Vergangene Veranstaltungen 2019

*Curriculum Linz III: Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

26.02.2019, 09:00-17:30 Uhr bis 27.03.2021, 09:00-17:00 Uhr, Seminarort: 4020 Linz, Landstraße 18

entspricht der Richtlinie für psychotherapeutische Arbeit mit Säuglingen, Kinder und Jugendlichen (SKJ) 2015/1

Dieses Curriculum richtet sich an PsychotherapeutInnen und PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision aller Methoden. Durch die Berücksichtigung der verschiedenen Richtungen und Konzepte wird den TeilnehmerInnen neben der Theorie auch die praktische Arbeit mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen vermittelt. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Rahmenbedingungen einer Psychotherapie mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, wie Behandlungssetting, Einleitung und Beendigung der Behandlung sowie Gesprächführung mit den Beziehungspersonen und erweiterten Systemen erläutert. Das Spiel (Sprache des Kindes) wird einen Großteil der Weiterbildung einnehmen.

Es ist auch möglich, einzelne Module und Supervisionen zu buchen.

Aufnahmebedingungen:

  • PsychotherapeutInnen und PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision
  • Bewerbung mit Lebenslauf
  • Aufnahmegespräch mit der Lehrgangsleitung und Unterzeichnung des Weiterbildungsvertrages
  • mindestens 10 - maximal 20 TeilnehmerInnen
  • 3-tägige Einführungsvorlesung für PsychotherapeutInnen und Psychotherapeutinnen in Ausbildung unter Supervision anrechenbar

Anwesenheitspflicht: Für einen positiven Abschluss besteht Anwesenheitspflicht. Vereinbarungen über Fehlzeiten und Ersatzleistungen bei Versäumen von Lehrveranstaltungen in begründeten Ausnahmen werden mit der Lehrgangsleitung festgelegt.

Abschluss: Der Abschluss der Weiterbildung kann frühestens 1 Jahr nach Eintragung in die PsychotherapeutInnenliste des Bundesministeriums erfolgen. PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision können 50% der erforderlichen Lehrinhalte (auch Supervision und Praxisstunden) für eine Zertifizierung als SKJ-PsychotherapeutIn im Status angerechnet werden.

Termine:

26.-28.02.2019 - Einführungsvorlesung
01./02.03.2019 - 1. Modul
12./13.04.2019 - 2. Modul
28./29.06.2019 - 3. Modul
20./21.09.2019 - 4. Modul
15.11.2019 - 5. Modul
10./11.01.2020 - 6. Modul
28.02.2020- 7. Modul
04.04.2020 - 8. Modul
19./20.06.2020 - 9. Modul
18./19.09.2020 - 10. Modul
04./05.12.2020 - 11. Modul
09.01.2021- 12. Modul
30.01.2021 - 13. Modul
27.03.2021 - 14. Modul

Orte:
VÖPP Akademie, Landstraße 18, 4020 Linz

Anmeldung: Anmeldeformular

Kosten: € 2.820,00 für VÖPP-Mitglieder, € 3.450,00 für Nicht-Mitglieder (Teilzahlung ist möglich)

Lehrgangsleitung und Information: Mag. Dr. Brigitte Schimpl

Die genauen Termine und Vortragszeiten finden Sie im folgenden Info-Folder (PDF).


Körper und Sex: Details über das Thema Sexualität - aus der psychotherapeutischen Praxis

28.01.2019, 19:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Montag, 28. Jänner 2019

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: Lustkandlgasse 3-5, Ecke Achamergasse in 1090 Wien

Kosten: Mitglieder € 15,00, Nichtmitglieder € 35,00
Barzahlung vor Ort!

Einheiten: 2

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt: Ungestörte Sexualität bedarf eines somato-psycho-sozialen Gleichgewichtes.  Erst wenn man  die Zusammenhänge versteht kann man professionell KlientInnen mit Sexualstörungen therapeutisch begleiten.

Im Rahmen der Infoabends werden die Zusammenhänge anhand von Beispielen und der Theorie praxisrelevant aufgezeigt.

Vortragende: Dr. Elia Bragagna, Ärztin für Allgemeinmedizin und Psychosomatik, Psycho-, und Sexualtherapeutin


Psychotherapie bei chronischen Schmerzzuständen

23.01.2019, 19:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Mittwoch, 23. Jänner 2019

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: Lustkandlgasse 3-5, Ecke Achamergasse in 1090 Wien

Kosten: Mitglieder € 15,00, Nichtmitglieder € 35,00
Barzahlung vor Ort!

Einheiten: 2

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Es zeigt sich insbesondere, dass Schmerzverarbeitung auf einer physiologisch-biografischen Ebene mit psychischen Ursachen abläuft und wir heute einen Zugang zur nachhaltigen Auflösung von Schmerz haben.

In jedem chronischen Schmerz liegt eine Schmerzgeschichte zugrunde.

Jeder Mensch erfährt in seinem Leben unzählige Male schmerzhaftes und physische Schmerzen.

Schmerzfokus ist eine psychotherapeutisch orientierte Schmerztherapie-Methode, die sich gegenüber einer konventionellen funktionell-symptom-orientierten Schmerzbehandlung grundsätzlich unterscheidet.

Die näheren Zusammenhänge und psychotherapeutischen Zugangsmöglichkeiten werden Sie im Rahmen dieses Themenabend erfahren.


Vortragender: Mag. Thomas Weber,

Studium der Psychologie und Psychotherapiewissenschaft, Psychotherapeut, Integrative Gestalttherapie (ÖAGG), zertifizierter Traumatherapeut EMDR (IT Berlin), internationaler Traumafokus Ausbilder und Lehrsupervisor, Leiter des Instituts für Neuropsychotherapie, Forschungsprojektleiter von Painspotting Schmerztherapie an der SysTelios Klinik in Deutschland, Paartherapeut, Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychotraumatologie und Gewaltforschung (GPTG).

Arbeitsschwerpunkte: Fort- u. Weiterbildung in Neuropsychotherapie in Österreich, Schweiz, Deutschland und Ukraine, Forschungstätigkeit in Traumafokus und Schmerzfokus. Sozialprojekte für Kriegsveteranen und -flüchtlinge.


*Abstract Workshop „Epigenetik – was bedeutet sie für das ungeborene Kind?“

19.01.2019, 09:00 bis 17:30 Uhr, Seminarort: 1010 Wien, Werdertorgasse 15/7

Datum, Uhrzeit
Samstag, 19. Jänner 2019: 09:00 - 17:30 Uhr

Seminarort: Werdertorgasse 15/7, 1010 Wien

Kosten (inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung): VÖPP Mitglieder € 185, Nichtmitglieder € 210,00

Einheiten: 8

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:

Seit Sigmund Freud erkannt hat, dass sich Erlebnisse in der frühen Kindheit prägend auf das spätere Erwachsenenleben auswirken, hat sich unser Verständnis über Zusammenhänge zwischen Psyche und (körperlicher) Gesundheit gewaltig erweitert.

In der Medizin haben wir spätestens seit dem Contergan-Skandal in der frühen 60er Jahren ein Verständnis für Teratogenität.

Mittlerweile verstehen wir die Welt des pränatalen Kindes auf deutlich subtileren Ebenen als der der anatomischen Missbildung und dadurch bedingten Fehlfunktion. Nicht nur bekanntermaßen embryotoxische Substanzen nehmen Einfluss auf die Entwicklung und Funktionsweise ganzer Organsysteme. Auch Gefühle – allen voran der allseits bekannte sogenannte Stress – haben Auswirkungen auf Wachstum, Entwicklung und Funktionsweise der körperlichen, immunologischen, neurologischen und psychischen Grundlagen des ungeborenen Kindes.

Auf jene Grundlagen, mit denen das Kind mit der Geburt ins Leben tritt und uns irgendwann als PatientIn oder KlientIn gegenüber sitzt.

Auch auf jene Grundlagen, die das Kind – später erwachsen geworden – möglicherweise an die eigenen Kinder weiter geben wird.

Ein Erklärungsmodell dafür ist die Epigenetik.

Wir werden uns sowohl aus medizinischer als auch aus pränatalpsychologischer Sicht diesem Phänomen annähern. Wir werden Verständnis für die Grundlagen dieses komplexen Geschehens entwickeln. Wir werden lernen, „epigenetische Risikofaktoren“ zu erkennen. Wir werden Ideen zur Aufklärungsarbeit mit unseren PatientInnen und KlientInnen erhalten. Und schließlich erste Einblicke in mögliche Therapien bekommen.

Therapien jenseits der Einsatzmöglichkeiten der Gen-Schere CRISPR/Cas9.

Therapien, die mit entsprechendem Hintergrundwissen in jedem Behandlungszimmer stattfinden können.

Vortragende: Dr. Gerda Kosnar-Dauz, Ärztin für Allgemeinmedizin und Homöopathie, Ärztliche Stillberatung IBCLC, Systemisches Coaching, Mediation, Bindungsanalyse, Prä- und Perinatale Psychologie IPPE


Ernährung und Psyche: Histaminintoleranz

16.01.2019, 19:00 bis 21:00 Uhr, Seminarort: 1090 Wien, Lustkandlgasse 3-5/Ecke Achamergasse

Datum: Mittwoch, 16. Jänner 2019

Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr

Seminarort: Lustkandlgasse 3-5, Ecke Achamergasse in 1090 Wien

Kosten: Mitglieder € 15,00, Nichtmitglieder € 35,00
Barzahlung vor Ort!

Einheiten: 2

Anmeldung: Anmeldeformular

Zum Inhalt:
Was wir essen, beeinflusst nicht nur unseren Körper, sondern auch die Psyche. Und die psychische Verfassung lenkt unser Essverhalten mit. Kurz gesagt: Ernährung und Psyche bedingen einander.

Ernährung und durch sie bedingte oder verbundene Krankheiten sind komplexe Systeme, die eine interdisziplinäre Behandlung erfordern.
Daher ist eine Zusammenarbeit von unterschiedlichen Fachdisziplinen wichtig.
So können Patienten ganzheitlich beraten werden und einen gesünderen Ernährungs- und Lebensstil entwickeln.

Erfahren Sie in diesem Themenabend mehr über:

Histaminintoleranz

Kopfschmerzen, Herzrasen, Schwellungen, Rötung im Gesicht und eine verstopfte Nase? Und das alles nach einem guten Abendessen mit Käse, Schinken und Glas Rotwein? Das Erkennen einer Histaminintoleranz ist aufgrund ihrer vielfältigen Symptomatik für verschiedene Fachbereiche als Differenzialdiagnose relevant.

Welche Lebensmittel, Zusatzstoffe, Mikroben und Medikamente können zu einem Histaminintoleranz beitragen? Oft kann man durch relativ einfache Maßnahmen eine Verbesserung der Beschwerden erzielen.

Vortragende: Mag. Kristiina Singer, MSc, Wissenschaftliche Fachreferentin für klinische Ernährungsmedizin, Ernährungswissenschafterin