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Webinar

Wie Alleinerzieher*innen institutionelle Gewalt im familiengerichtlichen Kontext erfahren und welche Rolle die Institutionen dabei spielen

Andrea Czak


Termin:
13.02.2023
18:30 - 21:00

Inhalt

Kurzfristige Teilnahmewünsche (nach 13.02.2023, 15 Uhr) bitte kurz vor Seminarbeginn telefonisch unter 0676 455 61 90 oder an office@voeppakademie.at. Wir sind bemüht auch kurzfristig Interessent*innen die Teilnahme zu ermöglichen, können dies aber nicht garantieren.

Wie Alleinerzieher*innen institutionelle Gewalt im familiengerichtlichen Kontext erfahren und welche Rolle die Institutionen dabei spielen

Inhalte

An Österreichs Familiengerichten werden jährlich tausende Kontaktrechts- und Obsorgeverfahren geführt. Dabei konnten wir in der Beratungspraxis unseres Vereins FEM.A beobachten, dass der Leidensdruck von Müttern gestiegen ist. Viele Alleinerzieher*innen, die FEM.A mit der Bitte um Hilfe kontaktieren, berichten davon, dass sie sich in Pflegschaftsverfahren in einer Welt wiederfinden, die sie nie für möglich gehalten hätten. Wissenschaft, Fakten oder selbst basale Regeln des Zusammenlebens scheinen darin nicht zu gelten. Es herrschen in diesem System komplett unterschiedliche Maßstäbe für Mütter* und für Väter*, von den Kindern und Müttern* erlebte Gewalt wird bagatellisiert, sexueller Missbrauch von Kindern wird ignoriert und Mütter* erleben, dass sie ihre Kinder nach der Trennung nicht vor Gewalt schützen können. Es scheint hingegen, dass in den letzten Jahrzehnten unwissenschaftliche Theorien in den Institutionen Einzug gehalten haben, die dem Kindeswohl entgegenstehen, obwohl Pflegschaftsgerichte das Kindeswohl an oberste Stelle setzen sollten. Um welche Ideologien es sich hier handelt, wird in diesem Seminar erörtert.

Seminarziele

Wir beleuchten die Rolle der psychologischen Sachverständigen, Familiengerichtshilfe, der Kinderbeistände und der Kinder- und Jugendhilfe kritisch und hinterfragen die Ideologie, die in den letzten Jahrzehnten Einzug in Pflegschaftsverfahren gehalten hat. Im Rahmen des Seminars wird nach dem Vortrag von Andrea Czak, der Obfrau von FEM.A, die Möglichkeit des konstruktiven Erfahrungsaustauschs mit den Expert*innen geboten.

Zielgruppe

Psychotherapeut*innen

Andrea Czak ist die Obfrau des Vereins FEMA. Sie ist selbst alleinerziehende Mutter einer Tochter. Seit 2017 setzt sie sich als politische Aktivistin für alleinerziehende Mütter und ihre Kinder ein.

Nähere Infos zu Andrea Czak und zum Verein FEMA (Verein feministischer Alleinerzieherinnen) finden Sie hier: https://verein-fema.at/team/

Termin

13.02.2023

Uhrzeit

18:30 - 21:00

Preise

Regulär: 80€
Mitgliedspreis: 65€

Veranstaltungsort

Online

Unterrichtseinheiten

3 Einheiten

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