Ernährung und Psyche: Qualitativen Hunger erkennen und behandeln

12.06.2019, 19:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Mittwoch, 12. Juni 2019

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: Lustkandlgasse 3-5, Ecke Achamergasse in 1090 Wien

Kosten: Mitglieder € 15,00, Nichtmitglieder € 35,00
Barzahlung vor Ort!

Einheiten: 2 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:
Was wir essen, beeinflusst nicht nur unseren Körper, sondern auch die Psyche. Und die psychische Verfassung lenkt unser Essverhalten mit. Kurz gesagt: Ernährung und Psyche bedingen einander.

Ernährung und durch sie bedingte oder verbundene Krankheiten sind komplexe Systeme, die eine interdisziplinäre Behandlung erfordern.
Daher ist eine Zusammenarbeit von unterschiedlichen Fachdisziplinen wichtig.
So können Patienten ganzheitlich beraten werden und einen gesünderen Ernährungs- und Lebensstil entwickeln.

Bei diesem Themenabend erfahren Sie mehr über...

Qualitativen Hunger erkennen und behandeln


Viele Menschen leiden heute an einem qualitativen Hunger - einem Überfluss an energieliefernden Makronährstoffen und einem Mangel an Stoffwechselprozesse-regulierenden Mikronährstoffen, die für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit erforderlich sind.

Ernährungsassoziierte Erkrankungen multifaktorieller Genese sind in Österreich eine wesentliche Ursache für Morbidität und Mortalität. Laut den Daten des Österreichischen Ernährungsberichts 2012 und 2016 zeigt über 20% der Bevölkerung kritische Unterversorgung mit bestimmten Mikronährstoffen (v. a. Selen, Zink, Vitamin D).  
Wieso kommt es zu den Mängeln?
Wie kann man die häufigsten Mängel erkennen und ausgleichen?

Vortragende: Mag. Kristiina Singer, MSc, Wissenschaftliche Fachreferentin für klinische Ernährungsmedizin, Ernährungswissenschafterin


Die PSI Psychosomatische Integration

22.08.2019, 19:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Donnerstag, 22. August 2019

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: Lustkandlgasse 3-5, Ecke Achamergasse in 1090 Wien

Kosten: Mitglieder € 15,00, Nichtmitglieder € 35,00
Barzahlung vor Ort!

Einheiten: 2 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:
Die PSI Psychosomatische Integration ist eine bifokal-multisensorische psychothera­peutische Interventions­technik, die zur Stressreduktion und Traumaverarbeitung optimal einsetzbar ist.

Erfahren Sie in diesem Workshop, wie Ihre PatientInnen in meist kurzer Zeit Ängste, Phobien, Panikattacken und sonstige Stressoren aller Art reduzieren bzw. vollständig auflösen können. Diese Arbeit ist sowohl für das therapeutische Setting in der Praxis, als auch im klinischen Bereich, effizient einsetzbar. Darüber hinaus lernen Sie bei diesem Workshop einen Ablauf zur Selbstbehandlung, den Sie bei sich selbst anwen­den können (oder Ihren PatientInnen lehren, damit auch diese ein Handwerkzeug haben, um dysfunktionale Gefühle zu regulieren, indem sie ihr vegetatives Nerven­system „herunterregulieren“). In diesem Entspannungszustand sind Ängste & Co schon physiologisch gar nicht mehr möglich. Nach einer erfolgreichen Behandlung kommt man in einen Zustand von Entspannung und innerem Frieden, um sodann ressourcen­orien­tiert mit Hypnose die positiven Gefühle zu verstärken und im Körper zu ankern.

Auch wenn Sie schon Seminare in der Traumatherapie nach Gallo bzw. einer anderen Tapping-Methode („Klopftherapie“) be­sucht haben bzw. damit bereits arbeiten, lernen Sie in diesen Workshops viele weitere Möglichkeiten, um dysfunktionale Gefühle zu regulieren bzw. Traumaverarbeitungen noch effizienter und nachhaltiger zu gestalten (Triggerverstärkungen zusätzlich mittels Blickrichtungstechniken, Musik, u.v.m.)!

Vortragende: Dr. Karin Neumann (Systemische Familientherapeutin, Sie lehrt die Traumatherapie nach Gallo sowie EDxTM und ist Begründerin der PSI Psychosomatische Integration (eine Methode zur Stressreduktion und Traumaverarbeitung), die sie ebenfalls in Seminaren unterrichtet. Sie ist Entwicklerin der PSI BE FREE Software, eine Trainingssoftware zur Unterstützung für mehr Gelassenheit, Entspannung und Wohlbefinden)

 


Steuerseminar für PsychotherapeutInnen

12.09.2019, 18:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Donnerstag, 12. September 2019

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Kosten (inkl. Getränke und Snacks): Mitglieder € 35,00, Nichtmitglieder € 50,00
Barzahlung vor Ort!

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Es wird auf die folgenden Themen eingegangen:

  • Steuerliche Absetzbarkeit
  • Sozialversicherungspflicht und –berechnung
  • Inhalt und Form der Aufzeichnungen
  • Honorarnoten und Verschwiegenheitsverpflichtung
  • Umsatzsteuer, ein Thema auch für Therapeuten?
  • Reisekosten
  • Praxisräume im Wohnungsverband
  • Steuererklärung (Frist, was muss ausgefüllt werden)
  • Registrierkassenpflicht

Falls es der zeitliche Rahmen zulässt, werden ebenfalls Fragen der Teilnehmerinnen beantwortet!

Vortragender: Mag. Rudolf Frisch

Steuerberater seit 1983, Buchprüfer seit 1989, Wirtschaftsprüfer seit 2006, Mediator seit 2007, Coach und Supervisor seit 2007, Alle bisher aufgezählten Tätigkeiten werden selbständig in eigener Kanzlei/Praxis ausgeübt

Fachkundiger Laienrichter seit 2017


Traumafokus // VÖPP Linz

12.09.2019, 19:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 4020 Linz, Spittelwiese 4

Datum: Donnerstag, 12. September 2019

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: VÖPP Linz, Spittelwiese 4, 4020 Linz

Kosten: Mitglieder € 15,00, Nichtmitglieder € 35,00
Barzahlung vor Ort!

Einheiten: 2 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Möchten Sie Ihren KlientInnen dabei helfen,

  • ...ihren traumabedingten Stress besser regulieren zu können?
  • ...den damit verbundenen Schmerz, die Scham, die Hilflosigkeit und Angst zu verarbeiten?
  • ...sich soweit zu beruhigen und zu stabilisieren, damit das Trauma den Lebensalltag nicht mehr beeinflusst?
  • ...sich bei Ihnen sicher und vertrauensvoll aufgehoben zu fühlen?

Wie Sie, haben auch wir für unsere psychotherapeutische Arbeit immer wieder nach effektiven Methoden zur Reduzierung dieser Belastungen gesucht...und in Traumafokus gefunden.

Traumafokus ist eine neu etablierte, körperorientierte, neuropsychotherapeutische Methode zur Verarbeitung von psychischem und traumatischem Stress. Sie wurde von Thomas Ch. Weber, dem Gründer des Instituts für Neuropsychotherapie, entwickelt.

Das Traumafokus-Modell lässt sich mit gesetzlich anerkannten psychotherapeutischen Methoden gut verbinden, da es die therapeutische Beziehung und die spezifisch-therapeutische Vorgehensweise nutzt.

Traumafokus kann gut und erfolgreich angewendet werden bei: 

  • akuten, komplexen und einfachen Traumata
  • posttraumatischen Belastungsstörungen
  • Panikattacken
  • generalisierter Angststörung
  • Depressionen
  • manifesten Zwangsstörungen
  • Suchterkrankungen
  • Leistungs- und Auftrittsblockaden
  • chronisch-psychosomatischen Erkrankungen
  • Bindungsstörungen
  • Borderlinestörungen
  • Schlafstörungen
  • Essstörungen und bei dissoziativen Störungen

Wenn Sie, liebe Kollegin, lieber Kollege, zusätzliche Möglichkeiten in Ihrem beruflichen Alltag brauchen können, die

  • bei der Verarbeitung von chronischem Stress helfen
  • zur Emotionsregulierung befähigen
  • einige zusätzliche Selbsthilfe-Übungen zur Beruhigung des Nervensystems beinhalten
  • Sie selber vor indirekter Traumatisierung besser schützen

dann ist Traumafokus das Richtige für Sie!

Vortragende: Manuela Weinhöpl, MEd. & Almut Dietrich

zu Manuela Weinhöpl, Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Diplomierte Sozialarbeiterin, Psychotherapeutin (systemische Familientherapie) in freier Praxis, Traumatherapeutin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach den Standards der DeGPT (EMDR-, Brainspotting- und Traumafokus), Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Supervisorin und systemischer CoachTrainerin zertifiziert nach ISO 17024

zu Mag. Almut Dietrich, Klinische und Gesundheitspsychologin; Psychotherapeutin (Logotherapie und Existenzanalyse), Stellvertretende Leiterin der Psychologischen Studierenden Beratung JKU Linz, Freie Praxis und Therapiezentrum Oasis der Volkshilfe, Brainspotting Supervisorin, Traumfokus Supervisorin, Traumafokus Lehrbeauftragte


Wie ich den Nahen Osten erlebte // Langer Tag der Flucht

27.09.2019, 19:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Freitag, 27. September 2019

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Kostenlos!

Einheiten: 3 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Migranten aus dem Nahen Osten und anderen stammesrechtlich geprägten Gesellschaften spielen eine immer größere Rolle in unserem privaten und beruflichen Alltag. Ihr „Andersseins“ sorgt oft für Erstaunen, Irritationen und auch ideologische Polarisierung. Dabei wird die öffentliche und private Debatte zumeist von absoluter Unkenntnis und den daraus hervorgehenden, allseits bekannten Klischees geprägt.

Der Vortragende hat selbst längere Zeit im Nahen Osten gelebt und direkt mit Einheimischen zusammengearbeitet. Seine oft gegen die eigenen Überzeugungen als „romantischer Multikulti“ gewonnenen Einsichten und seine „Erkenntnisse aus Erfahrungen vor Ort“ hat er in einem Buch unter dem Titel „Wie ich den Nahen Osten erlebte“ niedergelegt, authentisch und kritisch, unaufgeregt und unideologisch, dabei stets wohlwollend, tolerant und respektvoll. Daraus wird eine Art „gesellschaftliches Psychogramm“ ersichtlich.

Erfahren Sie an diesem Abend,

-       wie Menschen aus muslimisch geprägten und stammesrechtlich organisierten Gesellschaften (nicht nur des Nahen Ostens) in der Regel „ticken“;

-       welches die Hintergründe und Ursachen für die in diesen Gesellschaften vorherrschenden Denk- und Verhaltensweisen sind;

-       weshalb nach Meinung des Autors nur durch eine historisch angelegte Betrachtungsweise wirkliche Erkenntnis darüber möglich ist;

-       weshalb der Islam bei dieser Betrachtung eine eher nachgeordnete Rolle spielt;

-       wie der Autor durch einen Vergleich zwischen Islam und Christentum überrascht;

-       wodurch sich in erster Linie unsere eigene heutige Prägung unterscheidet;

-       warum nicht nur Psychotherapeuten, Psychologen und Psychiater, sondern breite Bevölkerungsschichten aller (politischer) Couleur mehr darüber wissen sollten.

Nach dem einführenden Vortrag besteht die Möglichkeit zur Fragestellung und Diskussion.

Vortragender: Dipl.-Jurist Wolfgang Horst Reuther (langjährige Tätigkeit für die UNESCO, u.a. als Direktor von UNESCO-Büros in Osteuropa, im Nahen Osten sowie in Mittelamerika. Mit der Thematik des „Zusammenleben in kultureller Vielfalt" seit den 1990er Jahren befasst. Lebt jetzt Pensionist und Buchautor in Wien.)


Behandlung von peripartalen psychischen Erkrankungen – Vorstellung eines bindungsorientierten und stationären Behandlungskonzepts für Mütter und ihre Babys

12.11.2019, 19:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Dienstag, 12. November 2019

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: Lustkandlgasse 3-5, Ecke Achamergasse in 1090 Wien

Kosten: Mitglieder € 15,00, Nichtmitglieder € 35,00
Barzahlung vor Ort!

Einheiten: 2 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:
Die besonders vulnerable Zeit rund um Schwangerschaft, Geburt und frühe Mutterschaft ist nicht nur eine Zeit guter Hoffnung, sondern birgt auf Grund der tiefgreifenden Veränderungen und vielfältigen Anforderungen und Belastungsfaktoren auch ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung (oder das Wiederauftreten) psychischer Erkrankungen. Die Postpartale Depression als häufigste Erkrankung dieser Zeit trifft immerhin 10 – 15 Prozent aller Mütter, aber auch andere Krankheitsbilder wie Zwangsstörungen, Angststörungen oder Psychosen treten gehäuft auf.

Da die Erkrankung der Mutter unmittelbare Auswirkungen auf ihr Baby sowie das weitere Familiensystem hat und den Bindungsaufbau und die Entwicklung des Kindes beeinflussen kann, sollte die Behandlung, auch aus präventiver Sicht, stets auch auf das Kind und die Mutter-Kind-Beziehung fokussieren.

Um dies bestmöglich zu erreichen und eine belastende Trennung von akut erkrankten Müttern und ihren Babys in dieser sensiblen Phase zu verhindern, wurde auf der Station 4A1 der Universitätsklinik für Psychiatrie des AKH Wien ein stationäres und bindungsorientiertes Behandlungskonzept entwickelt, im Rahmen dessen Mütter gemeinsam mit ihren Babys (innerhalb des ersten Lebensjahres) zur Behandlung aufgenommen werden können. Durch vielfältige Therapiebausteine wie Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Interaktionsvideos, medikamentöse Therapie und Einbezug der Angehörigen wird neben der Behandlung der psychiatrischen Erkrankung der Mutter die Mutter-Kind-Bindung gefördert. 

Ich freue mich darauf, Ihnen im Zuge des Themenabends einen Einblick in die Besonderheiten von psychischen Erkrankungen, schwerpunktmäßig der postpartalen Depression, in der Zeit der frühen Mutterschaft und möglichen Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Beziehung geben zu dürfen. Dann werde ich den Fokus auf die Behandlung dieser Erkrankung und allem voran die Vorstellung des Behandlungskonzepts auf der Station für Peripartale Psychiatrie des AKH Wien legen.

Vortragende: Mag. Catherina Jahn, Klinische Psychologin, Psychotherapeutin; Klinische Psychologin an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, AKH Wien, seit 2013: Arbeitstätigkeit auf der Station 4A1 (Schwerpunkt Peripartale Psychiatrie) und der Tagesklinik (Schwerpunkt Psychose-Behandlung)


Abhängigkeitserkrankungen & Bindungsbasierte Behandlung bei Trauma und Sucht

14.11.2019, 19:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Donnerstag, 14. November 2019

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: Lustkandlgasse 3-5, Ecke Achamergasse in 1090 Wien

Kosten: Mitglieder € 15,00, Nichtmitglieder € 35,00
Barzahlung vor Ort!

Einheiten: 2 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt: 

1. Abhängigkeitserkrankungen

Die Suchterkrankung als Primärerkrankung oder als komorbide Erkrankung sowie deren Aufrechterhaltung sind Bestandteile dieses Seminars.

Ist Sucht als Selbstmedikation zu verstehen oder handelt es sich um eine eigenständige Erkrankung?

Erklärung von Suchtentstehungsmodellen, krankheitserhaltende Faktoren sowie Verlaufsformen von Abhängigkeitserkrankungen werden vorgestellt.

Unterscheidungen von Substanzen und deren Wirkung und nicht-stoffgebundenen Süchte werden aufgezeigt.

Was hat Sucht mit Bindung zu tun?

Verschiedene Therapieziele – Abstinenz, Teilabstinenz, Harm Reduction.

Funktioniert kontrolliertes Trinken?

Persönlichkeitstheorien und Sucht – wer nimmt was und was ist polytoxikoman?

2. Bindungsbasierte Behandlung bei Trauma und Sucht

Abhängigkeitserkrankungen zeitgemäß zu behandeln, bedeutet bindungsrelevante Elemente einzubauen. Verbal, nonverbal, körperorientierte Verfahren und Ressourcenorientierung, tiergestützt aber vor allem eine tragfähige therapeutische Beziehung sind einige der wichtigsten Eckpfeiler einer modernen Suchtbehandlung. Ein hohes Maß an Sensibilität im Hinblick auf Traumageschehnisse stellt ein Hauptaugenmerk dar. Belastungsstörungen und Persönlichkeitsstörungen als Traumafolgeerkrankung hinter einer Abhängigkeitsdiagnose zu erkennen, die Suchterkrankung als Komorbidität und als Strategie zur Selbstmedikation wahrzunehmen, hilft BehandlerInnen bei der integrativen Behandlung. Bindung anzubieten, eine Bindungsperson als TherapeutIn zu werden, ist ein langer Weg der Nährschaffung und gleichzeitiger Distanz und Abgrenzung. Ein Grundstein für abhängigkeitserkrankte Menschen deren Bindungsverhalten aufgrund Traumata erschüttert ist, kann bereits in der stationären Suchtbehandlung gelegt werden.

Vortragende: Linda Plank, MSc
Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Psychotraumatologie, Krisenintervention und Stressmanagement, Suchtberaterin 


Marte Meo Einführung

20.11.2019, 18:00 - 21 Uhr und 11.12.2019, 18-21 Uhr Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Mittwoch, 20. November 2019 und Mittwoch, 11. Dezember 2019

Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: Lustkandlgasse 3-5, Ecke Achamergasse in 1090 Wien

Kosten: Mitglieder € 30,00, Nichtmitglieder € 70,00
Barzahlung vor Ort!

Einheiten: 6 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular


Marte Meo („aus eigener Kraft entwickeln“) ist eine Methode, in der Kommunikation und ihr Beitrag zur Entwicklungsunterstützung im Mittelpunkt stehen. In den 70er Jahren entwickelte Maria Aarts, eine Niederländerin, Marte Meo, um Eltern und Kindern mit einfachen Worten praktische und konkrete Informationen über Entwicklungsunterstützung zu geben, die in ihrem persönlichen Alltag umsetzbar sind. Dazu werden Videoaufnahmen von Alltagssituationen (z.B. Wickeln, Füttern, Essenssituation, freies Spiel, Therapiesituation, ...) kleinschrittig analysiert.

Heute wird Marte Meo in knapp 40 Ländern weltweit und in verschiedenen Fachbereichen erfolgreich angewandt – einerseits von Professionisten in der eigenen medizinischen/therapeutischen/pädagogischen Arbeit, andererseits auch in der Beratung von Eltern sowohl von gesunden Kindern als auch von Kindern mit speziellen Bedürfnissen (z.B. Frühgeborene, Schreibabys, verhaltensauffällige und entwicklungsverzögerte Kinder, autistische Kinder, Kinder mit ADHS, ...). Weiteres findet die Methode aber auch Verbreitung in der Therapie und Beratung (von Angehörigen) von Demenzkranken, neurologischen Patienten und von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen

Inhalte

  • Vorstellen der Marte Meo-Methode
  • wie sehen Marte Meo - Entwicklungsmomente (Marte Meo-Elemente) aus
  • wie kann man diese Momente nützen, um Entwicklung zu aktivieren (z.B. Sprache, Konzentration, Selbstvertrauen, Empathie, Kooperation, ...)
  • wie unterstützt man Kinder, die Schwierigkeiten in der Entwicklung haben, nach Marte Meo (z.B. bei Konzentrationsschwäche, Regulationsproblemen, aggressivem/verweigerndem Verhalten, Strukturproblemen, Sprachproblemen, ...)
  • wie nutzt man dieses Wissen gezielt bei Menschen, die aufgrund einer Erkrankung (z.B. Depression, Ängste, Demenz, Schlaganfall, ...) bestimmte Fähigkeiten verloren haben
  • wie kann man die Entwicklungsbotschaft hinter auffälligem Verhalten lesen
  • wie kann man eine emotionale Beziehung zum Kind aufbauen
  • welche Fähigkeiten hat ein Kind entwickelt, um erfolgreich mit anderen Kindern zu spielen
  • welche Fähigkeiten zeigt ein Kind, dass erfolgreich mit Eltern/Betreuern kooperieren kann
  • wie wird Marte Meo in der Beratung von Eltern und Angehörigen eingesetzt?

Ziel

Die TeilnehmerInnen erfahren im Vortrag gezielt, wie natürliche Kommunikation im Alltag Entwicklungsmöglichkeiten schafft und wie dasselbe Wissen im Umgang mit Menschen mit Erkrankungen gilt. Dabei wird die Marte Meo Methode vorgestellt und verschiedene Fälle mittels Videoanalysen erläutert.

Vortragende: Mag.a Nina Zohmann: Marte Meo Supervisorin, Ergotherapeutin, Psychologin, langjährige Anstellung Entwicklungsdiagnostik Wien, selbständig tätig in freier Praxis seit 2004, Begründerin von Marte Meo austria, laufende Lehr- und Vortragstätigkeit u.a. bei: Pädagogische Hochschule NÖ, KPH, Kinderfreunde, OEGS, FH Campus.


Kreatives Schreiben in der Therapie

23.01.2020, 19:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Donnerstag, 23. Jänner 2020

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: Lustkandlgasse 3-5, Ecke Achamergasse in 1090 Wien

Kosten: Mitglieder € 15,00, Nichtmitglieder € 35,00
Barzahlung vor Ort!

Einheiten: 2 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Wer kennt das nicht: Wir notieren unsere Gedanken, um sie aus unserem Kopf zu bringen. Wir schreiben uns etwas im wahrsten Sinn des Wortes von der Seele und sind erleichtert, es auf Papier gebracht zu haben. Oder: Wir lesen einen Text und sind ergriffen, weil er genau das ausdrückt, was wir selbst nicht in Worte fassen konnten. Diese Erfahrungen können gezielt therapeutisch hervorgerufen und bearbeitet werden. Ein Brief an die Essstörung, freies Schreiben zum Thema Angst, ein Text über sich selbst – dies sind nur einige Möglichkeiten des kreativen Schreibens in einem therapeutischen Kontext.

Poesietherapeutisches Arbeiten hat eine lange Tradition. Im deutschsprachigen Raum wird dieses therapeutische Medium eher stiefmütterlich behandelt, während es in den USA gut etabliert ist.

An diesem Abend gewinnen Sie durch eigenes Tun einen Einblick in die Möglichkeiten kreativen Schreibens in der Psychotherapie. Gleichzeitig können Sie auch Ihre eigene Psychohygiene um ein hilfreiches Mittel erweitern, wenn Sie das freie Schreiben als persönliche Ressource entdecken.

Bitte mitbringen: Bereitschaft zur Selbsterfahrung, Schreibzeug (Stift und Papier)

Vortragende: Mag.a Irene Apfalter, MSc

Ehemalige AHS-Lehrerin für Deutsch und Geschichte, danach Ausbildung zur Psychotherapeutin an der Donau-Universität Krems (Fachspezifikum Integrative Therapie), Zertifizierung und langjährige Arbeit als Skillstrainerin, Traumatherapeutin (zap), Poesietherapeutin (FPI)

Seit 2010 Arbeit in eigener Praxis mit dem Schwerpunkt Borderline & Trauma, mehrjährige Vortrags- und Seminartätigkeit zu den Themen Skillstraining, Borderline, therapeutische Arbeit mit Märchen


Workshop: Angemessener Umgang mit rechtlichen Drohungen/Ansprüchen von KlientInnen oder deren Angehörigen in der psychotherapeutischen Praxis

15.06.2019, 09:00 bis 17:30 Uhr, Seminarort: 1010 Wien, Werdertorgasse 15/7

Datum: Samstag, 15. Juni 2019

Uhrzeit: 09:00 - 17:30 Uhr

Seminarort: Werdertorgasse 15/7, 1010 Wien

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung): VÖPP Mitglieder € 185, Nichtmitglieder € 210,00

Einheiten: 8 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt: Systemische Aspekte bei der Behandlung des Rechtes als Instrument

  • Recht als Schutz (Verschwiegenheit, Klares Berufsbild)
  • meine Reaktion im Spannungsfeld zwischen Eskalation und Deeskalation
  • welche Gefahren bestehen im beruflichen Alltag, wo liegt mein Risiko?
  • Beispiele aus der Praxis
  • Konkrete Maßnahmen zur Vermeidung unangenehmer Überraschungen
  • Abstufung passender Reaktionen bei Schwierigkeiten mit eigenen KlientInnen und deren Umfeld
  • brauche ich neben einer Haftpflichtversicherung auch eine Rechtschutzversicherung?
  • Ausgewogenes in der Triade: Vernunft - Emotion - Handlung


Vortragender: Dr. Friedrich Schwarzinger

Seit 1994 selbstständiger Rechtsanwalt, Dipl. Lebens- und Sozialberater,Organisationsberatungen sowie Paarberatungen und Coaching mit Einzelpersonen, seit 2003 gemäß ZivilrechtsMediationsGesetz eingetragener Mediator. In zahlreichen Aus- und Fortbildungen für Mediation und Collaborative Law (konsensorientiertes Verfahren, bei dem Rechtsanwälte von einer gerichtlichen Tätigkeit ausgeschlossen sind), sowie bezüglich psychologischer Beratungen tätig. Fortbildung zum zertifizierten Aufsteller des österreichischen Forums für Systemaufstellungen.


Erste Hilfe für die Praxis – Auffrischung mit Schwerpunkt Säuglings- und Kindernotfälle

21.09.2019, 09:00 bis 17:30 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Samstag, 21. September 2019

Uhrzeit: 09:00 bis 17:30 Uhr

Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung): Mitglieder € 95,00, Nichtmitglieder € 105,00

Einheiten: 8 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Es ist wichtig zu wissen, wie man in Notsituationen richtig handelt. Die erforderlichen Handgriffe und Maßnahmen regelmäßig zu trainieren und zu wiederholen – das ist die Voraussetzung um für einen Notfall gut vorbereitet zu sein.
Nur praktisches Üben in einem Erste-Hilfe-Kurs vermittelt die Sicherheit, im Notfall richtig handeln zu können.

ERSTE HILFE BEI SÄUGLINGS- UND KINDERNOTFÄLLEN

Dieser Kurs bietet einen Überblick über Verletzung, die im Säuglings- und Kindesalter
auftreten können. Unsere speziell ausgebildeten TrainerInnen vermitteln Ihnen auch das
Wissen über die lebensrettenden Sofortmaßnahmen, Herz-Lungen-Wiederbelebung und den
Einsatz des Defibrillators bei Säuglingen und Kleinkindern. Erste Hilfe Grundkenntnisse sind
bei diesem Kurs Voraussetzung. Im Kurspreis enthalten ist eine umfangreiche Erste Hilfe bei
Säuglings- und Kindernotfall-Fibel.

Inhalte

  • Unfallverhütung
  • Rettungskette
  • Herz-Lungen-Wiederbelebung nach neuesten Richtlinien
  • Umgang mit dem halbautomatischen Defibrillator
  • Maßnahmen bei plötzlichen Erkrankungen, Verletzungen, Vergiftungen
  • Zahlreiche praktische Übungen

Veranstalter: Österreichisches Rotes Kreuz


Skillstraining

27.09.2019, 14:00 - 18:30 Uhr bis 28.09.2019, 09:30 - 17:30 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum, Uhrzeit
Freitag, 27. Sept. 2019: 14:00 - 18:30 Uhr
Samstag, 28. Sept.  2019: 09:30 - 17:30 Uhr

Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung): VÖPP Mitglieder € 265, Nichtmitglieder € 300,00

Einheiten: 14 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Limitierte Teilnehmerzahl: max. 16 Personen

Zum Inhalt:

Das Skillstraining von Marsha Linehan ist ein Fertigkeitentraining für Menschen, die Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation und Impulskontrolle haben (v.a. PatientInnen mit Borderline-Störung, PTBS, Essstörungen oder Suchterkrankungen).  In der Gruppe üben die Betroffenen Fertigkeiten (Skills) ein, die helfen, sowohl den Alltag als auch Krisensituationen besser zu meistern. Durch gezielte Übungen lernen sie ihre Anspan­nung und das damit verbundene selbstschädigende Verhalten zu reduzieren, ihre Gefühle besser zu steuern und in Beziehungen zu bestehen.

Das Skillstraining gliedert sich in fünf Module, die sowohl in der Gruppe als auch im Einzelsetting vermittelt werden können:

1. Innere Achtsamkeit

2. Stresstoleranz (Krisenskills)

3. Bewusster Umgang mit Gefühlen

4. Zwischenmenschliche Fertigkeiten

5. Selbstwertsteigerung

Dieses Seminar lädt dazu ein, das Skillstraining von seiner praktischen Seite kennen zu lernen und es mit seinen vielfältigen Möglichkeiten in die eigene Arbeit zu integrieren. Wir machen Übungen zur Inneren Achtsamkeit, zur Stresstoleranz, zum bewussten Umgang mit Gefühlen, zu zwischen­menschlichen Fertigkeiten und Selbstwertsteigerung, wie ich sie mit den TeilnehmerInnen meiner Skills­gruppen mache. Gemeinsames Reflektieren der Übungen sowie Theorie-Imputs runden das Seminar ab.

Vortragende: Mag.a Irene Apfalter, MSc

Ehemalige AHS-Lehrerin für Deutsch und Geschichte, danach Ausbildung zur Psychotherapeutin an der Donau-Universität Krems (Fachspezifikum Integrative Therapie), Zertifizierung und langjährige Arbeit als Skillstrainerin, Traumatherapeutin (zap), Poesietherapeutin (FPI)

Seit 2010 Arbeit in eigener Praxis in Maria Enzersdorf/NÖ mit dem Schwerpunkt Borderline & Trauma, mehrjährige Vortrags- und Seminartätigkeit zu den Themen Skillstraining, Borderline, therapeutische Arbeit mit Märchen



Mikronährstoffe bei Stress, Depression, Burnout

28.09.2019, 09:00 bis 17:30 Uhr, Seminarort: 1010 Wien, Werdertorgasse 15/7

Datum: Samstag, 28. September 2019

Uhrzeit: 09:00 - 17:30 Uhr

Seminarort: Werdertorgasse 15/7, 1010 Wien

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung): VÖPP Mitglieder € 185, Nichtmitglieder € 210,00

Einheiten: 8 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Ständige Herausforderung durch Stress äußert sich in körperlichen Symptomen wie Depression, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Infektanfälligkeit, Migräne, Hypertonie, Allergien und Leistungsabfall bis hin zu Burnout. Wan wird der Stress gefährlich? Woran kann man ein Burnout erkennen? Welche biochemischen Prozesse werden dabei aktiviert und übersteuert, welche Mikronährstoffvorräte eventuell erschöpft?

Im Kurs werden organische Ursachen durch Nährstoff-Ungleichgewichte diskutiert. Vor allem:

• Störungen im Neurotransmitter-Haushalt wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin

• Dysregulation der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse

Der Schwerpunkt liegt auf jenen Mikronährstoffen, die die Belastung durch Stresshormone reduzieren sowie die Stressresistenz und die physische und psychische Leistungsfähigkeit erhöhen können. Relevante Laborparameter als Grundlage für die Mikronährstoffsubstitution werden ebenfalls diskutiert.

Biochemische Therapien mit körpereigenen Substanzen können ein Ungleichgewicht auf natürliche Weise regulieren und sich positiv auf die körperliche und seelische Gesundheit auswirken. Das Pfeiffer`sche Gesetz sagt: „Für jedes Medikament, das dem Patienten gut tut, gibt es natürliche Substanzen, die die gleiche Wirkung erzielen.“

Vortragende: Mag. Kristiina Singer, MSc, Wissenschaftliche Fachreferentin für klinische Ernährungsmedizin, Ernährungswissenschafterin


Forensisch-therapeutische Arbeit mit jugendlichen Sexualstraftätern

12.10.2019, 09:00 bis 17:30 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Samstag,12. Oktober 2019

Uhrzeit: 09:00 - 17:30 Uhr

Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Kosten: Mitglieder € 185.-, Nichtmitglieder € 210.-

Einheiten: 8 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Seit 1998 bietet LIMES ein ambulantes forensisches Behandlungsprogramm an. Es ist auf männliche Jugendliche und junge Erwachsene fokussiert. Unter bestimmten Voraussetzungen wird auch mit männlichen Kindern gearbeitet. Und da LIMES in Wien angesiedelt ist, richtet sich das Augenmerk auf die Region Wien, Niederösterreich und Burgenland.

Derzeit ist der häufigste Zuweisungskontext das zugrunde liegende Gerichtsverfahren, ein Urteil und damit verbunden eine Weisung zu LIMES.

Im Seminar soll auf die verschiedenen Konstellationen der Zuweisung eingegangen werden, neben aktuellen Zahlen auch das Programm kurz vorgestellt werden, auf Erfahrungen, die in der Zeit gemacht wurden und auch auf Veränderungen hingewiesen werden.

Speziell wird der Arbeitsansatz, die Grundlage des therapeutischen Zugangs und besondere Qualitätsmerkmale vorgestellt.

Die 21 Jahre waren nicht nur eine wechselvolle Zeit, in der sich die individuellen Zugänge geändert haben, einige neue Tätigkeitsfelder erschlossen werden konnten, es war auch eine, die Grenzen von LIMES deutlich machten, manches nicht umgesetzt werden konnte und einige Bereiche auch nach vielen Jahren noch brach liegen.

Insofern sollen auch diese Entwicklungen, der heutige Ist-Stand und vor allem ein Ausblick zur Sprache kommen.

Das Seminar kann Gelegenheit zum Fachaustausch, dem Einbringen von eigenen Erfahrungen der TeilnehmerInnen bieten, angedacht sind auch Übungen zu den Fragestellungen und Kleingruppenarbeit.

Vortragender: Mag. Peter Wanke, Psychotherapeut, Mitbegründer & Leiter des Verein LIMES, zahlreiche Publikationen: zuletzt im Buch „sexualisierte Gewalt durch Geschwister“ Hrsg Esther Klees und Torsten Kettritz


Kinderzeichnungen deuten und diagnostizieren

09.11.2019, 09:00 bis 17:00 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Samstag, 9. November 2019

Uhrzeit: 09:00 - 17:30 Uhr

Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Kosten: Mitglieder € 185.-, Nichtmitglieder € 210.-

Einheiten: 8 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Wir folgen anhand von Kinderzeichnungen den Entwicklunglinien der Psyche und setzen uns mit Konzepten der Symbolisierungsfähigkeit auseinander. Ich stelle zwei Achsen des OPD-KJ II (Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik) vor und wir werden die sinnvolle Anwendung des OPD-KJ II bei Kinderzeichnungen diskutieren. Der Stellenwert der Zeichnung und der Imagination in der tiefenpsychologischen Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen wird anhand von praktischen Fällen veranschaulicht.   Literatur: Arbeitskreis OPD-KJ 2 (Hrsg.) (2016): Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter. Überarbeitete Auflage. Grundlagen und Manual. Hogrefe, Bern.

Vortragende: MMag.a Regina Schnallinger, Klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Katathym Imaginative Psychotherapie), Lehrtherapeutin mit partieller Lehrbefugnis und Referentin (ÖGATAP), Schwerpunkt: Säuglinge, Kinder und Jugendliche, 2003 bis 2017 tätig an der Child Guidance Clinic Wien, seit 2008 eigene Praxis Wien, seit 2009 Juvis Judenau (Einrichtung für fremduntergebrachte Kinder und Jugendliche)


Wenn Kinder dem Tod begegnen

22.11.2019, 09:00-17:30 Uhr bis 23.11.2019, 09.00-17:30 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Freitag, 22. November und Samstag, 23. November 2019

Uhrzeit: jeweils 09:00 - 17:30 Uhr

Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung): Mitglieder € 350,00, Nichtmitglieder € 395,00

Einheiten: 16 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:
Mit Kindern über den Tod zu sprechen stellt für Eltern und andere Bezugspersonen schon im Erziehungsalltag eine Herausforderung dar.

Besonders schwierig wird es, wenn das Kind einen Verlust in der nahen Umgebung erleben muss.

Es ergeben sich für die Begleitung dieser Kinder viele Fragen:

  • Wie kann man mit Kindern über lebensbedrohliche Krankheiten und den Tod sprechen und wie sollen sich Bezugspersonen trauernden Kindern gegenüber verhalten?
  • Wieviel Information ist Kindern zumutbar, was sollten Kinder unbedingt erfahren, wann, wie und wieweit sollen sie einbezogen oder beschützt werden?
  • Wie gehe ich als Therapeut/Berater mit diesen Situationen um?

Das Seminar soll Sicherheit mit der Thematik vermitteln und Wissen und Anregungen geben, um Bezugspersonen kompetent zu beraten und betroffene Kinder gut zu begleiten. Dafür ist es notwendig, sich auch mit den eigenen Vorstellungen über den Tod und das Danach auseinanderzusetzen und seinen Umgang damit zu reflektieren sowie sich in die Situation der Kinder einzufühlen.

Nicht behandelt wird die Thematik von Kindern, die selber von Tod bedroht sind.

Vortragende: Dr. Marion Waldenmair, Klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (systemische Familientherapie).

In eigener Praxis seit 2006 mit Schwerpunkt Kinder und Familien, davor langjährige Tätigkeit in Beratungsstellen mit Fokus auf Behinderung und chronische Krankheit von Kindern und im St. Anna Kinderspital.


Offene Lerngruppe Systemische Aufstellungsarbeit

29.11.2019, 17:00-21:00 Uhr bis 30.11.2019, 09:30-18:00 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Freitag, 29. November und Samstag,30. November 2019

Uhrzeit: Freitag 17:00 bis 19:00 Uhr, Samstag 9:30 bis 18:00 Uhr

Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5 / Eingang Ecke Achamergasse

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausensnacks): Mitglieder € 210,00, Nichtmitglieder € 285,00

Einheiten: 10

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt: Systemische Aufstellungsarbeit beschäftigt sich mit dem Sichtbarmachen von Bindungen und Beziehungen in einem System und mit den Möglichkeiten diese zu verändern.

Was ist das Wesentliche der systemischen Aufstellungsarbeit?
1. Klärung des Anliegens für eine Aufstellung. Was könnte im Unbewussten aus dem System negativ wirken.
2. Arbeit mit dem „Inneren Bild“ des Systems, das mit dem Problem verbunden ist. Wer gehört zu diesem System und wie stehen die Personen miteinander in Beziehung.
3. Für die beteiligten Personen in einem System werden StellvertreterInnen gewählt und so aufgestellt, wie sie dem „Inneren Bild“ (Vorstellung) entsprechen.
4. Veränderung des „Inneren Bildes“: Die StellvertreterInnen äußern ihre Befindlichkeit auf dem Platz, auf dem sie gestellt wurden. Ist das Gefühl der Stellvertreterin (des Stellvertreters) auf diesem Platz nicht gut, wird nach einer Veränderung gesucht.
5. Ein anderes Beziehungssystem entsteht
6. Das „Neue Innere Bild“ dieses Systems soll als Anstoß für eine innere Veränderung in die Zukunft hinein wirken, indem es auch wieder in das Unbewusste sinkt.

Ziel dieser Fortbildung ist
1. Die Grundlagen dieser Methode kennenzulernen
2. Durch eine eigene Aufstellungen die Methode direkt zu erfahren.
3. Wie kann die Methode der Aufstellungsarbeit mit Ihrer Methode in der psychotherapeutischen Arbeit verbunden werden.
4. Qualitätskriterien für diese Arbeit
5. Anwendung der Methode im eigenen Kontext?

Vortragende: Dr. phil. Traudl Szyszkowitz
AHS-Lehrerin für Biologie, Doktorat in Zoologie an der Universität Graz. Sozial- und Lebensberaterin, Psychotherapeutin und Supervisorin in freier Praxis, anerkannt in Klientenzentrierter Psychotherapie. Zusatzausbildung in NLP, Fortbildung in Existentieller Traumarbeit, 20 jährige Erfahrung mit systemischer Aufstellungsarbeit in der Psychotherapie. Mitglied im ÖfS (Österreichisches Forum Systemaufstellung) und der VÖPP

Teilnehmerinnen: PsychotherapeutInnen, PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision


When Coping Isn't Enough": Alternative Strategies for Handling Toxic Stress

13.12.2019, 09:30-17:30 Uhr bis 14.12.2019, 09:30-17:30 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum, Uhrzeit
Freitag, 13. Dezember 2019,  09:30 - 17:30 Uhr und Samstag, 14. Dezember 2019, 09:30-17:30 Uhr

Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5 (Eingang Ecke Achamergasse)

Kosten (inkl. Pausenverpflegung): VÖPP Mitglieder € 185, Nichtmitglieder € 210,00

Einheiten: 16 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Stress is a natural part of life, but it doesn't have to be toxic. People often feel "stressed out" or say that school or work or parents or life "stresses me out". We live in a world of contests which cause stress. We can become so used to stress that we often don't know we are stressed until a situation escalates and we are at a breaking point. Stress can quickly escalate into problems that wear us down and make us sick, physically and mentally.Whether real or imagined stress is the body's reaction to harmful situations. We have a fear based stress response of "fight-or flight or freeze" that is considered normal natural and necessary. But is it? We have a choice to choose our own way to face life. What is needed is a fundamental change in our attitude towards life. Our responses must be more than talk but must include compassionate behaviors. We will explore strategies of choice outside of fear which train individuals in vital practices of well-being such as kindness, clarity, and calmness. These solutions help to target and upgrade our capacities to break the cycle of stress. With time and practice such natural traits can become enduring states.

Vortragender: Fred Donaldson, Mit seinen Vorträgen und Workshops ist er weltweit als Referent tätig. Er ist Autor des Buches „Von Herzen Spielen - Vision und Praxis der Zugehörigkeit.” Original Play


Curricula

Curriculum Wien V: Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

03.09.2019, 09:00-17:30 Uhr bis 04.09.2021, 09:00-17:30 Uhr

Entspricht der Richtlinie für psychotherapeutische Arbeit mit Säuglingen, Kinder und Jugendlichen (SKJ) 2015/1

Dieses Curriculum richtet sich an PsychotherapeutInnen und PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision aller Methoden. Durch die Berücksichtigung der verschiedenen Richtungen und Konzepte wird den TeilnehmerInnen neben der Theorie auch die praktische Arbeit mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen vermittelt. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Rahmenbedingungen einer Psychotherapie mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, wie Behandlungssetting, Einleitung und Beendigung der Behandlung sowie Gesprächführung mit den Beziehungspersonen und erweiterten Systemen erläutert. Das Spiel (Sprache des Kindes) wird einen Großteil der Weiterbildung einnehmen.

Es ist auch möglich, einzelne Module und Supervisionen zu buchen.

Aufnahmebedingungen:

  • PsychotherapeutInnen und PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision
  • Bewerbung mit Lebenslauf
  • Aufnahmegespräch mit der Lehrgangsleitung und Unterzeichnung des Weiterbildungsvertrages
  • mindestens 10 - maximal 20 TeilnehmerInnen
  • 3-tägige Einführungsvorlesung für PsychotherapeutInnen und Psychotherapeutinnen in Ausbildung unter Supervision anrechenbar

Anwesenheitspflicht: Für einen positiven Abschluss besteht Anwesenheitspflicht. Vereinbarungen über Fehlzeiten und Ersatzleistungen bei Versäumen von Lehrveranstaltungen in begründeten Ausnahmen werden mit der Lehrgangsleitung festgelegt.

Abschluss: Der Abschluss der Weiterbildung kann frühestens 1 Jahr nach Eintragung in die PsychotherapeutInnenliste des Bundesministeriums erfolgen. PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision können 50% der erforderlichen Lehrinhalte (auch Supervision und Praxisstunden) für eine Zertifizierung als SKJ-PsychotherapeutIn im Status angerechnet werden.

Termine:

03.-05.09.2019 - Einführungsvorlesung
06./07.09.2019 - 1. Modul
15./16.11.2019 - 2. Modul
10./11.01.2020 - 3. Modul
28./29.02.2020 - 4. Modul
03.04.2020 - 5. Modul
08./09.05.2020 - 6. Modul
27.06.2020- 7. Modul
05.09.2020- 8. Modul
09./10.10.2020 - 9. Modul
13./14.11.2020 - 10. Modul 
08./09.01.2021 - 11. Modul
06.03.2021- 12. Modul
24.04.2021 - 13. Modul
04.09.2021 - 14. Modul

Orte:
VÖPP Akademie, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse, 1090 Wien
Ambulanz Schwedenplatz, Rotenturmstraße 29/7, 1010 Wien
Werdertorgasse 15/7, 1010 Wien

AnmeldungAnmeldeformular

Kosten: € 2.820,00 für VÖPP-Mitglieder, € 3.450,00 für Nicht-Mitglieder (Teilzahlung ist möglich)

Lehrgangsleitung und Information: Mag. Dr. Brigitte Schimpl

Die genauen Termine und Vortragszeiten finden Sie im folgenden Info-Folder (PDF).


OPD-KJ 2 Grundkurs

11.10.2019, 10:00-18:00 Uhr bis 12.10.2019, 10:00-14:00 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Freitag, 11. und Samstag 12. Oktober 2019

Uhrzeit: Freitag 10:00 -18:00 Uhr, Samstag 10:00 - 14:00 Uhr

Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen am Freitag): Mitglieder € 295,00, Nichtmitglieder € 380,00

Einheiten: 12 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Teilnehmerzahl: max. 15 Personen

Anmeldung: Anmeldeformular 

Zum Inhalt:

Die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bedarf einer eigenen Herangehensweise in der psychodynamischen Diagnostik. Nach dem erfolgreichen Vorbild der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik für Erwachsene (OPD-2) wurden die psychodynamischen Konzepte operationalisiert, um ihre Vieldeutigkeit zu verringern. Das Ergebnis ist das vorliegende Manual, das sich als fakultative, modular aufgebaute psychodynamische Diagnostik in Ergänzung zum «Multiaxialen Klassifikationsschema» (MAS) versteht. Es arbeitet mit den Achsen Beziehung, Konflikt, Struktur und Behandlungsvoraussetzungen.

Ziel ist es, auch Konzepte der Tiefenpsychologie und Psychoanalyse im Kindes- und Jugendalter so zu operationalisieren, dass ihre Verwendung besser überprüfbar wird und ihre Reliabilität steigt. Unter Beteiligung vieler deutschsprachiger Universitätskliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie, niedergelassener Kinder- und Jugendpsychiater sowie analytischer Kinder- und Jugendpsychotherapeuten ist es gelungen, ein vielfach angewandtes Instrument als Grundlage weiterer Diskussionen zu erstellen.

Aufbau eines Grundkurses

Der Grundkurs bietet zunächst eine theoretische Einführung in die Entwicklung der Operationalisierung psychodynamischer Diagnostik und zu den einzelnen Achsen.

Nach einer theoretischen Einführung werden anhand eines Videos die Beziehungsmuster, die psychische Struktur und die intrapsychischen Konflikte in Kleingruppen beurteilt und dann in der Großgruppe diskutiert. Auch werden Hilfestellungen zu den Schwierigkeiten, die bei der Operationalisierung auftauchen können, gegeben. Der Grundkurs bietet somit einen ersten Einblick in den Aufbau und die Handhabung des Instrumentes.

Termine:

11./12.10.2019                   Grundkurs

29./30.11.2019                  Aufbaukurs I

17./18.01.2020                  Aufbaukurs II

Vortragender: Dr. Eginhard Koch
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Oberarzt und Lehrbeauftragter der Uni-Klinik Heidelberg, im Bereich der Kinder-und Jugendlichenpsychotherapie, Mitarbeit im OPD-KJ-Arbeitskreis


Gerontopsychotherapie

08.11.2019, 09:00 - 17:30 Uhr bis 04.04.2020, 09:00 - 17:30 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5

Datum - Start : Freitag, 08. November 2019, 09:00 Uhr 

Die weiteren Vortragszeiten entnehmen Sie bitte dem Info-Blatt.

Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5, Eingang Achamergasse

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen) : 
€ 1.800,- für VÖPP-Mitglieder, € 2.280,- für Nicht-Mitglieder

Einzelbuchung der Module möglich!
Kosten/Modul:
€ 300,00 VÖPP-Mitglieder, € 380,00 für Nicht-Mitglieder

Einheiten: 96 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen
>> Für Ärzte: 96 DFP Punkte
>> Für PsychologInnen: 72 Fortbildungspunkte

Für den Abschluss des Curriculums ist die Absolvierung aller Module erforderlich.

Teilnahmevoraussetzung: Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Psychotheapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung unter Supervision, Ärztinnen und Ärzte, Psychologinnen und Psychologen

Anmeldung: Anmeldeformular 

Zum Inhalt: 

Psychotherapie speziell adaptiert auf die Bedürfnisse von älteren Menschen

Gerontopsychotherapie bietet spezielle Modifikationen Ihrer bisherigen Tätigkeit an. Sie lässt sich gut in Ihren Praxisalltag einbauen und erweitert Ihr Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten im Bereich älterer Menschen.

Einige Eckdaten zur Notwendigkeit und Aktualität dieser Ausbildung:

- Bereits mehr als 25% aller über 65-Jährigen leiden unter psychischen Störungen

- Komorbiditäten bereits bestehender und neuer Erkrankungen erhöhen sich im Alter

- Angehörige älterer Menschen stehen oft unter sehr hohem Druck in der Balance zwischen Selbstsorge und Fürsorge

Psychotherapeutische und psychosoziale Behandlung und Begleitung von älteren Menschen stellt uns vor besondere Herausforderungen, die besonderer Reflexion, Kompetenz und Ausbildung bedürfen. Die Fragestellungen, der Zeitrahmen sowie das Setting (Hausbesuche, Praxisalltag oder stationäre Aufenthalte) erfordern modifizierte Herangehensweisen und Wissen. Diese erhalten Sie in diesem Lehrgang.

Diese Fortbildung bildet ein umfassendes Fundament für Ihre Behandlung oder Betreuung von älteren Menschen. Sie richtet sich an PsychotherapeutInnen und PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision, PsychologInnen und Lebens- und SozialberaterInnen und Ärztinnen und Ärtze und umfasst u. a. folgende Inhalte:

- gerontologische Grundlagen aus Psychologie und Geschichte

- psychiatrische Diagnostik speziell im Alter

- Alter und Beziehungsdynamiken, sowie Umgang mit der veränderten Sexualität

- Validation und andere Komplementärmethoden

- Angehörigenarbeit und Setting im Hausbesuch

- Umgang mit chronischen Krankheiten, Schmerzen und Tod

- Behandlung von Traumata im Alter

- rechtliche Rahmenbedingungen der Gerontopsychotherapie

- Supervision und Selbsterfahrung

Vortragende: Elisabeth Grünberger, Claudia Giener, Dr. Kurt Schöck, Dr. Gerald Gatterer, Mag. Anna Binder-Kita, Mag. Martina Bernhaupt-Hopfner, Dr. Doris Bach, Gabriele Postl, Dr. Friedrich Schwarzinger, Mag. Barbara Kirchner

Die genauen Termine und Inhalte finden Sie in diesem Info-Blatt.


OPD-KJ 2 Aufbaukurs 1

29.11.2019, 10:00-18:00 Uhr bis 30.11.2019, 10:00-14:00 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Freitag, 29. und Samstag 30. November 2019

Uhrzeit: Freitag 10:00 -18:00 Uhr, Samstag 10:00 - 14:00 Uhr

Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen am Freitag): Mitglieder € 295,00, Nichtmitglieder € 380,00

Einheiten: 12 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Teilnehmerzahl: max. 15 Personen

Anmeldung: Anmeldeformular 

Zum Inhalt:

Die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bedarf einer eigenen Herangehensweise in der psychodynamischen Diagnostik. Nach dem erfolgreichen Vorbild der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik für Erwachsene (OPD-2) wurden die psychodynamischen Konzepte operationalisiert, um ihre Vieldeutigkeit zu verringern. Das Ergebnis ist das vorliegende Manual, das sich als fakultative, modular aufgebaute psychodynamische Diagnostik in Ergänzung zum «Multiaxialen Klassifikationsschema» (MAS) versteht. Es arbeitet mit den Achsen Beziehung, Konflikt, Struktur und Behandlungsvoraussetzungen.

Ziel ist es, auch Konzepte der Tiefenpsychologie und Psychoanalyse im Kindes- und Jugendalter so zu operationalisieren, dass ihre Verwendung besser überprüfbar wird und ihre Reliabilität steigt. Unter Beteiligung vieler deutschsprachiger Universitätskliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie, niedergelassener Kinder- und Jugendpsychiater sowie analytischer Kinder- und Jugendpsychotherapeuten ist es gelungen, ein vielfach angewandtes Instrument als Grundlage weiterer Diskussionen zu erstellen.

Struktur des ersten Aufbaukurses

Der erste Aufbaukurs aktualisiert zunächst das Vorwissen unter Einbeziehung der bisher gemachten Erfahrungen mit dem Instrument und erweitert die Einschätzungsmöglichkeiten der Beziehungsachse um die Triade und die Resonanz des Untersuchers. Die OPD-KJ-Achsen werden anhand mehrere Videos oder auch Fallvignetten der Teilnehmer vertieft beurteilt und diskutiert.

Termine:

11./12.10.2019                   Grundkurs

29./30.11.2019                  Aufbaukurs I

17./18.01.2020                  Aufbaukurs II

Vortragender: Dr. Eginhard Koch
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Oberarzt und Lehrbeauftragter der Uni-Klinik Heidelberg, im Bereich der Kinder-und Jugendlichenpsychotherapie, Mitarbeit im OPD-KJ-Arbeitskreis


OPD-KJ 2 Aufbaukurs 2

17.01.2020, 10:00-18:00 Uhr bis 18.01.2020, 10:00-14:00 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Freitag, 17. und Samstag 18. Jänner 2020

Uhrzeit: Freitag 10:00 -18:00 Uhr, Samstag 10:00 - 14:00 Uhr

Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen am Freitag): Mitglieder € 295,00, Nichtmitglieder € 380,00

Einheiten: 12 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Teilnehmerzahl: max. 15 Personen

Anmeldung: Anmeldeformular 

Zum Inhalt:

Die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bedarf einer eigenen Herangehensweise in der psychodynamischen Diagnostik. Nach dem erfolgreichen Vorbild der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik für Erwachsene (OPD-2) wurden die psychodynamischen Konzepte operationalisiert, um ihre Vieldeutigkeit zu verringern. Das Ergebnis ist das vorliegende Manual, das sich als fakultative, modular aufgebaute psychodynamische Diagnostik in Ergänzung zum «Multiaxialen Klassifikationsschema» (MAS) versteht. Es arbeitet mit den Achsen Beziehung, Konflikt, Struktur und Behandlungsvoraussetzungen.

Ziel ist es, auch Konzepte der Tiefenpsychologie und Psychoanalyse im Kindes- und Jugendalter so zu operationalisieren, dass ihre Verwendung besser überprüfbar wird und ihre Reliabilität steigt. Unter Beteiligung vieler deutschsprachiger Universitätskliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie, niedergelassener Kinder- und Jugendpsychiater sowie analytischer Kinder- und Jugendpsychotherapeuten ist es gelungen, ein vielfach angewandtes Instrument als Grundlage weiterer Diskussionen zu erstellen.

Struktur des zweiten Aufbaukurses

Der zweite Aufbaukurs dient der weiteren Vertiefung und der konflikt- und strukturfokussierten Therapieplanung anhand von Fallvignetten der Teilnehmer. Je nach Bedarf können spezielle klinische Fragen in der Diagnostik und Therapieplanung aufgegriffen und diskutiert werden.

Termine:

11./12.10.2019                   Grundkurs

29./30.11.2019                  Aufbaukurs I

17./18.01.2020                  Aufbaukurs II

Vortragender: Dr. Eginhard Koch
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Oberarzt und Lehrbeauftragter der Uni-Klinik Heidelberg, im Bereich der Kinder-und Jugendlichenpsychotherapie, Mitarbeit im OPD-KJ-Arbeitskreis


Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD-2): Grundkurs

13.03.2020, 09:00-19:00 Uhr bis 14.03.2020, 09:00-19:00 Uhr, Seminarort: 1010 Wien, Werdertorgasse 15/7

Datum: Freitag, 13. und Samstag 14. März 2020

Uhrzeit: Freitag und Samstag jeweils 09:00 -19:00 Uhr

Seminarort: 1010 Wien, Werdertorgasse 15/7

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen) je Seminar: 
Mitglieder € 310,00, Nichtmitglieder € 390,00

Einheiten: 20 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular 

Zum Inhalt: Die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik besteht seit 1996 als Ergänzung zur phänomenologisch-deskriptiven Diagnostik nach ICD-10 bzw. DSM-IV. Sie wurde aus der Erkenntnis heraus entwickelt, dass eine rein phänomenologische Diagnostik zu wenige Informationen über die individuellen Entstehungshintergründe einer psychischen Erkrankung sowie die Therapieplanung und -durchführung liefert.

Die OPD-2 umfasst fünf Achsen: I: Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen, II: Beziehung, III: Konflikt, IV: Struktur, V: Psychische und Psychosomatische Störungen nach ICD-10/DSM-IV. Auf diesen Achsen werden die entsprechenden psychodynamischen Inhalte operationalisiert, die in einem teilstrukturierten Interview gewonnen wurden. Eine anschließende Fokusformulierung entlang der Achsen ermöglicht eine differenzierte Indikationsstellung und Therapieplanung.

Der Arbeitskreis OPD sieht einen Grundkurs und zwei Aufbaukurse von je 20 Stunden à 45 Minuten für das Erlernen und eine sichere Anwendung der OPD-2 vor. Im Anschluss an den 2. Aufbaukurs kann eine Zertifikatsprüfung abgelegt werden. Das Zertifikat berechtigt zur Anwendung der OPD-2 in wissenschaftlichen Studien und kann darüber hinaus als spezifische Qualifikation bei diagnostischen und gutachterlichen Fragestellungen angeführt werden.

Im Grundkurs wird zunächst in die fünf Achsen eingeführt, bevor anhand von zwei Videobeispielen der Ratingprozess nach OPD-2 geübt und diskutiert wird. In den beiden Aufbaukursen werden drei Videointerviews geratet.

Für die Teilnahme an den Trainingskursen ist die vorherige Lektüre des OPD-2 Manuals (Arbeitskreis OPD 2006) hilfreich, die Manuale müssen für das Rating im Kurs mitgebracht werden.

Die Kurse können auch einzeln gebucht werden. Bei der Einzelbuchung ist wichtig, dass jede(r), der/die an einem Aufbaukurs teilnehmen möchte, zuvor an einem Grundkurs teilgenommen haben muss. Entweder bei uns oder in einem anderen OPD-Trainingszentrum. Die Teilnahme am Einführungsseminar reicht nicht aus.

Termine:

13./14.03.2020                   Grundkurs

17./18.04.2020                  Aufbaukurs I

15./16.05.2020                  Aufbaukurs II mit Zertifikatsprüfung

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Vortragender: Univ.-Prof. Dr. med. Stephan Doering
Leiter der Klinik für Psychoanalyse und Psychotherapie, Medizinische Universität Wien, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien, Mitglied und Trainer im Arbeitskreis OPD

Literatur: Arbeitskreis OPD: ODP-2. Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik. Das Manual für Diagnostik und Therapieplanung. Bern: Hans Huber Verlag, 2006.  


Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD-2): Aufbaukurs 1

17.04.2020, 09:00-19:00 Uhr bis 18.04.2020, 09:00-19:00 Uhr, Seminarort: 1010 Wien, Werdertorgasse 15/7

Datum: Freitag, 17. und Samstag 18. April 2020

Uhrzeit: Freitag und Samstag jeweils 09:00 -19:00 Uhr

Seminarort: 1010 Wien, Werdertorgasse 15/7

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen) je Seminar: 
Mitglieder € 310,00, Nichtmitglieder € 390,00

Einheiten: 20 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular 

Zum Inhalt: Die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik besteht seit 1996 als Ergänzung zur phänomenologisch-deskriptiven Diagnostik nach ICD-10 bzw. DSM-IV. Sie wurde aus der Erkenntnis heraus entwickelt, dass eine rein phänomenologische Diagnostik zu wenige Informationen über die individuellen Entstehungshintergründe einer psychischen Erkrankung sowie die Therapieplanung und -durchführung liefert.

Die OPD-2 umfasst fünf Achsen: I: Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen, II: Beziehung, III: Konflikt, IV: Struktur, V: Psychische und Psychosomatische Störungen nach ICD-10/DSM-IV. Auf diesen Achsen werden die entsprechenden psychodynamischen Inhalte operationalisiert, die in einem teilstrukturierten Interview gewonnen wurden. Eine anschließende Fokusformulierung entlang der Achsen ermöglicht eine differenzierte Indikationsstellung und Therapieplanung.

Der Arbeitskreis OPD sieht einen Grundkurs und zwei Aufbaukurse von je 20 Stunden à 45 Minuten für das Erlernen und eine sichere Anwendung der OPD-2 vor. Im Anschluss an den 2. Aufbaukurs kann eine Zertifikatsprüfung abgelegt werden. Das Zertifikat berechtigt zur Anwendung der OPD-2 in wissenschaftlichen Studien und kann darüber hinaus als spezifische Qualifikation bei diagnostischen und gutachterlichen Fragestellungen angeführt werden.

Im Grundkurs wird zunächst in die fünf Achsen eingeführt, bevor anhand von zwei Videobeispielen der Ratingprozess nach OPD-2 geübt und diskutiert wird. In den beiden Aufbaukursen werden drei Videointerviews geratet.

Für die Teilnahme an den Trainingskursen ist die vorherige Lektüre des OPD-2 Manuals (Arbeitskreis OPD 2006) hilfreich, die Manuale müssen für das Rating im Kurs mitgebracht werden.

Die Kurse können auch einzeln gebucht werden. Bei der Einzelbuchung ist wichtig, dass jede(r), der/die an einem Aufbaukurs teilnehmen möchte, zuvor an einem Grundkurs teilgenommen haben muss. Entweder bei uns oder in einem anderen OPD-Trainingszentrum. Die Teilnahme am Einführungsseminar reicht nicht aus.

Termine:

13./14.03.2020                   Grundkurs

17./18.04.2020                  Aufbaukurs I

15./16.05.2020                  Aufbaukurs II mit Zertifikatsprüfung

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Vortragender: Univ.-Prof. Dr. med. Stephan Doering
Leiter der Klinik für Psychoanalyse und Psychotherapie, Medizinische Universität Wien, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien, Mitglied und Trainer im Arbeitskreis OPD

Literatur: Arbeitskreis OPD: ODP-2. Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik. Das Manual für Diagnostik und Therapieplanung. Bern: Hans Huber Verlag, 2006.  


Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD-2): Aufbaukurs 2

15.05.2020, 09:00-19:00 Uhr bis 16.05.2020, 09:00-19:00 Uhr, Seminarort: 1010 Wien, Werdertorgasse 15/7

Datum: Freitag, 15. und Samstag 16. Mai 2020

Uhrzeit: Freitag und Samstag jeweils 09:00 -19:00 Uhr

Seminarort: 1010 Wien, Werdertorgasse 15/7

Kosten (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen) je Seminar: 
Mitglieder € 310,00, Nichtmitglieder € 390,00

Einheiten: 20 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen

Anmeldung: Anmeldeformular 

Zum Inhalt: Die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik besteht seit 1996 als Ergänzung zur phänomenologisch-deskriptiven Diagnostik nach ICD-10 bzw. DSM-IV. Sie wurde aus der Erkenntnis heraus entwickelt, dass eine rein phänomenologische Diagnostik zu wenige Informationen über die individuellen Entstehungshintergründe einer psychischen Erkrankung sowie die Therapieplanung und -durchführung liefert.

Die OPD-2 umfasst fünf Achsen: I: Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen, II: Beziehung, III: Konflikt, IV: Struktur, V: Psychische und Psychosomatische Störungen nach ICD-10/DSM-IV. Auf diesen Achsen werden die entsprechenden psychodynamischen Inhalte operationalisiert, die in einem teilstrukturierten Interview gewonnen wurden. Eine anschließende Fokusformulierung entlang der Achsen ermöglicht eine differenzierte Indikationsstellung und Therapieplanung.

Der Arbeitskreis OPD sieht einen Grundkurs und zwei Aufbaukurse von je 20 Stunden à 45 Minuten für das Erlernen und eine sichere Anwendung der OPD-2 vor. Im Anschluss an den 2. Aufbaukurs kann eine Zertifikatsprüfung abgelegt werden. Das Zertifikat berechtigt zur Anwendung der OPD-2 in wissenschaftlichen Studien und kann darüber hinaus als spezifische Qualifikation bei diagnostischen und gutachterlichen Fragestellungen angeführt werden.

Im Grundkurs wird zunächst in die fünf Achsen eingeführt, bevor anhand von zwei Videobeispielen der Ratingprozess nach OPD-2 geübt und diskutiert wird. In den beiden Aufbaukursen werden drei Videointerviews geratet.

Für die Teilnahme an den Trainingskursen ist die vorherige Lektüre des OPD-2 Manuals (Arbeitskreis OPD 2006) hilfreich, die Manuale müssen für das Rating im Kurs mitgebracht werden.

Die Kurse können auch einzeln gebucht werden. Bei der Einzelbuchung ist wichtig, dass jede(r), der/die an einem Aufbaukurs teilnehmen möchte, zuvor an einem Grundkurs teilgenommen haben muss. Entweder bei uns oder in einem anderen OPD-Trainingszentrum. Die Teilnahme am Einführungsseminar reicht nicht aus.

Termine:

13./14.03.2020                   Grundkurs

17./18.04.2020                  Aufbaukurs I

15./16.05.2020                  Aufbaukurs II mit Zertifikatsprüfung

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Vortragender: Univ.-Prof. Dr. med. Stephan Doering
Leiter der Klinik für Psychoanalyse und Psychotherapie, Medizinische Universität Wien, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien, Mitglied und Trainer im Arbeitskreis OPD

Literatur: Arbeitskreis OPD: ODP-2. Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik. Das Manual für Diagnostik und Therapieplanung. Bern: Hans Huber Verlag, 2006.  


Tagungen

VÖPP Tagung // Thema "Angst & Psyche"

28.06.2019, 10:00 bis 17:00 Uhr,

Datum: Freitag, 28. Juni 2019

Uhrzeit: 10:00 bis 17:00 Uhr

Seminarort: Loisium Wine&Spa Resort, Loisium Allee2, 3550 Langenlois

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung) Frühbucherbonus bis 26.05.2019

VÖPP MG 150.-, VÖPP MG Pthp iAuS  100.- , NMG 190.-
danach VÖPP MG 170.-, VÖPP MG Pthp iAuS  110.-, NMG 210.-

Einheiten: 8 Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen
>> Anrechnung Ärzte: 8 DFP Punkte
>> Anrechnung für PsychologInnen: 6 Fortbildungseinheiten

Anmeldung: Anmeldeformular

Vortragende und Inhalte:

Prof. Priv.-Doz. Dr. Michael Bach
„Angst und Psychosomatik – neue Behandlungskonzepte“

Mag. Dr. Alice Sendera
„Traumafolgestörung - Angst- Skillstraining“

MMag.a Viktoria Agnes Huber &
Mag. Dr. Gabriele Wopfner
„Angst und Bewegung (Workshop)“

Dr. Oliver Scheibenbogen
„Echte Männer haben auch Ängste“

Monika Widauer-Scherf
„Kinderängste“

Mag. Andy Chicken
„Kunsttherapie“



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