallstationen, Therapeuten und Flüchtlingshelfer usw.  zur Risikogruppe; 

Wenn nun dieser Stress eine spezielle Saite (eigene frühere Erfahrungen oder persönliche wichtige Werte) antippt, kumuliert oder immer wieder die Gleichen belastet, kann das zu Folgestörungen führen, welche Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit beeinflussen und die als post-traumatisch bezeichnet werden können. Heute weiss man, dass  psycho-soziale Notfallversorgung (PSNV) eine präventive Antwort auf dieses Problem ist. PSNV sollte in der ersten Zeit nach der Exposition niederschwellig durch geschulte Laien, und nicht durch Psychologen oder sogar Psychotherapeuten oder Psychiater angeboten und geleistet werden.

Der Kurs soll psychologischen Laien, "Peers" und Psychotherapeuten die theoretischen und praktischen Grundlagen für eine effiziente PSNV vermitteln.

Theorie:

  • Stress, Eustress, Distress; (neuro) biologische und soziale Grundlagen (Selye, Cannon, Porgess)
  • Salutogenese, Ressourcen und Resilienz (Antonovski, Erickson, Perren-Klingler)
  • Biologische und linguistische Bedingungen für Stress-Bearbeitung und –Integration

Techniken:

  • Techniken des Umgangs mit Gruppen
  • Zusammenarbeit der verschiedenen Debriefer
  • Szenarios für Gruppen (mit definierten Rollenspielen) für kritische Ereignisse in Unternehmungen, bei Flüchtlingen, Feuerwehr usw.
  • Indikation für Gruppendebriefings
  • Zusammenstellung der Gruppen
  • Kontraindikationen

Abschluss: Teilnahmebestätigung durch die VÖPP-Akademie, Bestätigung über die absolvierten Theorieeinheiten

Darüber hinaus ist es möglich eine Anerkennung von Dr. Gisela Perren-Klingler und dem IPTS zu erhalten. Dazu ist es notwendig, 5 Protokolle (gemischt, Einzel und Gruppen) an Dr. Perren-Klingler zu übermitteln. Die Supervision per Mail sowie die Anerkennung durch das IPTS sind gratis

Vortragende: Gisela Perren-Klingler, Dr.med. Psychotherapie und Psychiatrie, Basel

Aufgewachsen im Europäischen  Ausland  und der Schweiz; Studium der Medizin in Basel und Oxford, Ausbildung in Psychiatrie und Psychotherapie. Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie (auch in eigener Praxis), Systemische Therapie (London), Gruppentherapie (Göttingen), Fokaltherapie (Boston). Missionen für das Internationale Rote Kreuz z.B. in Lateinamerika, Israel/Palästina, Afrika (Visiten bei - meist gefolterten - politischen Häftlingen) sensibilisieren sie für Folgen extremer Gewalt. Beginn menschenrechtlichen Engagements, spezifischer und ressourcen-orientierter Traumatherapie. Hinwendung zur Sekundärprävention und zur Unter-stützung von Einsatzkräften (Polizei, Feuerwehr, Sanitäter).

Wichtig bei der Arbeit sind Respekt vor dem Patienten und seiner Autonomie, eine psychosoziale Sichtweise des Traumas, die Idee der Salutogenese und der Resilienz; begleitet von Aktivitäten im menschenrechtlichen Bereich. 

Interessen: Ubiquitäre und transkulturelle Phänomene von Trance, und deren Beziehung zur Neurobiologie und zur Politik.  

1987 – 2015 Mitglied der International Society for Traumatic Stress Studies; 1993 bis 2001 Schweizer Mitglied des Europäischen Komitees zur Prävention von Folter (Straßburg), von 2007 – 2017 Mitglied der IHFFC (International Humanitarian Fact Finding Commission- bei Verletzungen des humanitären Völkerrechts), die letzten 5 Jahre als Präsidentin;  Gründerin des Institut Psychotrauma Schweiz (1991).


Kreatives Schreiben in der Therapie

23.10.2020, 14:00 - 19:00 Uhr bis 24.10.2020, 09:00 - 18:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum & Uhrzeit:
Freitag, 23.10.2020, 14:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 24.10
.2020, 9:00 bis 18:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung): Teilnahmegebühr € 300,00, für VÖPP Mitglieder € 265,00

Einheiten: 14 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Limitierte Teilnehmerzahl: max. 16 Personen

Zum Inhalt:

Wer kennt das nicht: Wir notieren unsere Gedanken, um sie aus unserem Kopf zu bringen. Wir schreiben uns etwas im wahrsten Sinn des Wortes von der Seele und sind erleichtert, es auf Papier gebracht zu haben. Oder: Wir lesen einen Text und sind ergriffen, weil er genau das ausdrückt, was wir selbst nicht in Worte fassen konnten. Diese Erfahrungen können gezielt therapeutisch genutzt werden.

Die Integrative Poesie- und Bibliotherapie, die ich in diesem Seminar vorstelle, tut genau das. Ein Brief an die Essstörung, freies Schreiben zum Thema Angst, ein Text über sich selbst – dies sind nur einige Möglichkeiten des kreativen Schreibens in einem therapeutischen Kontext.

Poesie- und Bibliotherapie - also das Verfassen und Rezipieren von Texten innerhalb eines therapeutischen Kontextes, die Verwendung von Sprache und Poesie zu therapeutischen Zwecken hat eine lange Tradition, die bis in die Antike reichen. Im deutschsprachigen Raum wird dieses therapeutische Medium eher stiefmütterlich behandelt, während es in den USA gut etabliert ist.

In diesem Seminar gewinnen Sie durch eigenes Tun einen Einblick in die Möglichkeiten kreativen Schreibens in der Psychotherapie. Gleichzeitig können Sie auch Ihre eigene Psychohygiene um ein hilfreiches Mittel erweitern, wenn Sie das freie Schreiben als persönliche Ressource entdecken.

Bitte mitbringen: Bereitschaft zur Selbsterfahrung, Schreibzeug (Stift und Papier), 2 große Bögen Papier (A2), Malkreiden (falls vorhanden), bequeme Kleidung und ev. eine Decke

Vortragende: Mag.a Irene Apfalter, MSc

Ehemalige AHS-Lehrerin für Deutsch und Geschichte, danach Ausbildung zur Psychotherapeutin an der Donau-Universität Krems (Fachspezifikum Integrative Therapie), Zertifizierung und langjährige Arbeit als Skillstrainerin, Traumatherapeutin (zap), Poesietherapeutin (FPI)

Seit 2010 Arbeit in eigener Praxis in Maria Enzersdorf/NÖ mit dem Schwerpunkt Borderline & Trauma, mehrjährige Vortrags- und Seminartätigkeit zu den Themen Skillstraining, Borderline, therapeutische Arbeit mit Märchen



ICD-10 Diagnostik für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten

24.10.2020, 10:00 bis 17:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Samstag, 24. Oktober 2020

Uhrzeit: 10:00 bis 17:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Getränke und Snacks): Teilnahmegebühr € 285,00, für VÖPP Mitglieder € 210,00

Einheiten: 7 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Das Seminar beinhaltet eine allgemeine Einführung in die Diagnostik von psychischen Erkrankungen. Dabei soll gezeigt werden, wie durch aufmerksames Zuhören, Wahrnehmen und zielgerichtetes Fragen eine Diagnose nach der nach wie vor im Gesundheitswesen verbindlichen ICD-10 (International Classification of Diseases, 10th revision) erstellt werden kann.  Auf die Psychopathologie wird ebenso eingegangen, wie auch auf die in der Praxis häufig vorkommenden Störungen, wie Depressionen, Angstsyndrome oder Anpassungs- und Persönlichkeitsstörungen.

Vortragender: Dr. med. Klaus Paulitsch ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin. Oberarzt an der psychiatrischen Abteilung im Kaiser-Franz-Josef-Spital in Wien; Psychotherapeut in freier Praxis; Lehr- und Vortragstätigkeit im Gesundheits- und Sozialbereich.

Buchempfehlung: Grundlagen der ICD-10-Diagnostik


B.A.S.E.®-Babywatching - Zur Förderung der Empathie als Prävention gegen Angst und Aggression

31.10.2020, 09:00 bis 17:30 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Samstag, 31.10.2020

Uhrzeit: 09:00 - 17:30 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung): Teilnahmegebühr € 210.-, für VÖPP Mitglieder € 185.-

Einheiten: 8 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Ausbildung zum/r B.A.S.E.®- GruppenleiterIn

Abschluss mit Zertifikat

Bei diesem Seminar handelt es sich um ein geschütztes Programm, das " B.A.S.E.®-Babywatching - Zur Förderung der Empathie als Prävention gegen Angst und Aggression" heißt. Es ist eine - von Karl Heinz Brisch - konzipierte Ausbildung zur/zum "Babywatching-GruppenleiterIn", für die es auch ein Zertifikat aus München und die Berechtigung gibt, Babywatching-Gruppen zu leiten.

Aufbauend auf den Studien des Verhaltensforschers Henri Parens, wurde das Präventionsprojekt B.A.S.E.® „Baby-Beobachtung im Kindergarten gegen Aggression und Angst zur Förderung von Sensitivität und Empathie" vom Münchner Bindungsforscher PD Dr. med. Karl Heinz Brisch an der Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München entwickelt.

Inhalte von B.A.S.E.®: Bisherige Ergebnisse zeigen, dass auf diese Weise die Empathiefähigkeit der Kinder gefördert wird. Sie beginnen, diese Fähigkeit auf alltägliche Situationen mit ihren FreundInnen zu übertragen, indem sie sich feinfühliger, sozialer sowie weniger ängstlich untereinander verhalten. Studien ergaben, dass dadurch aggressive sowie ängstliche Verhaltensstörungen verringert werden.

Im Seminar werden die TeilnehmerInnen geschult, solche Baby-Beobachtungsgruppen durchzuführen. Mit Hilfe von Videodemonstrationen und einer Live-Demonstration werden sowohl die Inhalte als auch die Art der Durchführung der Beobachtung vorgestellt und eingeübt.

Vortragende: Ursula Henzinger, Pädagogin, Humanethologin, B.A.S.E®-Trainerin, begleitete vier eigene Kinder ins Erwachsenenleben und hat langjährige Erfahrung in der Leitung von Eltern-Kind-Gruppen, Obfrau von ZOI-Tirol (www.zoi-tirol.at)


Grundlagen der psychotherapeutischen Krisenintervention

16.01.2021, 09:00 bis 17:30 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: 16. Jänner 2021

Uhrzeit: 09:00 - 17:30 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten: Teilnahmegebühr € 285.-, für VÖPP Mitglieder € 210.-

Einheiten: 8 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Psychotherapeuten/innen sind häufig mit Menschen konfrontiert, die sich unmittelbar in einer schweren Lebenskrise befinden. Ausgelöst durch plötzliche Verlusterfahrungen (Trennung oder Tod von Angehörigen) oder tiefgreifende Lebensveränderungen (Wechsel von Arbeit, Lebensraum etc.) leiden jene Menschen an intensiven Gefühlen wie Ohnmacht, Erschöpfung, Verzweiflung und Ausweglosigkeit. Die Konfrontation mit akuten Krisen sowie die Aufgabe, die Betroffenen angemessen zu unterstützen, stellt oft auch für die Psychotherapeuten/innen eine hohe Herausforderung dar. Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, sich mit der spezifischen Dynamik von Krisen vertraut zu machen und die Prinzipien der Krisenintervention kennen zu lernen. In der Diskussion werden die Möglichkeiten und Grenzen von ambulanter Krisenintervention aufgezeigt. Es besteht auch die Möglichkeit eigene Fälle einzubringen.

Themenschwerpunkte:

·         Phänomenologie von Krisen

·         Gefährdungen in psychosozialen Krisen

·         Beziehungsgestaltung in der Krisenintervention

·         Spezifischer Ablauf der ambulanten Krisenintervention

Vortragender: Dr. Claudius Stein ist Ärztlicher Leiter des Kriseninterventionszentrum Wien, sowie stv. Vorsitzender der Österreich. Gesellschaft für Suizidprävention und zertifizierter Gatekeepertrainer für Suizidprävention (SUPRA). Er ist Arzt für Allgemeinmedizin und  Psychotherapeut (KIP, Traumatherapie) und Lehrtherapeut (KIP) in eigener Praxis. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Krisenintervention, Suizidalität, Trauer und Trauma. Er ist Autor des Buches Spannungsfelder der Krisenintervention im Kohlhammerverlag (2020).


Der Körper spricht --- der Verstand setzt aus!

22.01.2021, 11:00-19:00 Uhr bis 23.01.2021, 10:00-18:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Freitag, 22. Jänner und Samstag, 23. Jänner 2021

Uhrzeit: Freitag 11:00 bis 19:00 Uhr, Samstag 10:00 bis 18:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausensnacks): Mitglieder € 385,00, Nichtmitglieder € 465,00

Einheiten: 16 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

max. TeilnehmerInnenzahl: 15

Zum Inhalt:

Der Körper spricht --- der Verstand setzt aus!

Walter Samuel Bartussek mit der Methode seiner MimoSonanz und Traudl Szyszkowitz mit der Methode der Familienaufstellung

Mit beiden Methoden werden unbewusste Anteile einer körperlichen oder seelischen Problematik sichtbar gemacht und gewandelt!

Gefühle steuern unsere körperlichen und seelischen Bewegungen.

Samuel Bartussek, der Pantomime, kann mit dem, was die Klienten und Klientinnen innerlich bewegt, in Resonanz gehen  und es dadurch mit seinem Körper sichtbar machen. In dem dabei entstehenden Bewegungsablauf zeigen sich auch Lösungsansätze, die vielleicht mit einer Familienaufstellung noch vertieft werden können oder diese ergänzen.

Traudl Szyszkowitz, Psychotherapeutin, kann mit den Vorstellungen über Beziehungen, die in der Seele ihrer Klienten und Klientinnen gespeichert sind in Resonanz gehen und diese durch Aufstellungen sichtbar machen.

Durch die Kombination dieser beiden Methoden ergeben sich sicherlich neue Erfahrungen.

Neugierig geworden?

Vortragende: Dr. phil. Traudl Szyszkowitz
AHS-Lehrerin für Biologie, Doktorat in Zoologie an der Universität Graz. Sozial- und Lebensberaterin, Psychotherapeutin und Supervisorin in freier Praxis, anerkannt in Klientenzentrierter Psychotherapie. Zusatzausbildung in NLP, Fortbildung in Existentieller Traumarbeit, 20 jährige Erfahrung mit systemischer Aufstellungsarbeit in der Psychotherapie. Mitglied im ÖfS (Österreichisches Forum Systemaufstellung) und der VÖPP

Prof. D.I. Walter Samuel Bartussek , Pantomime, Trainer, Coach,  Spezialisierung auf Bewusstseinsschulung und Energiearbeit. Entwicklung der MimoSonanz®Methode, der Darstellung unbewusster energetischer Aspekte durch Bewegung und Körperausdruck; Professor am Bruckner Konservatorium in Linz; Lehrauftrag an der Musik und Kunst Universität in Wien;  Internationale Tätigkeit als Trainer

 


Curricula

Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD-2): Aufbaukurs 1

28.08.2020, 09:00-19:00 Uhr bis 29.08.2020, 09:00-19:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Freitag, 28. und Samstag 29. August 2020

Uhrzeit: Freitag und Samstag jeweils 09:00 -19:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen) je Seminar: 
Teilnahmegebühr € 390,00, für VÖPP Mitglieder € 310,00

Einheiten: 20 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular 

Zum Inhalt: Die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik besteht seit 1996 als Ergänzung zur phänomenologisch-deskriptiven Diagnostik nach ICD-10 bzw. DSM-IV. Sie wurde aus der Erkenntnis heraus entwickelt, dass eine rein phänomenologische Diagnostik zu wenige Informationen über die individuellen Entstehungshintergründe einer psychischen Erkrankung sowie die Therapieplanung und -durchführung liefert.

Die OPD-2 umfasst fünf Achsen: I: Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen, II: Beziehung, III: Konflikt, IV: Struktur, V: Psychische und Psychosomatische Störungen nach ICD-10/DSM-IV. Auf diesen Achsen werden die entsprechenden psychodynamischen Inhalte operationalisiert, die in einem teilstrukturierten Interview gewonnen wurden. Eine anschließende Fokusformulierung entlang der Achsen ermöglicht eine differenzierte Indikationsstellung und Therapieplanung.

Der Arbeitskreis OPD sieht einen Grundkurs und zwei Aufbaukurse von je 20 Stunden à 45 Minuten für das Erlernen und eine sichere Anwendung der OPD-2 vor. Im Anschluss an den 2. Aufbaukurs kann eine Zertifikatsprüfung abgelegt werden. Das Zertifikat berechtigt zur Anwendung der OPD-2 in wissenschaftlichen Studien und kann darüber hinaus als spezifische Qualifikation bei diagnostischen und gutachterlichen Fragestellungen angeführt werden.

Im Grundkurs wird zunächst in die fünf Achsen eingeführt, bevor anhand von zwei Videobeispielen der Ratingprozess nach OPD-2 geübt und diskutiert wird. In den beiden Aufbaukursen werden drei Videointerviews geratet.

Für die Teilnahme an den Trainingskursen ist die vorherige Lektüre des OPD-2 Manuals (Arbeitskreis OPD 2006) hilfreich, die Manuale müssen für das Rating im Kurs mitgebracht werden.

Die Kurse können auch einzeln gebucht werden. Bei der Einzelbuchung ist wichtig, dass jede(r), der/die an einem Aufbaukurs teilnehmen möchte, zuvor an einem Grundkurs teilgenommen haben muss. Entweder bei uns oder in einem anderen OPD-Trainingszentrum. Die Teilnahme am Einführungsseminar reicht nicht aus.

Termine:

13./14.03.2020                   Grundkurs

24./25.04.2020                  Aufbaukurs I

15./16.05.2020                  Aufbaukurs II mit Zertifikatsprüfung

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Vortragender: Univ.-Prof. Dr. med. Stephan Doering
Leiter der Klinik für Psychoanalyse und Psychotherapie, Medizinische Universität Wien, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien, Mitglied und Trainer im Arbeitskreis OPD

Literatur: Arbeitskreis OPD: ODP-2. Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik. Das Manual für Diagnostik und Therapieplanung. Bern: Hans Huber Verlag, 2006.  


Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD-2): Aufbaukurs 2

11.09.2020, 09:00-19:00 Uhr bis 12.09.2020, 09:00-19:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum: Freitag, 11. und Samstag 12. September 2020

Uhrzeit: Freitag und Samstag jeweils 09:00 -19:00 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen) je Seminar: 
Teilnahmegebühr € 390,00, für VÖPP Mitglieder € 310,00

Einheiten: 20 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular 

Zum Inhalt: Die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik besteht seit 1996 als Ergänzung zur phänomenologisch-deskriptiven Diagnostik nach ICD-10 bzw. DSM-IV. Sie wurde aus der Erkenntnis heraus entwickelt, dass eine rein phänomenologische Diagnostik zu wenige Informationen über die individuellen Entstehungshintergründe einer psychischen Erkrankung sowie die Therapieplanung und -durchführung liefert.

Die OPD-2 umfasst fünf Achsen: I: Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen, II: Beziehung, III: Konflikt, IV: Struktur, V: Psychische und Psychosomatische Störungen nach ICD-10/DSM-IV. Auf diesen Achsen werden die entsprechenden psychodynamischen Inhalte operationalisiert, die in einem teilstrukturierten Interview gewonnen wurden. Eine anschließende Fokusformulierung entlang der Achsen ermöglicht eine differenzierte Indikationsstellung und Therapieplanung.

Der Arbeitskreis OPD sieht einen Grundkurs und zwei Aufbaukurse von je 20 Stunden à 45 Minuten für das Erlernen und eine sichere Anwendung der OPD-2 vor. Im Anschluss an den 2. Aufbaukurs kann eine Zertifikatsprüfung abgelegt werden. Das Zertifikat berechtigt zur Anwendung der OPD-2 in wissenschaftlichen Studien und kann darüber hinaus als spezifische Qualifikation bei diagnostischen und gutachterlichen Fragestellungen angeführt werden.

Im Grundkurs wird zunächst in die fünf Achsen eingeführt, bevor anhand von zwei Videobeispielen der Ratingprozess nach OPD-2 geübt und diskutiert wird. In den beiden Aufbaukursen werden drei Videointerviews geratet.

Für die Teilnahme an den Trainingskursen ist die vorherige Lektüre des OPD-2 Manuals (Arbeitskreis OPD 2006) hilfreich, die Manuale müssen für das Rating im Kurs mitgebracht werden.

Die Kurse können auch einzeln gebucht werden. Bei der Einzelbuchung ist wichtig, dass jede(r), der/die an einem Aufbaukurs teilnehmen möchte, zuvor an einem Grundkurs teilgenommen haben muss. Entweder bei uns oder in einem anderen OPD-Trainingszentrum. Die Teilnahme am Einführungsseminar reicht nicht aus.

Termine:

13./14.03.2020                   Grundkurs

24./25.04.2020                  Aufbaukurs I

15./16.05.2020                  Aufbaukurs II mit Zertifikatsprüfung

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Vortragender: Univ.-Prof. Dr. med. Stephan Doering
Leiter der Klinik für Psychoanalyse und Psychotherapie, Medizinische Universität Wien, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien, Mitglied und Trainer im Arbeitskreis OPD

Literatur: Arbeitskreis OPD: ODP-2. Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik. Das Manual für Diagnostik und Therapieplanung. Bern: Hans Huber Verlag, 2006.  


Gerontopsychotherapie

18.09.2020, 09:00 - 17:30 Uhr bis 10.04.2021, 09:00-17:30 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum - Start : Freitag, 18. September 2020, 09:00 Uhr 

Die weiteren Vortragszeiten entnehmen Sie bitte dem Info-Blatt.

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen) : 
€ 2.050,- für VÖPP-Mitglieder, € 2.580,- für Nicht-Mitglieder

Einzelbuchung der Module möglich!
Kosten/Modul: 
€ 300,00 VÖPP-Mitglieder, € 380,00 für Nicht-Mitglieder

Einheiten: 104 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Für den Abschluss des Curriculums ist die Absolvierung aller Module erforderlich.

Teilnahmevoraussetzung: Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Psychotheapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung unter Supervision, Ärztinnen und Ärzte, Psychologinnen und Psychologen

Anmeldung: Anmeldeformular

Inhalt:

Psychotherapie speziell adaptiert auf die Bedürfnisse von älteren Menschen

Gerontopsychotherapie bietet spezielle Modifikationen Ihrer bisherigen Tätigkeit an. Sie lässt sich gut in Ihren Praxisalltag einbauen und erweitert Ihr Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten im Bereich älterer Menschen.

Einige Eckdaten zur Notwendigkeit und Aktualität dieser Ausbildung:

- Bereits mehr als 25% aller über 65-Jährigen leiden unter psychischen Störungen

- Komorbiditäten bereits bestehender und neuer Erkrankungen erhöhen sich im Alter

- Angehörige älterer Menschen stehen oft unter sehr hohem Druck in der Balance zwischen Selbstsorge und Fürsorge

Psychotherapeutische und psychosoziale Behandlung und Begleitung von älteren Menschen stellt uns vor besondere Herausforderungen, die besonderer Reflexion, Kompetenz und Ausbildung bedürfen. Die Fragestellungen, der Zeitrahmen sowie das Setting (Hausbesuche, Praxisalltag oder stationäre Aufenthalte) erfordern modifizierte Herangehensweisen und Wissen. Diese erhalten Sie in diesem Lehrgang.

Diese Fortbildung bildet ein umfassendes Fundament für Ihre Behandlung oder Betreuung von älteren Menschen. Sie richtet sich an PsychotherapeutInnen und PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision, PsychologInnen und Lebens- und SozialberaterInnen und Ärztinnen und Ärtze und umfasst u. a. folgende Inhalte:

- gerontologische Grundlagen aus Psychologie und Geschichte

- psychiatrische Diagnostik speziell im Alter

- Alter und Beziehungsdynamiken, sowie Umgang mit der veränderten Sexualität

- Validation und andere Komplementärmethoden

- Angehörigenarbeit und Setting im Hausbesuch

- Umgang mit chronischen Krankheiten, Schmerzen und Tod

- Behandlung von Traumata im Alter

- rechtliche Rahmenbedingungen der Gerontopsychotherapie

- Supervision und Selbsterfahrung

Vortragende: Elisabeth Grünberger, Claudia Giener, Dr. Kurt Schöck, Dr. Gerald Gatterer, Mag. Anna Binder-Kita, Mag. Martina Bernhaupt-Hopfner, Dr. Doris Bach, Gabriele Postl, Dr. Friedrich Schwarzinger, Mag. Barbara Kirchner, Dr. Erich Lehner

Die genauen Termine und Inhalte finden Sie in diesem Info-Blatt.


Fortbildung zum/r psychotherapeutischen Gutachter/in 2020

25.09.2020, 10:00 -18:00 Uhr bis 12.12.2020, 10:00-18:00 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Datum - Start : Freitag, 25. und Samstag 26. September 2020

Uhrzeit: Freitag und Samstag jeweils 10:00 -18:00 Uhr

Die weiteren Vortragszeiten entnehmen Sie bitte dem Info-Blatt.

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 30

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen) : 
Teilnahmegebühr € 2.500,- , für VÖPP-Mitglieder € 1.820,-

Einheiten: 457 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Für den Abschluss des Curriculums ist die Absolvierung aller Module erforderlich.

Verpflichtende Anwesenheit bei 2 Gerichtsverhandlungen (Gerichtstermine sind frei wählbar).

Prüfungsgebühr (inkl. Zertifikat und Listenführung in der VÖPP-GutachterInnen-Liste): € 160,00

Schriftliche Abschlussprüfung Erstellung eines Gutachtens, Rechtsfragen, Erstellung einer Gebührennote

Teilnahmevoraussetzung Alle eingetragenen Psychotherapeut/innen und Psycho-therapeut/innen in Ausbildung unter Supervision

Teilnehmerzahl: max. 12 Personen

Anmeldung: Anmeldeformular 

Zum Inhalt: 
Der Bedarf an psychotherapeutischen Sachverständigen ist in der letzten Zeit stetig angewachsen. Psychotherapeutische Gutachten beinhalten prognostische Überlegungen zur psychischen Gesundheit und prozessorientierte Empfehlungen der zu begutachtenden Personen und allfälliger weiterer relevanter Personen. Das psychotherapeutische Gutachten schließt im besonderen Maße fachlich begründete und vernetzt ausgearbeitete prozessorientierte Empfehlungen ein.

Einsatzmöglichkeiten: Pflegschaftsangelegenheiten (u.a. Fragen zu Besuchsrecht, Obsorge), psychotherapeutische Fragestellungen im Bereich des Arbeits- und Sozialrechts, psychotherapeutische Kunstfehler, Fragen zum Strafrecht (u.a. Suchtmittelgesetz), Asylverfahren etc.  

Die Aufgaben in diesem neuen Feld sind vielfältig und die Nachfrage bei zivil- und strafrechtlichen Verfahren, bei familienrechtlichen Angelegenheiten sowie im Arbeits- und Sozialrecht steigt stetig.

Dieses Gutachtercurriculum bietet die fachlich wichtigen Informationen und Grundvoraussetzungen für Psychotherapeut/innen, welche psychotherapeutische (Kurz)Gutachten verfassen bzw. zukünftig als gerichtlich beeidete Sachverständige arbeiten möchten.

Im Rahmen des Gutachtercurriculums werden Sie umfassend auf die Spezialisierung zum/zur psychotherapeutischen Gutachter/in vorbereitet. Im Focus dieser Fortbildung werden auch die psychotherapeutischen Besonderheiten im Rahmen der Erstellung von Gutachten, die praktischen Beispiele mit Falldarstellungen sowie die ersten Schritte zur Umsetzung in die Praxis stehen. Vortragende sind Richter/Richterinnen, Experten/Expertinnen aus dem Psychotherapierecht und unterschiedlichen psychotherapeutischen Schwerpunkten, Psychiater/Psychiaterinnen sowie psychotherapeutische Gutachter/Gutachterinnen.

Das Curriculum schließt mit einer schriftlichen Abschlussarbeit in Form eines Gutachtens und einer Gebührennote und beantworteten Rechtsfragen ab und inkludiert die Absolvierung von zwei Gerichtsverhandlungen.

Der Sachverständigenstatus im Bereich der psychotherapeutischen Gutachter/innen kann anschließend nur mittels einer eigenen kommissionellen Zertifizierungsprüfung durch den Hauptverband für gerichtlich beeidete Sachverständige erlangt werden.


Vortragende: Mag. Christa Edwards, Prof. Dr. Reinhard Eher, Mag. Johann Guggenbichler, Dr. Gerd Hermann, Dr. Mag. Monika Korber, Mag. Franz Mauthner, Mag. Tanja Pfleger, Mag. Klaus Priechenfried, Mag. Dr. Frank Schilling, Dr. Ines Stamm

Die genauen Termine und Inhalte finden Sie in diesem Info-Blatt.


Kinder und Jugendlichen Traumapsychotherapie

25.09.2020, 09:00-17:30 Uhr bis 12.12.2020, 09:00-17:30 Uhr, Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Start: Freitag, 25.09.2020

Uhrzeit: 09:00-17:30 Uhr

Seminarort: 1080 Wien, Lange Gasse 8/1

Aufbau und Termine
jeweils Fr. und Sa. von 9-17:30 Uhr

Modul 1: 25/26. September 2020

Modul 2: 9/10. Oktober 2020

Modul 3: 6/7. November 2020

Modul 4: 13/14. November 2020

Modul 5: 27/28. November 2020

Modul 6: 11/12. Dezember 2020

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen): Teilnahmegebühr € 1850.- , für VÖPP-Mitglieder 1500.-

Einheiten: 131 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular 

Abschluss mit Zertifikat

Zum Inhalt:
Mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen zu arbeiten bedarf der besonderen Beachtung der eigenen Psychohygiene. Wir tragen dem Rechnung indem wir Gruppen mit max. 15 TN anbieten. Sie erwerben spezifische, theoretische und praktische Kenntnisse über die psychotherapeutische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Bezugspersonen, die unter Traumafolgestörungen leiden.

Dieses Angebot richtet sich an PsychotherapeutInnen und PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision.

Die VÖPP Akademie bietet ein Curriculum in der Traumabehandlung von Kindern und Jugendlichen mit namhaften Vortragenden und den folgenden Schwerpunkten an: 

  • Kennzeichen spezifischer Traumatisierungen
  • Bindungstheoretische Grundlagen
  • Diagnostik von Trauma
  • Einführung in der Traumabehandlung von Kindern und Jugendlichen
  • Stabilisierung und Ressourcenmobilisierung in der Traumtherapie
  • Behandlungsmethoden (Brainspotting, EMDR)
  • Spezielle Aspekte in der Traumabehandlung von Kinder und Jugendlichen
  • Relevante juristische Grundkenntnisse (Zivil-, Straf-, Opferrecht; Kinder- und Jugendschutzgesetz)

Psychotherapeutinnen, die in die Liste der zertifizierten Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen eingetragen sind, erwerben die Zusatzbezeichnung: "Fortbildung in Traumapsychotherapie für Kinder- und Jugendliche"

Vortragende sind: Sonja Katrin Brauner, Dr. Matthias Herzog, Mag. Cristina Budroni, Mag. Sabine Griesebner, Dr. Brigitte Schimpl, Mag. Barbara Wilfinger, Dr. Gabriela Thoma-Twaroch, MMag. Elisabeth Mandl, Mag. Hubert Kühmaier

Die genauen Inhalte der einzelnen Module entnehmen Sie bitte dem Info-Folder:

Info-Folder (PDF)


Tagungen

Affekte in der Psychotherapie

10.10.2020, 10:00 bis 17:00 Uhr,

Datum: Samstag, 10. Oktober 2020

Uhrzeit: 10:00 bis 17:00 Uhr

Seminarort: Loisium Wine&Spa Resort, Loisium Allee2, 3550 Langenlois

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung)

Frühbucherbonus bis 10.09.2020

Teilnahmegebühr € 190.-
für VÖPP Mitglieder € 150.-, VÖPP MG Pthp iAuS  € 100.–

danach Teilnahmegebühr 210.-
VÖPP MG 170.-, VÖPP MG Pthp iAuS  110.-

Einheiten: 8 Fortbildungseinheiten für PsychotherapeutInnen
6 Fortbildungspunkte für PsychologInnen
8 DFP Punkte für Ärzte und Ärztinnen

Anmeldung: Anmeldeformular